Glasgow, die größte Stadt Schottlands, ist eine wahre Kulturhauptstadt, Heimat von Weltklasse-Museen, lebendigen Festivals und einer der besten Livemusik-Szenen Großbritanniens. Die Stadt verfügt über eine Reihe von erstklassigen Restaurants, ist bekannt für ihre freundlichen Einwohner und deren frechen Sinn für Humor. Die kompakte Größe von Glasgow macht es für Besucher einfach, die verschiedenen Viertel und die unglaubliche Vielfalt des historischen Erbes, das von viktorianisch bis zum Jugendstil reicht, zu erkunden.
The Clyde Arc, Bild: yvonnestewarthenderson / shutterstock
Glasgow war die erste Stadt in Großbritannien, die von der UNESCO zur Stadt der Musik ernannt wurde. Sie hat eine legendäre Musikszene und beherbergt das SSE Hydro, eine globale Top Ten-Arena, sowie viele angesehene Veranstaltungsorte. Wenn es um Musik und Unterhaltung geht, hat Glasgow alles im Griff. Mit einem jährlichen Veranstaltungskalender voller kultureller Highlights von Weltrang wie den Celtic Connections, farbenfrohen Sommerfesten und Sportveranstaltungen.
Ein kreativer und kultureller Mittelpunkt, in dem sich bis auf eine Ausnahme alle nationalen schottischen Organisationen für darstellende Kunst befinden, darunter das Scottish Ballet und das National Theatre of Scotland. Unabhängige Arthouse-Filme, Comedy Clubs, glitzernde Casinos oder Underground Clubabende, Glasgow hat alles.
Kelvingrove Art Gallery und Museum
Im Herzen von Glasgows berühmtem West End liegt die Kelvingrove Art Gallery und Museum. Als kostenlose Attraktion sollte man sie wirklich nicht verpassen. Sie ist nur einen kurzen Spaziergang von der U-Bahn-Station Kelvingrove entfernt, was die Anreise erleichtert. Im Inneren ziehen mehr als 22 thematische Galerien und 8.000 Objekte die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Von Salvador Dalis Christus des Heiligen Johannes vom Kreuz zu Ausstellungen über Dinosaurier und prähistorische Säugetiere.
St. Aloysius Church
In Glasgow gibt es eine Reihe von prächtigen Kirchen. Zu den beeindruckendsten gehört die römisch-katholische Kirche des Heiligen Alois, die sich durch ein opulentes Renaissance-Design, entworfen nach dem Vorbild der Chiesa del Gesù in Rom auszeichnet. In ihr steht eine Statue der Muttergottes von Montserrat, eine von nur zweien außerhalb Kataloniens. Ein weiteres Muss ist Mackintosh Queen’s Cross, die einzige von Charles Rennie Mackintosh entworfene Kirche.
Das Riverside Museum
Das Riverside Museum, Bild: Anton_Ivanov / shutterstock
Wer während eines Aufenthaltes in der Stadt mehr von der Vergangenheit Glasgows erfahren möchte, sollte auf keinen Fall die Gelegenheit verpassen, das Riverside Museum zu besuchen. Es liegt nur sieben Gehminuten von der Partick Subway Station entfernt. Im Inneren des Riverside Museums findet sich etwas für jeden Geschmack, während man in die reiche Geschichte eintaucht, die Glasgow zu bieten hat. Von Lokomotiven über Oldtimerwagen bis hin zu einem aktuellen Stormtrooper ist dort alles zu sehen. Es gibt Präsentation in zahlreichen interaktiven Räumen.
Ashton Lane
Die Ashton Lane in Glasgow, Bild: Jeff Whyte / shutterstock
Obwohl bei den Einheimischen bekannt und beliebt, könnten Besucher von Glasgow leicht den Charme der Ashton Lane verpassen, wenn sie nicht die Augen offen halten. Versteckt im West End der Stadt, ist diese malerische Kopfsteinpflasterstraße mit Lichterketten geschmückt und beherbergt eine Reihe großartiger Bars und Restaurants.
Glasgow Science Centre
Das Glasgow Science Centre ist die perfekte Attraktion für Familien mit Kindern. Es wurde speziell für den Unterricht und die Unterhaltung von Kindern eingerichtet und gibt ihnen einen Einblick in die Welt der Wissenschaft und Technologie. Kinder unter sieben Jahren können den Big Explorer-Bereich nutzen, wo sie mit Wasser und einem Kran ein Frachtschiff im Gleichgewicht halten müssen. Oder sie können ihr eigenes kleines Marionettentheater unter dem Meer veranstalten, während sie etwas Spaß mit einem musikalischen Hai und einem Spaziergang auf einem riesigen Klavier haben. Sind die Kinder noch sehr jung, dann werden sie wahrscheinlich viel Spaß im Softplay-Bereich im Erdgeschoss haben. Das Planetarium zieht Kinder und Erwachsene gleichermaßen in seinen Bann.
Bread Meats Bread
Seit der Eröffnung von Bread Meats Bread hat es sich schnell zu einem der besten Restaurants im Zentrum von Glasgow entwickelt. Es gibt keine Reservierungen, jeder wird gleichbehandelt und so vermittelt das Bread Meats Bread das Gefühl eines echten Familienunternehmens, in dem jeder Kunde wie ein Hausgast behandelt wird. Der Name könnte täuschen, denn es werden auch vegetarische Gerichte angeboten. Es besteht die Wahl zwischen etwas Einfachem wie einem klassischen Burger oder dem charakteristischen Wolf of St. Vincent Street Burger. Das Bread Meats Bread serviert jetzt auch Poutine, Kanadas Nationalgericht. Seitdem scheint es einen Rückgang bei der Zahl der Glasgower zu geben, die unter einem schrecklichen Kater leiden.
Tick Tock Unlock
Live Escape Games haben in den letzten Monaten wirklich für Aufsehen in Großbritannien gesorgt. Dabei wurden ursprüngliche Computerspiele im echten Leben gespielt. Teilnehmer müssen Hinweise sammeln, um Rätsel zu lösen, die Ihnen das entkommen aus einem Raum ermöglichen. Meist spielen Teams zwei bis sechs Spielern. Im Gegensatz zu einigen Veranstaltungsorten, die ähnliche Escape Games beherbergen, sind die Räume alle recht groß, was sie sicher für Menschen macht, die unter Klaustrophobie leiden.
Von Zeit zu Zeit ist es mal nötig, ein wenig Abstand vom Alltag zu bekommen. Die Arbeit kann mitunter ganz schön zeitintensiv und anstrengend sein und auch im privaten Bereich nehmen die Termine überhand. Da sollten Sie sich ein wenig Ruhe gönnen. Und am besten kann man immer noch im Urlaub abschalten. Doch wo soll es hingehen? Ein echter Geheimtipp sind die Azoren, die portugiesischen Inseln, die mitten im Atlantik liegen.
Bild: Peter Hermes Furian / shutterstock
Hier erwarten Sie bei Ihrem Urlaub nicht nur herrliche Natur, sondern auch auch verschiedene Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt. Wer die Ferien auf den Azoren verbringt, der kann sich verschiedene Inseln als Destination auswählen. So genießt jeder seinen Traumurlaub und kann sich auf unbeschwerte Tage auf der Inselgruppe freuen.
Die portugiesische Inselgruppe der Azoren besteht aus neun großen Inseln und mehreren kleineren Inseln. Die Hauptinsel ist São Miguel. Die gesamte Inselgruppe liegt knapp 1370 km vom europäischen Festland entfernt. Bis zum amerikanischen Festland sind es ca. 1930 km. So weit liegt Neufundland in Kanada von der Azoreninsel Flores entfernt. New York liegt in einer Entfernung von ungefähr 3600 km. Damit liegt das Urlaubsparadies mitten im Atlantik. Dennoch gehören die Azoren zu Portugal, sie sind Teil der autonomen Region Região Autónoma dos Açores und fügen sich damit auch in die Europäische Union ein.
Blick auf Faial, die fünftgrößte Insel der Azoren
Die Grundfläche der Azoren beträgt 2330 Quadratkilometer. Die Inselgruppe liegt auf der Plattengrenze von Europäischer Platte und Nordamerikanischer Platte. Auf der Nordamerikanischen Platte liegen dabei die westlichen Inseln Corvo und Flores.
Die offizielle Sprache auf der Inselgruppe ist Portugiesisch. Aber selbst Menschen, die diese Sprache sehr gut verstehen, werden überrascht sein. Denn in manchen Teilen der Azoren sprechen die Einheimischen mit starkem Akzent, sodass es mitunter zu leichten Verständigungsschwierigkeiten kommt.
Insgesamt leben auf den Azoren etwa 250.000 Menschen. Die größte Gemeinde ist Ponta Delgada auf São Miguel mit rund 68.000 Einwohnern, in Angra do Heroísmo auf Terceira und Ribeira Grande, ebenfalls auf São Miguel, leben jeweils über 30.000 Menschen.
Die Inseln und Unterteilung der Azoren
Wsserfall auf Flores, Bild: Lukasz Janyst / shutterstock
Die neun großen Inseln der Inselgruppe der Azoren unterteilen sich in mehrere Gruppen. Es gibt die zentrale Gruppe (die Grupo Central), die nordwestliche Gruppe (die Grupo Ocidental) und die südöstliche Gruppe (Grupo Oriental). Die Grupo Central umfasst São Jorge, Faial, Pico, Graciosa und Terceira. Zur Grupo Ocidental gehören die beiden Inseln Corvo und Flores auf der Nordamerikanischen Platte. São Miguel, Santa Maria und die Formigas bilden die Grupo Oriental.
Anreise: Wie gelangt man am besten auf die Azoren?
Da die Azoren ziemlich weit vom Festland entfernt liegen, bietet es sich an, für die Anreise einen Flug zu buchen. Mit dem Flieger gelangen Sie auf schnelle und unkomplizierte Weise direkt in Ihren Traumurlaub auf den Azoren.
Auf der Hauptinsel Sao Miguel befindet sich der größte Flughafen der Inselgruppe, der Ponta Delgada. Weitere Ziele sind Sao Miguel, Picom Faial und Terceira. Um zu diesen kleineren Flughäfen zu gelangen, müssen Sie allerdings beim Flug einmal umsteigen. Sie fliegen zu nächst bis Porto oder Lissabon und von da aus weiter auf die Insel. Eine direkte Verbindung zum Ponta Delgada gibt es unter anderem von Frankfurt am Main aus, in der Sommerzeit wird dieser Airport auch von Düsseldorf aus angesteuert.
Wenn Sie auf Ihrer Urlaubsinsel angekommen sind, nehmen Sie vom Airport aus am besten einen Bus, um an Ihr Ziel zu gelangen. Es gibt viele private Linienbusse, die – Coco ausgenommen – auf allen Inseln im Einsatz sind. Schauen Sie sich bei der Ankunft nach einem Tourismusbüro um. Dort liegen die Fahrpläne der Busse aus.
Wichtig: Der Zustieg ist nur mit gültigem Ticket erlaubt. Es finden häufig Ticketkontrollen statt. Daher sollten Sie auf jeden Fall die Karte beim Einstieg in das Fahrzeug beim jeweiligen Fahrer lösen.
Die Flugzeit auf die Azoren beträgt in etwa 5 Stunden. Denken Sie daran, Ihre Uhr um zwei Stunden zurückzustellen, wenn Sie auf einer der Inseln landen.
Das Klima auf den Azoren
Sie haben genug vom tristen Grau des heimischen Wetters? Dann sind die Azoren genau der richtige Ort für Sie. Hier erleben Sie Tage voller Sonnenschein und freuen sich über die angenehmen Temperaturen. Über das ganze Jahr verteilt gibt es keine extremen Temperaturschwankungen, das Klima ist ganzjährig ziemlich ausgeglichen. Die klassische Aufteilung nach Jahreszeiten ist daher nicht unbedingt gegeben.
Bild: Vicky SP / shutterstock
Über den Tag verteilt können sich allerdings verschiedenen Wetterbedingungen abwechseln. Doch das ist kein Grund zur Sorge, auch bei einem kurzen Regenschauer bleibt es häufig noch bis zu 25 Grad warm. Im Sommer ist es nur leicht wärmer als im Winter, anders als hierzulande. Dafür kühlt es jeden Abend deutlich ab, die Nachttemperaturen betragen circa 5 bis 10 Grad, tagsüber werden durchschnittlich zwischen 15 und 27 Grad über das Jahr verteilt erreicht.
Das Wasser lädt das ganze Jahr über zum Schwimmen und Planschen ein. Denn die Temperatur des Wasser liegt immer etwa zwischen 17 und 22 Grad.
Morgendlicher Nebel ist auf den Azoren übrigens nichts Ungewöhnliches. Meistens verzieht er sich schnell und gibt den Blick frei auf die strahlende Sonne. Kurze Schauer und Winde können auch immer wieder auftreten. Dieser Wechsel ist typisch für die Azoren. Das liegt daran, dass die Inselgruppe in der Nähe des Äquators Mitten im Atlantik liegt. Durch dieses Klima mit kleinen Schauern und gleichbleibenden Temperaturen finden viele Pflanzen hier optimale Bedingungen vor, die es sonst nirgendwo gibt. So entstand auf den Azoren eine einzigartige Flora und Fauna.
Und keine Sorge: Es gibt weder lange Kälteperioden, noch kaum ertragbare Hitzeeinbrüche. Einzig auf dem Pico, dem höchsten Berg der Inselgruppe, kommt es mit unter zu Schneefall.
Die beste Reisezeit für den Urlaub auf den Azoren
Wenn es nach dem Wetter geht, dann ist die Zeit zwischen Juni und Oktober für Urlauber besonders zu empfehlen. Vor allem in den Wochen im Juli und im August werden die meisten Sonnenstunden und die höchsten Temperaturen gemessen. Darüber hinaus ist in dieser Zeit am seltensten mit Regen zu rechnen. Daher zieht es vor allem in dieser Zeit die meisten Urlauber auf die Azoren.
Und das ist auch der kleine Haken: Denn in dieser Zeit sind entsprechend viele Touristen im Urlaubsparadies unterwegs. Auch weil es bessere Flugverbindungen gibt. Viele Einheimisch empfehlen daher, den Frühjahr als Reisezeit zu wählen. Während es in den Sommermonaten mitunter sogar schwer ist, einen Pkw als Mietwagen zu finden, haben Sie damit in der Frühlingszeit keine Probleme. Und die Temperaturen sind auch sehr angenehm. Insgesamt haben Sie beim Urlaub im Frühjahr ein wenig mehr Ruhe.
Was kann man auf den Azoren unternehmen?
Natürlich können Sie ein paar erholsame Stunden am Strand verbringen. Allerdings finden Sie auf den Azoren keine endlosen Strandgebiete vor, wie es in bekannten Tourismusregionen der Fall ist. Daher bietet es sich an, in die Natur der malerischen Inselgruppe einzutauchen. Vor allem Wanderer und Naturliebhaber kommen auf den Azoren nämlich voll auf ihre Kosten.
Walbeobachtung
Walbeobachtung vor Pico, Bild: wildestanimal / shutterstock
Früher waren die Azoren aufgrund ihrer Lage mitten im Atlantik ein Ausgangspunkt für Waljäger. Doch diese Zeiten sind heutzutage glücklicherweise vorbei. Vielmehr haben Urlaubern nun die Gelegenheit, die majestätischen Wassertiere aus direkter Näher zu erleben. Denn rund um die Inselgruppe tummeln sich zahlreiche Wale. Etwa ein Drittel aller bekannten Walarten sind hier zu Hause.
Bei einer Walbeobachtungstour erleben Sie die Tiere in freier Wildbahn – ein eindrucksvolles Schauspiel. Unter anderem bekommen Sie mit ein wenig Glück Pottwale, Finnwale und sogar Blauwale zu Gesicht.
Die Touren werden meist von den Hauptinseln angeboten. So buchen Sie eine geführte Bootstour von den Inseln Sao Miguel, Faial oder Pico aus. Dabei sind Sie in Highspeed-Zodiacs unterwegs, mit denen Sie nah ran kommen an die Wassertiere. Neben Eintagestouren können Sie sich auch für eine Mehrtagestour mit einem Boot entscheiden.
Wer das Wasser lieber meiden möchte, der kann sich auch an einem der vielen Aussichtspunkte postieren. Hier haben mehrere Späher das Wasser ständig mit Ferngläsern im Blick, um die Tiere zu entdecken. Haben sie die Position des Wales ausfindig gemacht, geben sie diese per Funkgerät an die Boote weiter.
Manche Walarten sind das ganze Jahr über rund um die Azoren zu finden, andere Arten ziehen hier nur vorbei. Am häufigsten sind Pottwale zu sehen, Männchen das ganze Jahr über, Weibchen meist im Sommer. Ebenfalls das ganze Jahr über haben Sie die Chance, Pilotwale zu sehen.
Wandertouren auf den Azoren unternehmen
Rucksack gepackt und los geht es! Ein Highlight jedes Urlaubs auf den Azoren stellt eine Wanderung auf den höchsten Berg Pico Alto dar. Ein Wanderweg führt Sie bis auf den Gipfel der Erhebung. Dabei müssen Sie mitunter sogar Wolkenfelder durchschreiten. Wenn Sie die Spitze des Pico Alto erreicht haben, staunen Sie über die grandiose Aussicht. Der Wanderweg auf den Pico Alto führt Sie unter anderem durch Wälder mit Heidelbeerbäumen und entlang japanischer Sicheltannen.
Eine ebenso beliebte Wanderung ist die Tour durch die Teeplantagen auf São Miguel. An der Nordküste der Insel wächst der Tee, durch den ein gut markierter Weg führt. Es gibt die Möglichkeit, in die Teefabrik einzukehren. Hier bekommen Sie nicht nur Einblick in die Teeproduktion wie sie schon seit 100 Jahren durchgeführt wird, sondern haben auch die Gelegenheit, die Spezialitäten zu probieren.
Die Spezialitäten der Azoren
Auch kulinarisch hält die Inselgruppe im Atlantik für Urlauber einiges bereit. Und so gut wie alles, was Sie in Ihrem Urlaub speisen, stammt auch von den Inseln.
Cozido – der Schmorrtopf aus der Vulkanerde
Ein echter Klassiker ist Cozido, ein Eintopf, der in vulkanischer Erde zubereitet wird. In den Morgendstunden platzieren die Köche die Töpfe im Boden und lassen das Gemisch aus verschiedenen Wurstsorten, Rind- und Schweinefleisch sowie Kohl, diversen Gemüsesorten und Kartoffeln dann vor sich hin schmoren. Nach etwa sechs Stunden ist die Speise fertig. Das Ausgraben der einzelnen Töpfe aus dem Boden sollten Sie unbedingt beobachten, es handelt sich dabei um ein eindrucksvolles Schauspiel, das die Einheimischen den Besuchern präsentieren.
Frischer Ananas
Ananas-Farm auf den Azoren, Bild: Renato Dias / hutterstock
Die Inselgruppe ist aber nicht nur für deftigen Speisen bekannt. Hier wachsen auch herrlich süße Ananas. Diese werden in vielen Fällen als Dessert gereicht. Der Ananasanbau hat sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf den Azoren durchgesetzt. Die Pflanzen wachsen in Gewächshäusern und profitieren von den vielen Sonnenstunden.
Tipp: Die weniger gesüßten Ananasfrüchte werden zu einem herrlichen Chutney verarbeitet, das Sie unbedingt probieren sollten. Es passt zum Beispiel sehr gut zum kräftigen São Jorge-Käse, den es sowohl zu Frühstück als auch zum Abendessen gibt.
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Azoren
Faial, Bild: sarionunes / shutterstock
Beim Urlaub auf den Azoren wollen Sie natürlich auch die Sehenswürdigkeiten der Inselgruppe sehen.
Sehr beliebt ist zum Beispiel der Park Terra Nostra mit seinen herrlich blühenden Pflanzen. Er zählt zu den schönsten Gartenanlagen auf der ganzen Welt.
Der Lagoa de Fogo liegt auf der Insel Sao Miguel. Er ist von vulkanischen Bergen umrahmt und befindet sich sechshundert Meter über dem Meeresspiegel. Suchen Sie diesen See am frühen Nachmittag auf, um eine herrliche glänzende Wasseroberfläche zu bestaunen. Der See ist auch unter dem Namen “Feuersee” bekannt, er entstand bei einer Vulkaneruption im Jahr 1563.
Für die Schiffsreisen von Europa nach Amerika war die Inselgruppe in früheren Zeiten von großer Bedeutung. So brachten es viele Hafenstädte auch zu großem Reichtum. Zeuge davon ist unter anderem das Castelo de Sao Baptista, das der italienische Militär-Architekt Benedetto im Jahr 1567 errichten ließ. Es handelt sich hierbei um eine markante Festungsanlage, die bis heute gut erhalten ist und besichtigt werden kann.
Somit halten die Azoren für jeden etwas Passendes bereit.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Das gerade mal 20.000 Quadratkilometer umfassende Slowenien liegt in Südeuropa. Es markiert gleichzeitig die Grenze zu Osteuropa, da es an Ungarn grenzt, und ist der nördlichste Staat der ehemaligen Republik Jugoslawien. Im äußersten Südwesten gibt es sogar einen kleinen Zugang zum Mittelmeer. Slowenien ist trotz seiner Größe enorm vielfältig. An der Adriaküste kommen auch durch die unmittelbare Nachbarschaft zu Italien und Kroatien Urlaubsgefühle auf, im Norden ist es hingegen durch die Alpen begrenzt. Beinahe 60 Prozent der Fläche Sloweniens ist mit Waldgebiet bedeckt und über 9.000 Karsthöhlen sind im Land verstreut. Die vielen kleinen Städtchen, oft malerisch am Fluss oder See gelegen, erwecken zudem ein Gefühl der Entschleunigung, bei dem es sich herrlich entspannen lässt.
Altstadt von Piran, Bild: Andrew Mayovskyy / shutterstock
In der slowenischen Hauptstadt Ljubljana wohnen etwa 280.000 Menschen. Seinen besonderen Charme entfaltet die Stadt durch seine Mischung aus mediterranem Flair und österreichischer Kleinstadt-Atmosphäre. Da in der Innenstadt von Ljubljana keine Autos erlaubt sind, wirkt die Stadt trotz seiner Touristen oft gemütlich und verschlafen.
Top-Sehenswürdigkeiten in Ljubljana
Die Burg von Ljubljana thront auf einem Berg über der Stadt und ist daher bereits von überall zu sehen. Das im 11. Jahrhundert errichtete Monument ist zu Fuß und mit dem Auto, aber auch mit einem gläsernen Schrägaufzug gut zu erreichen.
Wahrscheinlich ebenso berühmt wie die Burg ist das Schloss Tivoli. Im Herzen des Tivoli Parks gelegen, wurde es im 17. Jahrhundert erbaut und beherbergt heute das Internationale Grafikzentrum.
Die Burg thront über Llublijana, Bild: hbpro / shutterstock
Ein Spaziergang durch die historische Altstadt Ljubljanas bietet sich ebenfalls an. Dort präsentieren sich etwa der eindrucksvolle Dom St. Nikolaus und die Franziskanerkirche auf dem Prešerenplatz, dem Hauptplatz der Stadt.
Für Kunstinteressierte dürfte ein Besuch im Kunstmuseum Moderna Galerija interessant sein. Wer mehr über die Geschichte Sloweniens erfahren möchte, kann das Slowenische Nationalmuseum oder das Nationalmuseum der jüngeren Geschichte aufsuchen.
Ausspannen am Bleder See
Bleder See, Bild: JGA / shutterstock
Der wohl berühmteste und meistfotografierte Ort Sloweniens ist Bled am Bleder See. Nahe der österreichischen Grenze gelegen erstreckt sich vor dem Besucher ein malerisches Bild aus bewaldeter Felsenlandschaft und einem glitzernden See. Mitten im See befindet sich eine kleine Insel, die man im Sommer mit dem Elektro- oder Ruderboot besuchen kann. Die darauf gebaute Mariä-Himmelfahrts-Kirche ist ein beliebter Ort für Paare zum Heiraten. Der Tradition gemäß trägt der Bräutigam seine Zukünftige die 99 Stufen bis zur Kirche hinauf, um ihr seine Liebe zu demonstrieren. Direkt am See auf einem steilen Felsen wurde die Burg von Bled gebaut. Diese kann samt dem Burgmuseum besichtigt werden; besonders lohnenswert ist der Besuch aber wegen seiner spektakulären Aussicht über die Alpenlandschaft.
Die Küstenstadt Piran
Auf einer ins Mittelmeer ragenden Landzunge ist Piran gelegen. Die Küstenstadt ist eine der malerischsten Orte des Landes und – vom 13. bis zum 18. Jahrhundert Teil des venezischen Imperiums – wartet mit einer mediterranen Architektur auf. Die Altstadt Pirans ist ziemlich klein und besteht hauptsächlich aus engen Gassen, sodass man sich dort nur zu Fuß bewegen kann. Über den Tartini-Platz mit seinem Venezianischen Haus schlendernd, gelangt man zum Hafen, in dem kleine Boote auf dem Wasser schaukeln. Wer mag, kann die Sankt-Georgs-Kathedrale auf der nördlichen Klippe besuchen. Umgeben ist die Stadt von der alten Stadtmauer, von welcher man einen schönen Blick über Piran und die umliegende Landschaft hat.
Höhlenlandschaften erkunden
Die bekanntesten Höhlen Sloweniens befinden sich in Postojna und können mit einer kleinen Bahn und zu Fuß besichtigt werden. Es warten dort imposante Tropfsteinhallen und ein unterirdischer Fluss auf die Besucher. Die Höhlen von Škocjan sind 1986 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen worden. Die dortigen Höhlen sind seit der Mittelsteinzeit bewohnt und können samt der umliegenden Dörfer und einem Museum auf einem Rundweg besichtigt werden.
Skispringen in Kranjska Gora
Am Fuß der Alpen gelegen liegt der kleine Skiort Kranjska Gora. Vor allem Wintersportlern ist die Gegend hier bekannt; am Nordischen Zentrum Planica trainieren internationale Skispringer.
Der Isonzo, Soča, ist ein Fluss in der slowenischen Region Goriška, Bild: JGA/shutterstock
Entlang des Soča
Der blaugrüne Fluss Soča fließt im Nordwesten Sloweniens auf einem Kalksteinbrett dahin. Die traumschöne Naturlandschaft der Julischen Alpen erkundet man am besten auf einer Wanderung oder rauscht in einem Kajak über den Fluss. Ganz in der Nähe steht der Triglav, der höchste Berg Sloweniens, wo der Fluss Soča entspringt.
Burgen und Klöster an der Krka
Ebenfalls einen Ausflug wert ist die Region Südostslowenien. Hier markieren die Burgen und Klöster die einstige Grenze zum Osmanischen Reich. Besonders hervorzuheben sind hier die Burg Ribnica, das Schloss Žužemberk und Otočec, das einzige Inselschloss in Slowenien.
Maribor, Bild: Roman Babakin / shutterstock
Neben den hier genannten Attraktionen gibt es in Slowenien natürlich noch viel mehr zu sehen. Das kleine Land zwischen Österreich, Italien, Ungarn und Kroatien bietet jedem Reisenden eine Vielfalt an Unternehmungen und Ausflugszielen – egal, ob Familienurlaub am Meer, Wanderungen, Bergbesteigung oder entspanntes Flanieren durch die kleinen Städtchen. Wer noch mehr Zeit in Slowenien verbringen möchte, kann etwa Maribor, die zweitgrößte Stadt Sloweniens besuchen, im Urwald von Kočevje auf die Suche nach Braunbären gehen oder in Ptuj, der ältesten Stadt des Landes, die bewegte Geschichte Sloweniens auf sich wirken lassen. Auch für kulinarisch interessierte Touristen ist Slowenien interessant. Die Küche ist stark von Österreich und Jugoslawien beeinflusst und daher sehr fleisch- und fischlastig. International am berühmtesten ist aber wohl das Kürbiskernöl. Das nussige, dunkle Öl findet sich in vielen Speisen wieder, insbesondere im Salat und in kalten Speisen kommt es gut zur Geltung.
Faszinierende Landschaften und eine der größten Artenvielfalten dieser Erde, sowie unzählige Naturschätze prägen Peru ebenso wie ein jahrtausendealtes kulturelles Erbe. Die heiligen Städte und Stätten des Landes üben eine ganz besondere Anziehungskraft auf Besucher aus, denn sie gehen zurück auf die Hochkulturen des südamerikanischen Kontinents. Die Schönheit Perus spiegelt sich sowohl in der Natur als auch in den Sehenswürdigkeiten und ganz besonders in der Gastfreundschaft, die Reisenden entgegengebracht wird.
Huaytapallana in den Anden, Bild: Milton Rodriguez / shutterstock
Peru blickt auf eine bewegte und interessante Geschichte zurück, die bis heute noch die Bevölkerung des Landes prägt. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in den Weltkulturerbestätten wider. Zu den schönsten Städten des Landes zählt Arequipa. Die sogenannte „Weiße Stadt“ liegt in den Anden auf einer Höhe von 2.300 Metern und alle Bauwerke sind aus hellem Vulkangestein erbaut.
Als größte Stadt im Süden des Landes bietet Arequipa einige architektonische Schmuckstücke und Sehenswürdigkeiten. Die Besonderheit der Stadt ist ihr lateinamerikanisches Ambiente, denn viele der Gebäude entstanden während der spanischen Kolonialherrschaft. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch des Klosters Santa Catalina, denn die Klosteranlage ist fast wie eine kleine Stadt in der Stadt und besteht aus mehreren Komplexen, die durch kleine Gässchen verbunden sind.
Auf den Spuren der Inkas
Blick auf Lima, Bild: Christian Vinces / shutterstock
Wer an Peru denkt, denkt automatisch an die Inka-Kultur und die antike Stadt Machu Picchu, die mitten in den Anden liegt. Auch heute noch ist diese Stadt sehr beeindruckend. Zwischen den Mauern finden sich Brunnen, Wasserbecken, Tempelanlagen und Altare. Die traumhafte Stadt ist auf mehreren Wegen erreichbar. Sicherlich ist es bequem per Bahn oder Bus die Stadt aufzusuchen, doch weitaus interessanter ist es zu Fuß den bekannten Inka-Trail zu gehen und den mühevollen Aufstieg auf sich zu nehmen, denn dies wird mit atemberaubenden Ausblicken belohnt und die Wanderung ist ein unvergessliches Erlebnis.
Bis heute ist nicht geklärt, zu welchem Zweck die Stadt Machu Picchu in den Anden erbaut wurde. Doch gerade dies verstärkt den Reiz dieser außergewöhnlichen Stadt noch, denn ob es nun eine Kultstätte, die letzte Hauptstadt des Reiches oder ein königlicher Kurort war, wird wohl für immer ein großes Geheimnis bleiben.
Das achte Weltwunder in der Wüste Perus
Der Vinicunca, Bild: emperorcosar / shutterstock
In der Atakama Wüste Perus finden sich die Nazca Linien. Vor mehr als 2.000 Jahren wurden östlich der Anden kilometerlange Formen und mythische Gebilde in die Erde eingebracht. Entdeckt wurden die Nazca Linien 1927 bei einem Flug über die Wüste. Die vollständigen Ausmaße des Linienlabyrinths lässt sich nur aus der Luft erfassen. Zwar ist heute bekannt, dass die Erdzeichnungen auf die Nazca-Kultur zurückgehen, die zwischen 200 v. Chr. bis 800 n. Chr. die Region bevölkerte, jedoch ist die Bedeutung bis heute unklar.
Chan Chan – die aus Lehm erbaute Stadt
An der Pazifikküste Perus liegt die traumhafte Stadt Chan Chan, die einst Hauptstadt der Chimú-Kultur war. An Bedeutung verlor die Stadt mit der ERoberung durch die Inkas. Wer Chan Chan besucht erliegt sofort den zahlreichen Lehmbauten, die sich über eine riesige Fläche erstrecken. Die zauberhafte Lehmstadt ist eine der 12 UNESCO-Weltkulturerbestätten Perus. Besonders beeindruckend sind die großen Festsäle der Stadt und die Tempelanlagen.
Die schützenswerte Natur in Peru
Lima, Bild: Skreidzeleu / shutterstock
Landschaftlich ist Peru eines der abwechslungsreichsten Länder der Welt. So finden sich drei unterschiedliche Landschaftszonen, von denen jede ihre klimatischen Besonderheiten aufweist. So unterteilt sich das Land landschaftlich in die Küste, das Hochland und den Regenwald. Entsprechend ist eine Reise durch Peru sehr anregend und es lässt sich gerade in den Regenwäldern eine traumhafte Flora und Fauna entdecken. Unter anderem lockt das Schutzgebiet Manú-Biosphärenreservat. Das UNESCO-Welterbe ist nur eines von zahlreichen Schutzgebieten Perus, denn das Land verzeichnet 15 Nationalparks, 15 Naturreservate, 9 Schutzgebiete, 4 historische Schutzgebiete, 8 kommunale Schutzgebiete für indigene Völker und noch einige weitere.
Das Facettenreichtum von Peru genießen
Cusco, einst Hauptstadt des Inkareiches, Bild: sharptoyou
Auch wenn Peru noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten aus unterschiedlichsten Kulturen bietet, so ist es doch lohnend, nicht nur von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu eilen. Peru zählt nämlich auch zu den Reisezielen, deren Faszination eng mit der Lebensart des Landes zusammenhängt. Entsprechend lohnt es sich, die bunten Märkte des Landes zu besuchen und den Kontakt zu den Einheimischen zu suchen. Auch wenn die Bevölkerung finanziell meist eher schlecht gestellt ist, genießen die Peruaner das Leben, sind stolz auf ihre Geschichte und sehr gastfreundlich.
Eine Einladung sollte man in keinem Fall ablehnen, denn Peruaner sind stolz Gästen Einblicke in ihr Leben zu gewähren und diese auch zum Essen einzuladen. Neben dem bekanntesten Gericht Perus, dem Ceviche, was aus in Limette eingelegten Fisch besteht, bietet die peruanische Küche auch viele Speisen mit Hähnchen, Kartoffeln und Co. Aber auch für Europäer ungewohnte Zutaten wie Meerschweinchen und Alpaka Steak stehen auf dem Speiseplan. Bei den Getränken steht Pixo Sour, ein alkoholisches Mixgetränk ganz hoch im Kurs, aber auch die Inca Kola ist weit verbreitet. Gegen Höhenkrankheit haben Peruaner übrigens auch etwas auf dem Speiseplan, denn Mate de Koka und Koka-Blätter, sollen gegen Magenprobleme und Müdigkeit helfen. Koka-Blätter können Übringens einfach gekaut werden und müssen nicht unbedingt verarbeitet werden.
Weitere Impressionen Peru
Plaza de Armas Arequipa, Bild: Stephanie van Deventer / shutterstock
Boutique-Hotel bietet luxuriöse Auszeit in malerischer Kulisse
Grand Gaube, Mauritius – Mit dem Veranda Paul & Virginie hat auf Mauritius ein wahrer Geheimtipp für Paare seine Pforten geöffnet. Im charmanten Fischerdorf Grand Gaube gelegen, vereint das Boutique-Hotel subtile Eleganz mit authentischem Inselcharme. Inspiriert von der berühmten Liebesgeschichte “Paul et Virginie” lädt das neu gestaltete Vier-Sterne-Haus dazu ein, Romantik und Erholung in einer unvergleichlichen Kulisse zu erleben.
Urlaub mit romantischem Flair
Mit Blick auf die azurblaue Lagune und umgeben von tropischer Landschaft bietet das Veranda Paul & Virginie den perfekten Rückzugsort für Verliebte. Gäste können sich auf unvergessliche Erlebnisse freuen – von romantischen Bootsfahrten in traditionellen Pirogen bis hin zu entspannenden Behandlungen im hoteleigenen Seven Colours Spa, das mit natürlichen Produkten wohltuende Auszeiten für Körper und Geist verspricht.
Ein Highlight: Die stilvoll eingerichteten Zimmer mit Dekorationen, die die exotische Landschaft und Geschichte von Mauritius aufgreifen. Tapeten, inspiriert vom gleichnamigen Roman Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierres, und handgefertigte Accessoires mauritischer Kunsthandwerker verleihen den Räumen eine persönliche Note.gleichnamigen Roman Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierres, und handgefertigte Accessoires mauritischer Kunsthandwerker verleihen den Räumen eine persönliche Note.
Eine Liebesgeschichte als Inspirationsquelle
Die Geschichte von Paul und Virginie, die im 18. Jahrhundert auf Mauritius spielt, prägt das Konzept des Hotels in jeder Facette. Ihre tragische Liebe, verwoben mit der natürlichen Schönheit der Insel, findet sich in Farben, Materialien und Designelementen wieder. Jedes Zimmer enthält zudem eine Ausgabe des Romans – eine charmante Hommage an die kulturelle Wurzeln des Hauses.
Nachhaltigkeit trifft auf Eleganz
Das Veranda Paul & Virginie setzt nicht nur auf romantisches Ambiente, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Lokale Materialien wie Rattan, Terrakotta und handgefertigte Makramees finden ihren Platz in der Einrichtung, während regionale Produkte die Küche bereichern. Die Innenarchitektin Ophélie Merle beschreibt die Vision des Hotels so: „Wir wollten eine Umgebung schaffen, die Leichtigkeit und Authentizität ausstrahlt und gleichzeitig das Können mauritischer Künstler in den Vordergrund rückt.“
Ein Vorbild für Boutique-Hotels
Mit seiner einzigartigen Mischung aus Romantik, Luxus und Nachhaltigkeit setzt das Veranda Paul & Virginie neue Maßstäbe für moderne Boutique-Hotels. Hier treffen Träume auf Realität – für alle, die sich nach einer Auszeit in paradiesischer Umgebung sehnen.
Die Rote Insel beziehungsweise Île Rouge, wie sie einst wegen dem in hellem Rot leuchtenden Laterit-Sand genannt wurde, ist eine der 42 Granitinseln der Seychellen. Ihren Namen Curieuse, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „neugierig“, hat sie erst später durch einen französischen Forscher erhalten, der mit dem gleichnamigen Schiff unterwegs war.
Obwohl die beschauliche Insel im Indischen Ozean nur rund drei Quadratkilometer groß ist, verbergen sich dort einzigartige Naturschönheiten, die es sonst nirgends auf der Welt gibt. Kein Wunder also, dass die gesamte Insel als Curieuse Marine National Park unter Naturschutz steht. Zum Nationalpark gehört auch die südlich von Curieuse gelegene Baie Curieuse. Und so macht sie wirklich neugierig, la Curieuse, darauf, wer dort alles beheimatet sein mag.
Da sie zu den Inner Islands der Seychellen gehört, ist sie nur wenige Kilometer von den beliebten Touristeninseln Praslin, La Digue und Cousine entfernt. Auch von der Hauptinsel Mahé sind es lediglich 50 Kilometer nordwestlich bis nach Curieuse. Regelmäßig fahren von den Touristeninseln Ausflugsboote mehrerer Anbieter für einen Tagesausflug zum Naturparadies. Dazu zählen auch Schnorchel- und Tauchausflüge, bei denen man die bunte und fischreiche Unterwasserwelt der Korallenriffe rund um die kleine Insel erkundet. Vor allem der Point Rouge im Osten von Curieuse ist ein beliebter Tauchspot.
Unvergessliche Naturerlebnisse für Aktivurlauber, Familien und Entdecker
Zum Glück weist heute kaum mehr etwas darauf hin, dass die Insel Curieuse im 19. Jahrhundert als Aussätzigeninsel für Lepra-Kranke gedient hat. Nur im kleinen Doctor´s House, einem französischen Kolonialbau, der heute ein kleines Café und ein Besucherzentrum beherbergt, finden sich ein paar Informationen dazu. Aktuell leben wenige Menschen auf der idyllischen Seychellen-Insel – die meisten sind Mitarbeiter der Forschungsstation, die mehr über das Leben von Schildkröten erfahren und sie schützen möchten.
Bild: Reisemagazin Online
Vor allem die nur auf den Seychellen vorkommende Seychellen-Riesenschildkröte, die bis zu 300 Jahre alt werden kann, hat es den Forschern angetan. Noch immer gehen die Wissenschaftler der Frage nach, wie sich eine Landschildkröte auf einer einsamen Insel so derart groß entwickeln konnte. Mindestens ebenso erstaunlich ist die nächste Verwandtschaft mit den Madagaskar-Riesenschildkröten, liegen die beiden Inselstaaten doch etwa 2.000 Kilometer voneinander entfernt.
Und die Riesenschildkröte ist noch dazu eine Landschildkröte – also, wie um alles in der Welt, ist sie hierher gekommen? Übrigens hat auch die seltene echte Karett-Schildkröte auf Curieuse ein Zuhause gefunden. Eine weitere Art, die es nur auf Curieuse und der Nachbarinsel Praslin gibt, ist die Palme Coco de Mer. Die Doppelnuss der Palme mit ihren riesigen Samen kann bis zu 20 Kilogramm schwer werden und ist die größte Kokosnuss der Welt. Abgesehen von diesen endemischen Arten gedeihen auf der beschaulichen Seychellen-Insel ausgedehnte, dichte Mangrovenwälder und Bananenstauden.
Curieuse – Ein Tagesausflug für Genießer
Auf der Insel Curieuse gibt es auch einen wunderschönen, breiten Sandstrand, der durch seine helle rote Farbe auffällt. Wenn man Glück hat, wird gerade eines der beliebten kreolischen Barbecues am feinpudrigen Strand veranstaltet. Da regelmäßig Schnellboote und Wassertaxis mit Tagestouristen kommen, ist das durchaus öfter der Fall.
Den eindrucksvollen Naturpark kann man dann entweder auf eigene Faust oder mit einem professionellen Nationalpark-Ranger erkunden – dieser kennt natürlich die ganzen Besonderheiten und interessanten Orte, an denen man Wasservögel und Riesenschildkröten beobachten kann, wo man auf einzigartige Landschaftsformen trifft oder eine atemberaubende Aussicht genießt. Durch den gesamten, leicht hügeligen Park führen mehr oder weniger befestigte Wege über Stock und Stein, die man aber nicht zwingend nutzen muss.
Die Feuchtgebiete der Mangrovenwälder sind über Holzstege begehbar. Die Riesenschildkröten halten sich zwar vorwiegend in der Nähe des Strandes auf, wo auch zahlreiche Strandkrabben und Meeresschnecken leben, aber immer wieder kommt es auch in der unberührten Wildnis im Inselinneren zu unvergesslichen Begegnungen mit den entspannten Tieren. Hie und da läuft auch ein Gecko über den Weg. Füttern der Riesenschildkröten ist erlaubt, allerdings nur mit frischen Palmen- oder Bananenstaudenblättern. Die Tiere würden alles tun, um an das begehrte Blattgrün zu kommen und sind deshalb nicht scheu. Eine Begegnung mit den Schildkröten bei einem Tagesausflug nach Curieuse ist ein bleibendes Erlebnis im Seychellen-Urlaub.
Es ist kein Geheimnis, dass Italien gleich eine Vielzahl von interessanten Regionen zu bieten hat, die allesamt ihren ganz eigenen Charme haben. Die Region rund um Neapel steht für das typische Itaien, für mediterranen Flair und eine lange Geschichte. Der Norden ist vor allem für seine vielen tollen Städte bekannt und das schnelle Leben rund um Mailand und Venedig. Die Herzensregion vieler Deutscher liegt aber im Zentrum des Stiefels: die Toskana. Mit seiner Hauptstadt Florenz ist das Gebiet nicht nur das künstlerische und kulturelle Zentrum Italiens außerhalb von Rom, sondern besonders bekannt für seine wunderbaren Schätze der Natur.
Die berühmte und älteste Brücke in Florenz: Ponte Vecchio, Bild: muratart / shutterstock
Bei einer Reise in die Toskana hat der Besucher nicht nur die Möglichkeit viele interessante Städte und Orte mit einer bedeutenden Geschichte zu entdecken. Die Reise führt durch eine der wichtigsten Regionen Italiens. Reich an Bodenschätzen und mit einem wunderbaren Klima des Mittelmeers gesegnet, finden sich hier die Anbaugebiete verschiedenster Weine, die charakteristischen Hügel, viele kleine Dörfer, an denen die Zeit noch nicht genagt hat und nicht zuletzt die Produktionsstätten vieler ikonischer italienischer Produkte.
Die Toskana ist die Heimat vieler Naturparks. Hier lässt sich noch das Italien aus den 1960er Jahren erleben, das Millionen von Deutsche in den Süden und somit erstmals in den Zauber eines frei zugänglichen Europa geführt hat. Seitdem hat sich die Region nicht stark verändert. Noch immer finden sich viele Museen, kleine Städte, Dörfer, Festungen, Naturschauspiele und auch Strände in der Region. Das macht die Toskana nicht nur zu einem interessanten Ort für die Reisen mit der Familie, sondern nicht zuletzt zu einem Highlight für Individualreisende, die sich nicht auf ein bestimmtes Ziel im wunderbaren Italien festlegen wollen.
Was sind die Sehenswürdigkeiten in der Toskana?
Möchte man wissen, welche Bereiche der Toskana man besuchen sollte, so muss generell zwischen der Natur und den Städten unterschieden werden. Allen voran ist natürlich Florenz in jedem Fall einen Besuch wert. Die Stadt hat nicht nur eine lange Geschichte und war über viele Jahrhunderte das Mekka für Kunstschaffende und Kunstliebende in Europa, sondern hat sich bis heute den Charme einer Stadt mit Weltformat erhalten, die gar nicht so groß ist, wie sie immer in den Geschichten wirkt. Die unzähligen Museen der Stadt beherbergen Artefakte aus einer langen Geschichte und die vielen Baudenkmäler erzählen bis heute davon, warum Florenz einst ein eigenes Reich innerhalb des noch nicht verbundenen Italiens war.
Es wird oft auf den ersten Blick vergessen, dass die Toskana aus mehr als nur Florenz besteht. Auch Pisa hat eine lange Geschichte und nicht zuletzt den beeindruckenden schiefen Turm. In Sienna finden sich viele Spuren der einstigen Kultur der Italiener. Die mittelalterliche Stadt San Gimignano ist ein einmaliger Anblick und in dieser Form vielleicht nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Es mangelt also nicht an berühmten Orten und Denkmälern, denen man ein Besuch abstatten sollte. Dazu gehören auch die Seebäder im Norden der Toskana, die perfekt für einen Tag am Strand und die nötige Erholung nach all den Reisen durch die Sehenswürdigkeiten geeignet sind.
Was kann in der Toskana unternommen werden?
Einmal abgesehen von den vielen Museen und Städten hat die Toskana mit ihrer Vielfalt an Landschaften natürlich auch etwas für Urlauber zu bieten, die sich lieber nicht der hitzigen Eile einer Stadt aussetzen wollen. Allen voran sind die Strände noch immer echte Geheimtipps. Die wenigsten Menschen verbinden einen Besuch in der Toskana mit einem Besuch am Strand, dabei sind die wunderbaren Sandstrände an der Westküste Italiens wahre Schätze. Im Sommer sind sie zwar voll, aber es finden sich noch immer kleine und abgelegene Buchten, in denen man einfach die Natur genießen und die anderen Menschen ignorieren kann.
Die vielen Berge, kleinen Wege, Dörfer und abgelegenen Gebiete laden darüber hinaus dazu ein, sich entweder in das Auto zu setzen und die Toskana auf eigene Faust zu erkunden oder etwas für die Fitness zu tun. Radfahren ist hier besonders beliebt. Man legt nicht die längsten Strecken zurück, da es so viel zu sehen gibt, entdeckt die Umgebung aber auf eine noch intensivere Weise. Der Ausbau der entsprechenden Strecken ist in den letzten Jahren vorangetrieben worden und so hat sich die Toskana zu einem Geheimtipp für alle entwickelt, die einen Urlaub mit dem Fahrrad planen.
Spezialitäten und Kulinarisches in der Toskana
Wenn man an die traditionelle italienische Küche denkt, denkt man eher an die Küche der Toskana. In diesem Landstrich kommen die vielen Spezialitäten zusammen, die in Restaurants zu finden sind. Der Einsatz frischer Tomaten und anderer Gemüse, der Fisch von der Küste und natürlich das besondere Olivenöl der Region sind dominant auf dem Speiseplan. Natürlich kann auch die selbstgemachte Pasta gefunden werden. Besonders bekannt ist die Toskana aber für seinen Fisch und sein gegrilltes Fleisch. In der Toskana wird noch immer auf Produkte aus der eigenen Region gesetzt. Und dass die Menschen hier als besonders gesund und glücklich gelten ist nicht zuletzt auf die wunderbare Küche der Toskana zurückzuführen.
Von Dénia bis Pilar de la Horadada erstreckt sich der Küstenabschnitt, der Urlaubern unter dem Namen Costa Blanca bekannt ist. Das milde mediterrane Klima macht diesen Abschnitt der Provinz Alicante zu einem beliebten Reiseziel für Menschen aus ganz Europa aber auch aus Spanien selbst. Neben herrlichen Stränden finden sich kleine Buchten, eindrucksvolle Steilküsten, Palmen- und Olivenhaine aber auch moderne Touristenorte.
Ihren Namen erhielt die Costa Blanca in den 1950er Jahren von Tourismusmanagern. Übersetzt bedeutet er „weiße Küste“ und spielt damit auf eine der Besonderheiten an diesem Ort an: Die Lichtverhältnisse sind so beschaffen, dass sie den Sand weiß erscheinen lassen. Zudem bieten traditionell weiße Häuser im Zusammenspiel mit dem blauen Meer ein faszinierendes Bild.
Auch die weiße Pracht der Mandelblüten könnte ihren Anteil an der Namensgebung haben. Steilküsten sowie vielfältige Natur machen das Gebiet zu einem besonders geeigneten Urlaubsziel für Kletterer, Radfahrer und Wanderer. Das bereits erwähnte milde Klima sorgt nicht nur für einen angenehmen Urlaub, sondern dient der Gesundheit. 2006 bestätigte die Weltgesundheitsorganisation, dass die Costa Blanca aufgrund ihres Klimas zu den gesündesten Gegenden der Welt gehört.
Vielseitige Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten
Von der Burganlage über Wasserfälle bis hin zu Traumstränden bietet der spanische Küstenabschnitt vielseitige Möglichkeiten zur Urlaubsgestaltung. Wer einen ruhigen und entspannten Strandtag verleben möchte, findet mit Playa Urbanova den perfekten Strand. Auf einer Länge von 1,6 Kilometern erstreckt sich der goldfarbene Sandstrand, der zudem einen tollen Ausblick auf die Skyline von Alicante und Castillo de Santa bietet.
Er gilt als besonders familienfreundlich, ist mit der Blauen Flagge ausgezeichnet und wird von Rettungsschwimmern bewacht. Am Playa del Moraig lässt es sich sowohl Schnorcheln als auch Tauchen. Die Bucht verfügt über eine zauberhafte Unterwasserwelt. Mit Cala Ambolo gibt es an der Costa Blanca auch einen FKK Strand, an dem jedoch Badebekleidung ebenfalls erlaubt ist.
332 Meter erhebt sich das berühmteste Naturwahrzeichen Alicantes aus dem Meer.
Peñon de Ifach, Bild: Mikhail Serikov / shutterstock
Die Landzunge Peñon de Ifach ist von vielen Orten aus zu sehen und ist eine Herausforderung für Wanderer. Als Belohnung wartet nach dem Aufstieg ein fantastischer Blick. Ebenfalls ein Paradies für Wanderer aber auch Radfahrer ist der Montgo Naturpark, der sich 753 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Mit Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen bietet er für jeden den passenden Weg. Die Algar Wasserfälle zählen zu den schönsten in Spanien.
Ein Wasserspaziergang im Algar-Flussbett oder Schwimmen im natürlichen Becken mit klarem Quellwasser komplettieren einen Ausflug zu dieser Natur-Sehenswürdigkeit. Auch der Besuch einer nahe gelegenen Freiluftausstellung mit heimischen Pflanzen lohnt sich. Liebhaber von Burgen sollten eine Besichtigung der muslimischen Höhenburg Castillo de Santa Bárbara nicht verpassen. Sie liegt im Stadtzentrum von Alicante, ermöglicht einen wunderbaren Stadtblick und beherbergt ein Geschichtsmuseum.
Die Historie der Malerei und Skulptur Alicantes kann im Gravina Museum der Schönen Künste erlebt werden und das Museo del Palmeral Huerto de San Plácido gibt Aufschluss über Herkunft und Geschichte der Palmen. Actionreicher geht es im Benidormer Vergnügungspark Terra Mítica zu. In mittelalterlicher Kulisse warten Fahrgeschäfte, Wildbachfahrten, Wasserrutschen und vieles mehr. Besonders Kinder lieben den Terra Natura. Hierbei handelt es sich um einen Zoo, in dem man mit mehr als 1500 Tieren auf Tuchfühlung gehen kann. Das Gelände ist in Themenbereiche wie „Afrika“, „Europa“ oder „Asien“ unterteilt. Außerdem gibt es Tanz und Musik sowie einen Wasserpark, der in bestimmten Monaten geöffnet hat.
Reis, süße Weine oder Turrón – Costa Blanca kulinarisch
Strandpromenade von Albir, Bild: Veja / shutterstock
Wie am Mittelmeer üblich, dominieren an der Costa Blanca Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchte. Aus Dénia gibt es beispielsweise schmackhafte Gambas. Auch Reisgerichte in den unterschiedlichsten Variationen stehen oft auf der Speisekarte, denn in dieser Gegend gibt es einige bedeutende Reisanbaugebiete. Zum Essen darf etwas Süßes hier nicht fehlen. Eine Spezialität ist Turrón. Die aus Mandeln, Eiklar, Honig und Zucker hergestellte Variante des weißen Nugats erfreut sich dabei besonders großer Beliebtheit. Weinliebhabern ist ein süßer Wein aus La Marina Alta oder ein Rotwein aus Vinalopó zu empfehlen.
Angesichts einer Vielzahl an Orangenplantagen und Olivenhainen bieten sich auf diesem Gebiet ebenfalls einige kulinarische Köstlichkeiten. Neben einem reichlichen Angebot an Restaurants und kleinen Bars, in denen die Speisen angeboten werden, können Urlauber sich in Feinkostläden den Geschmack der Costa Blanca als Mitbringsel für Verwandte und Freunde mit nach Hause nehmen. Hochwertige Olivenöle, Orangenmarmelade oder typische Gewürze lassen das Urlaubsgefühl in der heimischen Küche noch eine ganze Weile anhalten und erinnern an die herrliche Umgebung der weißen Küste.
Scheinbar endlose, weiße Sandstrände, exotische Palmen und warmes Wasser wie in einer Badewanne: So zeigt sich das Inselparadies Martinique. Zu entdecken gibt es exotische Pflanzen, freundliche Menschen und frische tropische Früchte. Die Karibik zählt zu den Orten dieser Welt, die sehr viele Menschen einmal in ihrem Leben bereisen wollen. Hier darf man nicht nur kristallklares Wasser erleben, sondern teilweise auch noch eine unberührte Natur. Die Insel Martinique zählt zu der sogenannten Vulkankette der Antillen. Gerne werden diese Inseln auch als Inseln über dem Wind bezeichnet. Die Inseln St. Lucia und Dominica sind ihre Nachbarinseln. Doch was hat die Insel genau zu bieten?
Der Montagne Pelée, Bild: Petr Kovalenkov / shutterstock
Martinique ist eine der vielen Trauminseln der Karibik. Überzeugen kann nicht nur ihre politische Zugehörigkeit zur Europäischen Union, sondern auch die Freundlichkeit der Menschen und die einzigartige Kultur. Die Insel gehört zu Frankreich, weshalb auch Französisch gesprochen wird. Martinique liegt zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Karibischen Meer. Entfernt ist die Insel rund 6.000 Kilometer von Frankreich. Die Insel zählt zu den teureren Karibikinseln. Der Vorteil von Martinique: Hier kann man in Euro bezahlen! Für die Einreise wird zudem nur ein Personalausweis benötigt, was ebenfalls von Vorteil ist.
Einzigartige Landschaft
Jardin de Balata, Bild: delDrago / shutterstock
Die Martinique wird gerne als karibischer Traum bezeichnet. Wer sich die Landschaft genauer ansieht, weiß auch warum das so ist. Tropische Palmen ragen praktisch überall in den Himmel, beeindruckende Gebirgsketten und exotische Blumen verzaubern auf den ersten Blick.
Auf Martinique befindet sich ein 1.400 Meter hoher Vulkan, der ebenfalls sehr beeindruckend ist. Von den meisten Sandstränden sieht man auf dichte Urwälder, die sich über die gesamte Insel erstrecken.
Auf der Insel herrscht natürlich tropisches Karibik-Klima. Im Norden ist es jedoch deutlich feuchter. Im Süden der Insel ist es hingegen etwas trockener. Überzeugen können hier nicht nur feine Sandstrände, sondern auch bezaubernde Buchten, die teilweise regelrecht abgeschieden sind. Auch die meisten Anlagen für Touristen befinden sich im Süden der Insel. Im Norden findet man vor allem die Tropenwälder und mystische schwarze Strände.
Fantastische Traumstrände
Sandstrände dürfen in der Karibik natürlich nicht fehlen. Auf Martinique kann man endlos lange Strände entdecken, an denen man sich nicht nur entspannen, sondern auch abkühlen kann. Die meisten der Strände sind mit Palmen gesäumt und begeistern durch ihre einzigartigen Buchten.
Der Strand Anse Dufour
Bild: Petr Kovalenkov / shutterstock
Einer der schönsten Strände der Martinique ist Anse Dufour. Hier darf man kristallklares Wasser erleben und eine grüne, hügelige Landschaft hinter dem Strand. Sogar Wasserschildkröten sieht man in der Bucht immer wieder. Auch die wundervolle Unterwasserwelt sollte man bei diesem Strand nicht außer Acht lassen.
Wer gerne schnorchelt oder taucht, ist hier genau an der richtigen Stelle!
Zahlreiche Restaurants und kleine Bars sorgen zudem für die ausreichende Verpflegung, die man hier vorfinden kann.
Les Salines Beach
Bild: RossiRobinNice / shutterstock
Dieser Strand kann mit seinem weißen Pulversand und dem angenehm warmen Wasser überzeugen. Der Strand befindet sich im Süden der Insel. Sehr viele Menschen sind der Meinung, dass es sich bei diesem Strand, um einen der schönsten Karibikstrände handelt.
Meist ist das Wasser hier sehr ruhig. Über den gesamten Strandabschnitt verteilt findet man hier viele kleine Bars und Restaurants. Hier darf man frisches, leckeres Essen genießen und erfrischende Getränke.
Anse Couleuvre
Dieser Strand gilt als ganz besonders exotisch. Die Anfahrt zum Strand ist jedoch ein wenig abenteuerlich, denn die Straßen sind eher schlecht ausgebaut. Bevor man zu dem Strand gelangt, muss man daher auch ein wenig spazieren gehen.
Der Strand zählt zu einem der schönsten und beliebtesten schwarzen Strände der Karibik. Auch hier findet man Palmen an jeder Ecke und traumhafte Buchten.
Fonds Blancs
Fonds Blancs sind keine Strände, sondern natürliche Pools, die sich innerhalb des Meeres befinden. Das Wasser ist flach und hat knappe 28 Grad. Mit einem kleinen Boot können diese vom Festland aus sehr schnell erreicht werden. Die Temperaturunterschiede zwischen dem Meereswasser und dem Wasser, das sich in den Pools befindet, kann an manchen Tagen erstaunlich groß sein. Wer auf Martinique ist, sollte die Fonds Blancs in jedem Fall erleben!
Auf Martinique darf man neben der traumhaften Landschaft auch andere Sehenswürdigkeiten erleben. So sollte man sich zum Beispiel die Hauptstadt Fort-de-France genauer ansehen.
Auch der Jardin Botanique ist einen Besuch wert. Hierbei handelt es sich um einen beeindruckenden Garten, an dem man die Artenvielfalt der Insel bestaunen darf.
Wer sich ein wenig Kultur wünscht, sollte das Freilichtmuseum namens La Savane des Esclaves besuchen. Hier erfährt man mehr über die Geschichte und die Hintergründe der Insel. Die Geschichte und die Lebensweise der Sklaven in der Kolonialzeit werden in dem Museum thematisiert. Diese haben die Inselgeschichte geprägt.
Bild: Drone Caraibes / shutterstock
Selbstverständlich sollte man auch die kulinarischen Highlights der Insel nicht vergessen. Zahlreiche exotische Gerichte mit unglaublichen Gewürzen können hier für wahre Gaumenfreuden sorgen. Frische, exotische Früchte und leckere Cocktails gibt es natürlich ebenfalls.
Wer einmal auf Martinique war, wird die Insel garantiert nicht mehr vergessen. Die beeindruckende Natur, das kristallklare Wasser und die einzigartige Kulinarik sorgen ebenso für Freude, wie die tropische Wärme, die Flora und Fauna der Insel und das freundliche Wesen der Menschen.
Weitere Impressionen Martinique
Diamond rock, Bild: Marc Bruxelle / shutterstock
Savane Park in Fort-de-France, Bild: byvalet / shutterstock
Weithin sichtbar, gleich einer Mauerkrone, ruht das Castel del Monte auf einem Hügel. In der unermesslichen Ebene Apuliens erklärt sich das Schloss als beherrschendes Wahrzeichen. Das Volk nennt es das „Belvedere“ oder den „Balkon Apuliens“. Passender ist die Bezeichnung: „Steinerne Krone Apuliens“. Die Stauferburg wurde 1240 unter Friedrich II. als Jagdschloss errichtet. Der Grundriss der Burg ist achteckig, dazu besitzt sie achteckige Türme. Im Obergeschoss lagen die kaiserlichen Gemächer.
Castel del Monte – Das Licht und der Stein und ein Mythos
Vom Schloss aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Landschaft Apuliens, Bild: Patrick Jullien / Reisemagazin Online
Der Plan für das monumentale Kastell, das in seiner herben Schlichtheit wie ein erratischer Block auf der Kuppe eines Hügels thront, soll auf den Kaiser Friedrich II. selbst zurückgehen. Es bringt dessen persönliche Vorlieben für Astronomie, Geometrie und seinen Fanatismus für alle Gesetzmäßigkeiten zum Ausdruck. Formvollendet, aber es ist nicht die Form weltlicher Bauten. Das Bauwerk scheint aus dem harten Licht des Südens gemeißelt. Im Lichtstrom wird hier die Zeit zum Raum. Die mathematische Strenge des Grundrisses ist außergewöhnlich. Das ist kein reines architektonisches Prinzip, sondern gebaute Philosophie. Daher steht das Quadrat für die Welt und das Diesseits, der Kreis für die jenseitige Unendlichkeit Gottes, während das Achteck die vermittelnde Instanz zwischen Himmel und Erde repräsentiert.
Bestimme Kreise sahen in Friedrich II. den Antichrist – ja, sogar den Sohn Satans. Schuld an dieser Einschätzung war seine Neugier. Diese trieb ihn immer wieder dazu, über die Grenzen der eigenen Kultur und des eigenen Glaubens hinauszublicken. In zehnjähriger Bauzeit wurde eine Burg gebaut, die den Vorstellungen des Bauherren vollkommen entsprach und sein Vermächtnis werden sollte.
Charme und Geheimnisse einer Mysterienburg
Ganz gleich, aus welcher Richtung man das Kastell betrachtet, der achteckige Körper erscheint von vollkommener Symmetrie. Ähnlich wie ein geschliffener Kristall, den man immer wieder bewundernd in den Händen dreht. Erst in der Bewegung erschließt sich die Form. Der Bau wirkt wuchtig und leicht, umkränzt mit achteckigen Türmen – in sich geschlossen und unbezwingbar. Nach Osten gerichtet der Eingang, Triumphbogen und Kathedralenportal.
Wer hier eintritt, durchquert einen Raum, um wieder ins Freie zu treten. In dem achteckigen Innenhof misst der Schatten die Zeit nach dem Sonnenstand. Vom Erdgeschoss führen in drei der acht Türme Wendeltreppen in das obere Stockwerk. Die Steine des Castel del Monte sprechen von Macht und Mystik. Verblüffend ist die Magie des Bauwerks, welches mathematische Berechnung mit christlicher Symbolik vereinigt. Die Zahl Acht ist nicht nur ein kaiserliches Symbol, sie steht für die Auferstehung des Menschen. Das Castel del Monte, welches die Persönlichkeit ihres Schöpfers darstellt und kulturelle Elemente der Antike, dem Norden Europas und der islamischen Welt harmonisch vereint, wurde im Jahre 1996 zum UNESCO-Welterbe erklärt.