Bari – mehr gegensätzliches süditalienisches Flair als hier in Apulien geht nicht. Während die kleine, auf einer Landzunge gelegene Altstadt ihre Besucher verzaubert, präsentiert sich die Neustadt mit ihren schachbrettartig angeordneten Straßenzügen dynamisch mitreißend. Das ist nicht zuletzt ihrer zentralen, verkehrsgünstigen Lage an der apulischen Adriaküste zu verdanken, die eine Anreise per Kreuzfahrtschiff, Billigflieger sowie per Auto und Bahn ermöglicht. Auch ist von Bari aus die Weiterreise per Fährschiff nach Griechenland, Montenegro und Kroatien möglich.
Der Spaziergang beginnt im Osten der Altstadt, nahe des Fischerhafens. Exponiert, fast wie auf einem Ponton, thront das Museo Teatro Margherita – ein ehemaliges Theater, das nach umfangreicher Renovierung als Kunstmuseum zu Ausstellungen verschiedenster Art einlädt.
Der Weg führt entlang des Corso Vittorio Emanuele, der Prachtstraße Baris mit einer großen Auswahl an Geschäften und Lokalen. Hier verläuft die Grenze zwischen Alt- und Neustadt. Schon bald lädt auf der rechten Straßenseite der Giardino Corso Vittorio Emanuele II, ein Park mit hohen Palmen und schönen Sitzgelegenheiten, zum Zwischenstopp ein. Von hier aus bieten verschiedene kleine Straßen Zugang zum Gassengewirr der romantischen Altstadt. Wäscheleinen überspannen die schmalen Gässchen, Bogenkonstruktionen stützen die Hauswände ab – Italien wie aus dem Bilderbuch.
Das erste Ziel ist das Castello Svevo Normanno, eine imposante Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert. Der Blick fällt auf trutzige Mauern mit einem viereckigen Wehrturm. Teile der Festung stehen zur Besichtigung offen. Darüber hinaus erwartet ein Museum seine Besucher. Das Gegenstück en miniature zu dieser massiven Festung ist das Fortino di Sant’Antonio, eine vergleichsweise niedlich anmutende Anlage am anderen Ende der Altstadt.
Die Küste von Bari, Bild: Ba_peuceta / shutterstock
Die Altstadt von Bari besitzt unzählige Kirchen, die bereits auf dem Weg zu den beiden Hauptkirchen zur Besichtigung einladen. Einer der Höhepunkte ist der Besuch der Basilica San Nicola. Hier befindet sich die Grabstätte des Heiligen Nikolaus, des Schutzpatrones von Bari. Von außen weiß und auch im Innenraum in freundlichen Farbtönen gehalten, beeindruckt vor allem die Deckenbemalung. Ein weiteres Highlight ist die Basilica Cattedrale San Sabino. Von innen sehr schlicht ausgestattet, verbreitet sich durch den Einfall des Sonnenlichts eine warme Atmosphäre. Sehenswert ist die Krypta mit der Mumie des Heiligen Sabinus. Kleiner ist die Chiesa di San Giacomo, die allerdings einen reich verzierten Altar und außergewöhnliche Majolika-Fußbodenfliesen aufweist.
Was wäre eine italienische Stadt ohne ihre Piazzas und Märkte?
Sehr beliebt ist die weitläufige Piazza del Ferrarese mit ihren zahlreichen Cafés und Bars, die in den Abendstunden zum Leben erwachen. Zentraler Platz der Altstadt ist die Piazza Mercantile, auf der regelmäßig ein farbenfroher Obst- und Gemüsemarkt stattfindet. Auf diesem Platz steht die Colonna della Giustizia – eine Säule, an der im Mittelalter zahlungsunfähige Geschäftsleute zur Schau gestellt wurden. Der Fischmarkt befindet sich direkt am Fischerhafen und bietet in den frühen Morgenstunden die beste Auswahl.
Nicht aus den Gassen von Bari wegzudenken sind die Frauen, die unter freiem Himmel die für die Region typische Nudelspezialität „Orecchiette“ fertigen und diese zum Kauf anbieten.
Kunst und Kultur kommen in Bari nicht zu kurz
Die Pinacoteca Metropolitana di Bari ist nicht nur von außen ein äußerst beachtenswertes Gebäude. Es beherbergt im Inneren eine Ausstellung historischer Fundstücke der Stadtgeschichte Baris.
Das Museo Civico Bari zeigt eine umfangreiche Gemäldesammlung, die die Entwicklung der Stadt mitsamt ihrer prägenden Persönlichkeiten anschaulich darstellt. Freunde hochkarätiger Opernaufführungen kommen im Teatro Petruzzelli auf ihre Kosten.
Besichtigungstour per Bimmelbahn
Mit der Bimmelbahn durch Bari, Bild: Tupungato / shutterstock
Wem die Zeit oder Energie fehlt, die vielen Sehenswürdigkeiten Baris zu Fuß zu besichtigen, greift einfach auf die Dienste des Trenino della Felicità zurück. Das Bähnchen bringt seine Fahrgäste in 90 Minuten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Strände und Parks
Bari besitzt einen gepflegten Stadtstrand „Pane e pomodoro“. Dieser befindet sich knapp zwei Kilometer von der Altstadt entfernt und kann im Rahmen eines attraktiven Spaziergangs entlang der Hafenpromenade Lungomare Nazario Sauro erreicht werden. Wem das zu weit ist, der mietet sich ein Fahrrad bei der Verleihstation nahe dem Kreuzfahrtterminal. Der Strand besteht aus feinem Sand und fällt flach ins Meer ab. Der Zugang ist kostenfrei, es gibt Toiletten und Wasserhähne sowie eine Aufbewahrungsstelle für Wertsachen. Sonnenschirme und Liegen werden nicht vermietet, jedoch gibt es Schattenplätze im kleinen Park hinter dem Strand. Eine kleine Bar rundet das Stranderlebnis ab.
Wer sich lieber im Grünen vom Sightseeing erholt, fährt in den Parco 2 Giugno, einen Erholungspark etwas außerhalb des Stadtzentrums mit Picknickwiesen, kleinen Teichen und kühlen Schattenplätzen unter zahlreichen Bäumen.
Brihuega, eine charmante Kleinstadt in der Provinz Guadalajara in Kastilien-La Mancha, ist ein Ort voller Geschichte, Kultur und unvergleichlicher Naturschönheit. Bekannt als das „Lavendeldorf“ Spaniens, zieht Brihuega Jahr für Jahr Tausende von Besuchern an, die von den endlosen Lavendelfeldern, den gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerken und den lebendigen Festen fasziniert sind.
Die Hauptsehenswürdigkeit von Brihuega sind zweifellos die Lavendelfelder, die sich in den Sommermonaten, vor allem im Juli, in ein violettes Blütenmeer verwandeln. Diese Felder, die in der Umgebung der Stadt liegen, bieten ein spektakuläres Panorama, das Fotografen und Naturliebhaber gleichermaßen begeistert. Besucher können die Lavendelfelder zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden und dabei den intensiven Duft und die Ruhe der Landschaft genießen. In dieser Zeit findet auch das Festival de la Lavanda statt, bei dem die Felder zur Kulisse für klassische Konzerte und kulturelle Veranstaltungen werden. Besucher können regionale Produkte wie Lavendelöl, Seifen und Honig kaufen, die als beliebte Souvenirs dienen.
Die Altstadt: Historisches Flair und architektonische Schätze
Die Altstadt von Brihuega ist ein weiteres Highlight. Ihre mittelalterliche Struktur ist nahezu unverändert geblieben und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die Stadtmauern aus dem 12. Jahrhundert, die das historische Zentrum umgeben. Der Arco de Cozagón, ein beeindruckendes Stadttor, und die gut erhaltene Plaza del Coso sind Zeugnisse der reichen Geschichte der Stadt. Die Iglesia de Santa María de la Peña, eine romanische Kirche, und das Convento de San José, ein ehemaliges Kloster, sind ebenfalls einen Besuch wert. Die engen, gepflasterten Gassen der Altstadt laden dazu ein, sich treiben zu lassen und die authentische Atmosphäre zu genießen.
Jardín de la Real Fábrica de Paños: Eine grüne Oase
Ein weiteres Highlight in Brihuega ist der wunderschöne Garten Jardín de la Real Fábrica de Paños. Dieser botanische Garten befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik und bietet eine grüne Oase der Ruhe mit einer beeindruckenden Vielfalt an Pflanzen und Blumen. Der Garten ist besonders bei Sonnenuntergang ein beliebter Ort, um zu entspannen und die Aussicht über die umliegende Landschaft zu genießen.
Feste: Tradition und Lebensfreude
Brihuega ist auch für seine Feste bekannt. Neben dem bereits erwähnten Lavendelfestival zieht auch die Fiesta de los Toros enmaromados Besucher aus ganz Spanien an. Dieses traditionelle Fest, das seit Jahrhunderten gefeiert wird, umfasst eine Reihe von Veranstaltungen wie Stierläufe und Prozessionen, die tief in der Kultur der Region verwurzelt sind. Eine weitere beliebte Veranstaltung ist die Semana Santa, die mit aufwendigen Prozessionen und religiösen Zeremonien gefeiert wird.
Anreise: Einfach erreichbar von Madrid
Stadtmauer von Brihuega, Bild: Ricardo Garcia Alonso / shutterstock
Die Anreise nach Brihuega ist relativ einfach. Von Madrid aus ist die Stadt in etwa einer Stunde mit dem Auto zu erreichen, indem man der Autobahn A-2 folgt. Alternativ gibt es auch Busverbindungen von Madrid nach Guadalajara und von dort weiter nach Brihuega. Für Reisende, die die Umgebung erkunden möchten, bietet ein Mietwagen die beste Flexibilität, da viele der Lavendelfelder und Ausflugsziele außerhalb der Stadt liegen.
Ausflugsziele: Entdeckungen in der Umgebung
Die Umgebung von Brihuega hat ebenfalls viel zu bieten. Die nahegelegene Stadt Sigüenza ist für ihre beeindruckende Kathedrale und die mittelalterliche Burg bekannt, die heute als Parador-Hotel dient. Naturfreunde können den Barranco del Río Dulce erkunden, ein spektakuläres Naturschutzgebiet mit Wanderwegen, die durch Schluchten und über Bäche führen. Die Höhlenmalereien in der Cueva de los Casares, etwa eine Stunde von Brihuega entfernt, bieten einen faszinierenden Einblick in die prähistorische Kunst der Region.
Kulinarik: Genuss aus der Region
Kulinarisch hat Brihuega ebenfalls einiges zu bieten. Die Region ist bekannt für ihre traditionellen Gerichte wie Cabrito Asado (gebratenes Zicklein) und Migas, ein deftiges Gericht aus Brotkrumen, Knoblauch und Chorizo. Lokale Restaurants bieten zudem eine Auswahl an Weinen aus der Umgebung, die perfekt zu den regionalen Spezialitäten passen. Besonders empfehlenswert ist es, die lokalen Imkereien zu besuchen und den hochwertigen Lavendelhonig zu probieren, der hier produziert wird.
Brihuega ist ein Reiseziel, das Geschichte, Natur und Kultur auf einzigartige Weise verbindet. Ob Sie die Lavendelfelder bestaunen, durch die Altstadt schlendern oder an den traditionellen Festen teilnehmen möchten, Brihuega bietet für jeden Besucher etwas Besonderes und hinterlässt unvergessliche Eindrücke.
Lefkada, auch als Levkás oder Leukas bezeichnet, ist Teil der Ionischen Inseln Griechenlands und weist eine Fläche von etwa 300qkm auf. Eigentlich gehört sie zu dem Festland Akarnanien, wurde jedoch mit einem Schiffskanal davon abgetrennt. Im Norden der Insel befindet sich die Stadt Levkás, die seit 640 v. Chr. existiert. Korinther Kolonisten hatten die Stadt gegründet. Den Schiffskanal musste man immer wieder passierbar machen. Ab 197 v. Chr. war Rom Besitzer der Insel, ab dem Mittelalter das Byzantinische Reich und seit 1331 Venedig. Das Herzogtum Anjou hielt die Insel von 1362 bis 1467 als Santa Maura, bevor die Türken sie bis zum Jahr 1684 besetzten. Morosini gelang es, die Insel für Venedig zurückzugewinnen. Letztendlich ist die Insel seit 1863 Griechenland zuzuordnen. Über die Lagune führt an der engsten Stelle eine Brücke, die Lefkada mit dem Festland verknüpft. Die Inseln Ithaka sowie Kefaloniabefinden sich ca. zehn Kilometer südlich von Lefkada.
In der Stadt Levkás kann man unter anderem die Kirche Ágios Dimitrios (heiliger Demetrius) besichtigen. Dort findet man vier Gemälde vom Maler Panagiotis Doxarás, der die Ionische Malerschule begründet hatte. Außerdem steht die Kirche Ágios Minás in der Nähe, deren Decke ca. 1750 ausgemalt worden war. Die Wände sind zum Großteil aus Holz gefertigt. Nicht weit entfernt gibt es die Kirche Pantokratoras zu sehen, in welcher einige berühmte griechische Persönlichkeiten bestattet sind. Agios Spiridonas ist eine zentral gelegene Kirche, die keine Kuppel aufweist.
Panoramablick auf die Bucht von Vlychos und die Stadt Nydri vom Skaroi Berg, Bild: Heracles Kritikos / shutterstock
Es sind jedoch Seiteneingänge vorhanden und der venezianische Einfluss ist am Architekturstil eindeutig zu erkennen. Am eindrucksvollsten ausgestattet ist Agios Nikolaos, eine Kirche, die man aufgrund von mehreren Erdbebenerschütterungen immer wieder neu aufbauen musste. Besonders die Fenster sowie die Eingänge imponieren mittels Barocktechnik. Die Ikonen an der Wand sind Meisterwerke von Spiridonas Ventouras und Ioannis Rousos.
Leukás
Ungefähr drei Kilometer weiter südlich zeigen sich Überreste der antiken Stadt Leukás in Form von Befestigungsmauern, Theaterteilen und ehemaligen Akropolismauern. Gegenüberliegend am Ort Ruga deuten Spuren auf eine römische Kanalbrücke hin.
Nýdrion
Im Osten der Insel stößt man auf das Dorf Nýdrion, in welchem Dörpfeld, ein deutscher Archäologe, zwischen 1905 und 1910 Rundbauten einer Siedlung freigelegt hatte, die aus der Frühbronzezeit um 2000 v. Chr. stammen. Das ehemalige Wohnhaus Dörpfelds, welches sich nahe der Ausgrabungsstätte befand, fungiert heutzutage als Museum. Dort sind die Funde der Ausgrabungen ausgestellt. Nicht weit von Nýdrion entfernt, eine Wanderung von ca. drei Kilometern, kann man einen kleinen Wasserfall genießen.
Südöstlich liegt das Dorf Póros, wo die Kirche Análipsis mit ihren Marienfresken vom 17. Jahrhundert Interesse weckt. Gleich nebenan steht das Kloster Ágios Ioánnis, welches mit Wandfresken aus dem 17. und dem 18. Jahrhundert ausgestattet ist.
Im Süden von Lefkada kann man in dem Dorf Marantochóri eine weitere Kirche, Ágios Geórgios, besichtigen. Die dortigen Fresken stammen aus dem 15. und dem 16. Jahrhundert. Das Besondere an dem Dorf ist, dass man von keiner Stelle aus das Meer sehen kann, was sonst von fast überall auf der Insel aus möglich ist.
Kap Levkádas
Das Kap Levkádas, im Südosten gelegen, markiert den südlichsten Punkt der Insel. Ein Abstecher dorthin lohnt sich, um den “Weißen Felsen” zu sehen, der mit einer Höhe von 72 Metern aus dem Gewässer hervorragt. Oben auf dem Felsen war früher ein Apollon-Tempel errichtet, dessen Reste man in der heutigen Zeit beim Leuchtturm findet. Die Örtlichkeit ist vor allem deshalb von Interesse, da Apollon-Priester Gottesurteile durchführen ließen, indem sie sich mit Flügeln aus Vogelfedern ins Meer stürzten. Bootsmänner sorgten mit Netzen dafür, diese aus dem Wasser zurückzuholen. Viele, die dem Liebeskummer unterworfen waren, so auch angeblich die Dichterin Sappho, beendeten ihr Leben durch einen Sprung ins Meer.
Lefkada Strände
Durch die Westseite ziehen sich die Strände Kathisma und PortoKatsiki.
Die Insel ist insbesondere für Sportler geeignet, die Windsurfing betreiben. Die Vassilikibucht gilt als eine der ausgezeichneten Surfplätze innerhalb Europas. Zudem ist Lefkada ein Paradies für Yachturlauber.
Im Nordwesten lässt sich im Fischerörtchen Agios Nikitas am ruhigen Milos-Strand entspannen, in Supermärkten einkaufen oder gut in Tavernen essen. Ruhe ist vor allem dadurch gewährleistet, dass im ganzen Ort keine Autos zugelassen sind. Des Weiteren kann man im idyllischen Kalamitsi miterleben, wie die älteren Frauen ganz nach Tradition schwarz gekleidet unterwegs sind. Darüber hinaus zeichnen den Ort Kirchen, ein altes Kloster und viele Windmühlen aus. Ein Blick aufs Meer von dieser Lage aus ist empfehlenswert.
Frankreich ist ein Paradies für Liebhaber von Flusskreuzfahrten. Mit seinen malerischen Landschaften, historischen Städten und erstklassigen Weinanbaugebieten bietet das Land unvergessliche Erlebnisse. Flusskreuzfahrten sind eine entspannte Art, Frankreichs Schönheit zu entdecken, ohne ständig die Unterkunft wechseln zu müssen. Anbieter wie CroisiEurope, Viking River Cruises und AmaWaterways haben sich darauf spezialisiert, diese Reisen mit erstklassigem Komfort und spannenden Reiserouten zu gestalten. Von der Seine im Norden bis zur Rhône im Süden gibt es zahlreiche Optionen, die wir hier näher beleuchten.
CroisiEurope ist einer der größten Anbieter von Flusskreuzfahrten in Europa und bietet ein breites Spektrum an Routen auf französischen Flüssen. Die Schiffe von CroisiEurope sind bekannt für ihre hervorragende Gastronomie und ihren persönlichen Service. Viking River Cruises ist eine weitere Top-Wahl, insbesondere für internationale Gäste, die eine luxuriöse Reise mit englischsprachigem Service suchen. AmaWaterways punktet mit modernen Schiffen und speziellen Themenreisen, etwa für Weinliebhaber oder Gourmets.
Flusskreuzfahrten auf der Dordogne, Garonne und Gironde
Im Südwesten Frankreichs laden die Dordogne, die Garonne und die Gironde zu unvergesslichen Flusskreuzfahrten durch das weltberühmte Weinbaugebiet Bordeaux ein. Diese Region bietet nicht nur eine überwältigende Landschaft, sondern auch die Möglichkeit, einige der besten Weine der Welt zu verkosten. Häufige Stopps sind Bordeaux, Libourne und Pauillac, wo Besuche in Châteaux und Weinverkostungen auf dem Programm stehen. Ein Highlight ist die Passage durch die Mündung der Gironde, wo die Flüsse Dordogne und Garonne zusammenfließen.
Die Loire: Flusskreuzfahrten inmitten historischer Schlösser
Mit einer Länge von etwa 1006 Kilometern ist die Loire die größte der französischen Flüsse, die in den Atlantik fließen, Bild: Taljat David / shutterstock
Die Loire ist bekannt als der Fluss der Könige und ein UNESCO-Weltkulturerbe. Flusskreuzfahrten auf der Loire führen durch eine Region, die für ihre beeindruckenden Schlösser und malerischen Dörfer berühmt ist. Häufige Stationen sind Nantes, Angers und Saumur. Auf diesen Reisen können Sie das Schloss Chambord, eines der bekanntesten Renaissance-Schlösser Frankreichs, besichtigen. Einige Kreuzfahrten kombinieren die Loire mit einem Abstecher auf den benachbarten Flüssen Maine und Erdre, die für ihre natürliche Schönheit bekannt sind.
Die Rhône und Saône: Kulinarik und Kultur im Herzen Frankreichs
Eine der beliebtesten Flusskreuzfahrten in Frankreich ist die Reise auf der Rhône und der Saône. Diese Touren starten oft in Lyon, der gastronomischen Hauptstadt Frankreichs, und führen über Avignon, Arles und Tournon bis ins Mittelmeer. Entlang der Route erwarten Sie malerische Weinberge, charmante Städte und kulturelle Highlights wie der Papstpalast in Avignon oder die antiken Ruinen von Arles. Für Genießer bieten viele Anbieter Wein- und Käseverkostungen an Bord und an Land an.
Die Saar: Natur und Idylle an der Grenze zu Deutschland
Die Saar ist ein Geheimtipp für Flusskreuzfahrten in Frankreich. Sie fließt von Deutschland aus nach Frankreich und bietet eine ruhige, landschaftlich reizvolle Strecke. Häufige Stopps sind Sarreguemines und Metz, wo Besucher die gotische Kathedrale und das historische Stadtzentrum erkunden können. Die Saar bietet eine wunderbare Mischung aus Natur und Geschichte, perfekt für Reisende, die abseits der bekannten Routen unterwegs sein möchten.
Die Seine: Klassiker mit Pariser Flair
Eine Flusskreuzfahrt auf der Seine ist ein Klassiker, der das Beste von Paris und der Normandie kombiniert. Diese Reisen starten in der Regel in Paris und führen über Rouen, Les Andelys und Vernon bis nach Le Havre oder Honfleur. Unterwegs können Sie das beeindruckende Kloster Mont-Saint-Michel, die Kathedrale von Rouen und die malerischen Gärten von Claude Monet in Giverny besichtigen. Die Seine bietet eine ideale Kombination aus kulturellen Highlights und natürlicher Schönheit.
Wichtige allgemeine Informationen für Flusskreuzfahrten
Planung: Buchen Sie Ihre Flusskreuzfahrt rechtzeitig, insbesondere in der Hochsaison zwischen Mai und September. Viele Reisen sind schnell ausgebucht.
Kleidung: Packen Sie bequeme Kleidung für Landausflüge und etwas Elegantes für Abendveranstaltungen ein. Ein Regenschutz ist ebenfalls empfehlenswert.
Dokumente: Für EU-Bürger reicht ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Bei Reisen, die in andere Länder führen, informieren Sie sich über eventuelle Visabestimmungen.
Gesundheit: Informieren Sie sich vorab über medizinische Einrichtungen an Bord und halten Sie wichtige Medikamente bereit.
Reiseversicherung: Eine Reiseversicherung, die auch Kreuzfahrten abdeckt, wird dringend empfohlen. Sie sollte Stornierung, Gepäckverlust und medizinische Versorgung einschließen.
Verpflegung: Die meisten Flusskreuzfahrten bieten Vollpension an. Informieren Sie sich über spezielle Menüs, falls Sie besondere Ernährungsbedürfnisse haben.
Landausflüge: Viele Anbieter bieten geführte Ausflüge an. Stellen Sie sicher, dass Sie gutes Schuhwerk für Stadttouren oder Wanderungen dabei haben.
Technik: Viele Schiffe bieten WLAN an Bord, jedoch ist der Empfang in ländlichen Regionen manchmal eingeschränkt. Packen Sie eine Powerbank für Ihre Geräte ein.
Sprache: Die meisten Anbieter haben deutsch- oder englischsprachige Crew-Mitglieder. Klären Sie vor der Buchung, ob Ihre bevorzugte Sprache verfügbar ist.
Bahnerlebnisreisen sind eine einzigartige Möglichkeit, spektakuläre Landschaften, kulturelle Highlights und entspanntes Reisen zu verbinden. Ob in den schneebedeckten Alpen, durch die Wüsten Afrikas oder entlang malerischer Küsten – Zugreisen bieten eine entschleunigte Art des Reisens, bei der der Weg genauso faszinierend ist wie das Ziel. In diesem Artikel stellen wir Ihnen einige der bekanntesten Anbieter und die beeindruckendsten Reiserouten vor, die jeden Bahnliebhaber begeistern werden.
Zu den führenden Anbietern von Bahnerlebnisreisen gehören sowohl spezialisierte Reiseveranstalter als auch renommierte Bahngesellschaften. Einer der bekanntesten Anbieter ist der Rocky Mountaineer, der Luxuszugreisen durch die atemberaubenden Landschaften Kanadas und der USA anbietet. Reisende können zwischen verschiedenen Routen wählen, wie der Reise durch die kanadischen Rocky Mountains oder der Strecke entlang der Küste von Vancouver nach Seattle.
Ein weiterer bedeutender Anbieter ist der Belmond Venice Simplon-Orient-Express, der klassische Eleganz mit moderner Bequemlichkeit kombiniert. Diese Züge verkehren auf Routen wie London-Venedig oder Paris-Istanbul und bieten ein unvergessliches Erlebnis in luxuriösem Ambiente. Ein weiteres Highlight ist der Rovos Rail in Afrika, der als einer der luxuriösesten Züge der Welt gilt und Strecken zwischen Kapstadt, Pretoria und Dar es Salaam bedient.
Auch in Europa gibt es zahlreiche Anbieter, wie beispielsweise die Glacier Express AG, die Reisen durch die Alpen mit einer spektakulären Aussicht auf die Bergwelt der Schweiz anbietet. Der Bernina Express, ein weiteres Highlight, verbindet Chur mit Tirano in Italien und gehört zum UNESCO-Welterbe. Für eine romantische Reise durch Schottland bietet sich der Royal Scotsman an, der mit luxuriösen Abteilen und erstklassigem Service aufwarten kann.
Beliebte Reiserouten für Bahnerlebnisse
Mit “The Ghan” durch Australien, Bild: myphotobank.com.au / shutterstock
Eine der wohl bekanntesten Routen ist die Transsibirische Eisenbahn, die von Moskau bis nach Wladiwostok oder sogar bis nach Peking führt. Diese epische Reise erstreckt sich über tausende Kilometer und bietet Einblicke in die kulturelle Vielfalt Russlands sowie die beeindruckenden Landschaften Sibiriens. Neben der klassischen Route gibt es auch die Möglichkeit, die Transmongolische Strecke zu wählen, die durch die Mongolei führt und einen Halt in der Hauptstadt Ulaanbaatar beinhaltet.
In Australien ist der Ghan ein Muss für Bahnreisende. Diese ikonische Strecke verbindet Adelaide im Süden mit Darwin im Norden und führt durch die beeindruckende Wüstenlandschaft des Outbacks. Die Fahrt dauert mehrere Tage und bietet Stopps an spektakulären Orten wie Alice Springs und Katherine Gorge.
Ein weiteres Highlight ist die Route des Shinkansen in Japan, die zwar für ihre Hochgeschwindigkeit bekannt ist, aber dennoch unvergessliche Landschaften und kulturelle Sehenswürdigkeiten bietet. Besonders die Strecke von Tokio nach Kyoto ist bei Reisenden beliebt, da sie historische und moderne Highlights miteinander verbindet.
Für Reisende, die die Vielfalt Europas erleben möchten, bietet der Eurostar eine Verbindung zwischen London, Paris und Brüssel an. Wer es etwas abenteuerlicher mag, sollte die Strecke der Dänemark-Schweden-Norwegen-Route in Betracht ziehen, die durch skandinavische Landschaften mit Wäldern, Fjorden und charmanten Dörfern führt.
Wichtige allgemeine Informationen für Bahnerlebnisreisen
Planung: Es ist ratsam, Bahnerlebnisreisen frühzeitig zu buchen, da beliebte Routen oft schnell ausgebucht sind. Viele Anbieter bieten verschiedene Serviceklassen an, die von Standard- bis hin zu luxuriösen Optionen reichen.
Gepäck: Informieren Sie sich über Gepäckbestimmungen, da diese je nach Zug und Anbieter variieren können. Packen Sie leichte Kleidung sowie wetterfeste Ausrüstung für eventuelle Stopps ein.
Visum und Dokumente: Bei internationalen Reisen müssen Sie sicherstellen, dass Sie alle erforderlichen Visa und Reisedokumente rechtzeitig beantragen.
Verpflegung: Viele Luxuszugreisen beinhalten Mahlzeiten, die oft an Bord zubereitet werden. Informieren Sie sich vorab, ob spezielle Ernährungsbedürfnisse berücksichtigt werden können.
Sicherheit: Bewahren Sie Ihre Wertsachen sicher auf und achten Sie besonders in Bahnhöfen und großen Zügen auf Ihre Umgebung.
Reiseversicherung: Schließen Sie eine Reiseversicherung ab, die auch Bahnerlebnisreisen abdeckt. Dies ist besonders wichtig bei längeren oder internationalen Fahrten.
Technische Ausstattung: Einige Züge bieten WLAN und Ladestationen an, aber es ist nicht immer garantiert. Packen Sie daher eine Powerbank ein, um unterwegs erreichbar zu bleiben.
Zeit: Genießen Sie die Reise in vollen Zügen und nehmen Sie sich Zeit, die vorbeiziehenden Landschaften und die Einzigartigkeit dieser Art des Reisens zu erleben.
Koh Hong, auch bekannt als die “Zimmerinsel”, ist ein malerisches Inselparadies in der thailändischen Provinz Krabi. Die Insel ist Teil des Than Bok Khorani Nationalparks und bekannt für ihre atemberaubenden Kalksteinformationen, weiße Sandstrände und das glasklare Wasser der Andamanensee. Koh Hong ist ein ideales Ziel für Tagesausflüge und bietet eine einzigartige Mischung aus unberührter Natur und entspannenden Freizeitmöglichkeiten. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Sehenswürdigkeiten, die Anreisemöglichkeiten und spannende Ausflugsziele.
Die Hauptattraktion von Koh Hong ist die spektakuläre Hong-Lagune. Diese geschützte Lagune, umgeben von hohen Kalksteinfelsen, ist nur über eine schmale Wasserstraße zugänglich und bietet ein unvergleichliches Naturerlebnis. Das türkisfarbene Wasser der Lagune ist ruhig und ideal zum Schwimmen oder Kayakfahren. Die umgebenden Felswände beherbergen eine Vielzahl von tropischen Pflanzen und Vögeln, die das Erlebnis noch beeindruckender machen.
Ebenfalls sehenswert ist der Pelay Beach, ein unberührter Sandstrand mit schattenspendenden Bäumen. Der Strand ist der perfekte Ort, um sich zu entspannen, die Sonne zu genießen oder im seichten Wasser zu schnorcheln. Die Korallenriffe vor der Küste beherbergen zahlreiche bunte Fischarten, die besonders Schnorchelbegeisterte begeistern werden.
Ein weiteres Highlight ist der Aussichtspunkt auf Koh Hong, der einen atemberaubenden Blick über die Insel und die umliegenden Gewässer bietet. Der Aufstieg ist zwar etwas anstrengend, aber die Aussicht macht die Anstrengung mehr als wett. Es empfiehlt sich, den Aussichtspunkt früh morgens oder spät am Nachmittag zu besuchen, um die Hitze zu vermeiden.
Anreise nach Koh Hong
Die Anreise nach Koh Hong erfolgt in der Regel über Krabi, das gut mit dem Flugzeug oder dem Bus erreichbar ist. Vom Ao Nang Beach oder dem Nopparat Thara Pier aus können Sie ein Longtail-Boot oder ein Speedboot chartern. Die Fahrt dauert etwa 20 bis 30 Minuten und bietet unterwegs spektakuläre Ausblicke auf die Andamanensee und die umliegenden Inseln. Viele Reiseveranstalter bieten auch geführte Tagestouren an, die oft weitere Inseln wie Koh Pak Bia oder Koh Lao Lading einschließen.
Alternativ können Sie auch von Phuket oder Koh Yao Noi aus anreisen. Von dort aus dauert die Bootsfahrt etwas länger, aber die Fahrt lohnt sich aufgrund der faszinierenden Landschaft. Überlegen Sie, ob Sie eine private Tour buchen möchten, um mehr Flexibilität und Privatsphäre zu genießen.
Aktivitäten und Ausflüge rund um Koh Hong
Bootsausflug in der Lagune von Koh Hong, Bild: Tanya Keisha / shutterstock
Neben der Erkundung der Insel bietet Koh Hong zahlreiche Aktivitäten, die Ihren Besuch unvergesslich machen. Schnorcheln ist eine der beliebtesten Aktivitäten, da das klare Wasser und die Korallenriffe eine ideale Umgebung für Unterwasserabenteuer schaffen. Kajakfahren ist ebenfalls eine hervorragende Option, besonders in der Hong-Lagune, wo Sie die einzigartige Geologie und Tierwelt aus der Nähe erleben können.
Für Abenteurer gibt es die Möglichkeit, nahegelegene Inseln wie Koh Pak Bia, Koh Lao Lading und Koh Nok zu besuchen. Diese kleinen Inseln bieten wunderschöne Strände, abgeschiedene Buchten und ausgezeichnete Schnorchelplätze. Viele Touranbieter kombinieren diese Ziele in Tagestouren, sodass Sie einen abwechslungsreichen Einblick in die Region erhalten.
Wer lieber entspannen möchte, kann einfach die ruhige Atmosphäre von Koh Hong genießen. Es gibt keine Hotels oder großen Restaurants auf der Insel, was sie zu einem perfekten Ort macht, um dem hektischen Alltag zu entfliehen. Ein Picknick am Strand mit Blick auf die atemberaubende Natur ist eine wunderbare Möglichkeit, die Zeit hier zu verbringen.
Wichtige Fakten, Informationen und Notfallnummern
Beste Reisezeit: November bis April (Trockenzeit)
Nationalparkgebühr: 300 THB pro Person (Stand: aktuell)
Anreise: über Krabi, Ao Nang oder Phuket
Währung: Thailändischer Baht (THB)
Stromversorgung: Keine, die Insel ist unbewohnt
Nächster Flughafen: Krabi International Airport
Notrufnummern in Thailand: 191 (Polizei), 1669 (medizinische Notfälle), 1155 (Touristenpolizei)
Telefonvorwahl: +66
Sprache: Thai, in touristischen Gebieten wird oft Englisch gesprochen
Koh Kradan ist eine kleine, tropische Insel in der Andamanensee und Teil der thailändischen Provinz Trang. Bekannt für ihre malerischen Strände, das kristallklare Wasser und die unberührte Natur, ist Koh Kradan ein Paradies für Reisende, die Ruhe und Entspannung suchen. Die Insel ist ein wahres Juwel und bietet eine perfekte Kulisse für einen unvergesslichen Urlaub. Hier erfahren Sie alles, was Sie über Sehenswürdigkeiten, Anreisemöglichkeiten und spannende Ausflugsziele wissen müssen.
Koh Kradan ist Teil des Hat Chao Mai Nationalparks, was bedeutet, dass ein Großteil der Insel geschützt ist. Die Hauptattraktion von Koh Kradan ist zweifellos der Paradise Beach, ein kilometerlanger Sandstrand mit weichem, weißem Sand und türkisfarbenem Wasser. Hier können Sie schwimmen, schnorcheln oder einfach nur die Sonne genießen. Die Korallenriffe, die sich direkt vor der Küste befinden, sind ideal für Schnorchler, da sie eine Vielzahl von bunten Fischen und anderen Meereslebewesen beherbergen. Besonders beeindruckend ist die Sichtweite unter Wasser, die an klaren Tagen bis zu 20 Meter betragen kann.
Ein weiteres Highlight der Insel ist der Sunset Beach, der wie der Name schon sagt, ein fantastischer Ort ist, um die Sonne im Meer untergehen zu sehen. Dieser Strand ist etwas abgelegener und weniger frequentiert als der Paradise Beach, was ihn ideal für romantische Momente macht. Ein kleiner Wanderweg führt durch den Dschungel der Insel von der Ost- zur Westseite, wo Sie die faszinierende Flora und Fauna der Insel erleben können. Unterwegs begegnen Sie vielleicht Affen, exotischen Vögeln oder anderen Tieren, die auf Koh Kradan heimisch sind.
Anreise nach Koh Kradan
Die Anreise nach Koh Kradan erfolgt meist über den Flughafen von Trang, der von Bangkok aus gut zu erreichen ist. Von Trang aus können Sie entweder einen privaten Transfer oder ein Sammeltaxi zum Pier nehmen. Die Fähren und Speedboote, die von Pak Meng oder Khuan Tung Ku ablegen, bringen Sie in etwa 40 bis 60 Minuten nach Koh Kradan. Alternativ können Sie auch von Koh Lanta, Koh Phi Phi oder anderen umliegenden Inseln anreisen. Zwischen November und April verkehren die Boote regelmäßig, während es in der Nebensaison aufgrund des Wetters Einschränkungen geben kann.
Ausflugsziele in der Umgebung
Traumhafter Strand auf Koh Kradan, Bild: fokke baarssen / shutterstock
Ein beliebtes Ausflugsziel von Koh Kradan aus ist die Emerald Cave (Morakot Cave) auf der Nachbarinsel Koh Mook. Diese einzigartige Höhle kann nur bei Ebbe durch einen kurzen Schwimmgang erreicht werden und führt zu einer versteckten Lagune mit feinem Sandstrand. Ein weiteres lohnendes Ziel ist Koh Ngai, das für seine malerischen Strände und die hervorragenden Schnorchel- und Tauchbedingungen bekannt ist. Viele Boottouren bieten auch Ausflüge zu weniger bekannten Spots, wo Sie das echte Robinson-Crusoe-Gefühl erleben können.
Aktivitäten auf Koh Kradan
Für Aktivitäten auf der Insel selbst ist Schnorcheln die Hauptbeschäftigung. Sie können direkt vom Strand aus starten oder eine organisierte Bootstour zu den besten Schnorchelplätzen unternehmen. Kajakfahren ist eine weitere beliebte Option, insbesondere entlang der Küste, wo Sie versteckte Buchten und kleine Inseln erkunden können. Wanderungen über die Insel bieten nicht nur die Möglichkeit, die Natur hautnah zu erleben, sondern auch atemberaubende Ausblicke über die Andamanensee.
Unterkünfte und Restaurants
Die Unterkünfte auf Koh Kradan sind eher begrenzt und reichen von einfachen Bungalows bis hin zu komfortablen Resorts. Da die Insel keinen Strom aus dem Festnetz hat, sondern sich auf Generatoren verlässt, sollten Sie sich auf einfache Bedingungen einstellen. Trotzdem bieten die meisten Resorts alles Nötige, um Ihren Aufenthalt angenehm zu gestalten. Es gibt auch einige Restaurants, die eine Auswahl an thailändischen und internationalen Gerichten anbieten. Frischer Fisch und Meeresfrüchte sind die Spezialitäten der Insel und ein absolutes Muss.
Wichtige Fakten, Informationen und Notfallnummern
Beste Reisezeit: November bis April (Trockenzeit)
Anreise: über Trang, Koh Lanta oder Koh Phi Phi
Währung: Thailändischer Baht (THB)
Stromversorgung: Generatorbetrieb (meist nur in den Abendstunden)
Nächster Flughafen: Trang Airport (ca. 1 Stunde zum Pier)
Notrufnummern in Thailand: 191 (Polizei), 1669 (medizinische Notfälle), 1155 (Touristenpolizei)
Nationalparkgebühr: 200 THB pro Person (Stand: aktuell)
Telefonvorwahl: +66
Sprache: Thai, in touristischen Bereichen wird Englisch gesprochen
Der mexikanische Bundesstaat Veracruz ist ein facettenreiches Reiseziel, das mit seiner faszinierenden Mischung aus Geschichte, Kultur und beeindruckender Natur begeistert. Direkt am Golf von Mexiko gelegen, bietet die Region endlose Strände, tropische Landschaften und eine reiche koloniale Vergangenheit. Egal, ob Sie Abenteurer, Kulturfan oder Strandliebhaber sind – Veracruz hat für jeden etwas zu bieten. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Sehenswürdigkeiten, die Anreisemöglichkeiten und lohnende Ausflugsziele.
Die Anreise nach Veracruz ist unkompliziert, egal ob Sie aus Europa oder aus anderen Teilen Mexikos kommen. Der internationale Flughafen General Heriberto Jara (Veracruz International Airport) in der Hauptstadt Veracruz bietet Direktflüge von verschiedenen mexikanischen und nordamerikanischen Städten an. Reisende aus Europa können über Mexico City oder Cancún einen Anschlussflug nehmen. Alternativ bietet das mexikanische Busnetz eine hervorragende Möglichkeit, Veracruz bequem und kostengünstig zu erreichen. Luxuriöse Fernbusse verbinden die Region mit anderen wichtigen Zielen wie Puebla, Oaxaca oder Mexico City.
Für Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind, ist die Anreise über gut ausgebaute Schnellstraßen ebenfalls problemlos. Von Mexico City aus dauert die Fahrt etwa vier bis fünf Stunden und bietet unterwegs atemberaubende Ausblicke auf die mexikanische Landschaft.
Sehenswürdigkeiten in Veracruz
Veracruz ist ein Bundesstaat, der sich durch seine einzigartige Verbindung von Geschichte und Natur auszeichnet. Besonders sehenswert sind folgende Orte und Attraktionen:
1. Veracruz-Stadt (Heroica Veracruz)
Die gleichnamige Hauptstadt des Bundesstaates ist das kulturelle Herzstück der Region. Hier können Besucher die beeindruckende Festung San Juan de Ulúa erkunden, die einst als Verteidigungsanlage gegen Piraten diente. Der Malecón, die Uferpromenade der Stadt, ist der perfekte Ort für einen entspannten Spaziergang mit Blick auf den Golf von Mexiko.
2. Archäologische Stätte El Tajín
El Tajín ist eine der bedeutendsten präkolumbianischen Stätten Mexikos und ein absolutes Muss für Geschichtsinteressierte. Die gut erhaltenen Pyramiden, darunter die berühmte „Pyramide der Nischen“, geben faszinierende Einblicke in die Kultur der Totonaken.
3. Pueblos Mágicos: Coatepec und Xico
Diese beiden charmanten Städte, die als „Pueblos Mágicos“ ausgezeichnet wurden, sind bekannt für ihre Kolonialarchitektur und ihre Kaffeekultur. Coatepec gilt als die Kaffeehauptstadt Mexikos, während Xico mit seinen Wasserfällen und traditionellen Festen begeistert.
Pico de Orizaba im Winter, Bild: Laura Jacome / shutterstock
4. Nationalpark Pico de Orizaba
Der höchste Berg Mexikos, der Pico de Orizaba, zieht Wanderer und Bergsteiger aus der ganzen Welt an. Der Nationalpark bietet zudem malerische Wanderwege, die auch für weniger erfahrene Besucher geeignet sind.
Strände und Naturparadiese
Veracruz verfügt über eine Vielzahl an Stränden, die sowohl für Entspannung als auch für Wassersport ideal sind. Besonders beliebt sind:
Playa Chachalacas: Dieser Strand ist berühmt für seine riesigen Sanddünen, die sich perfekt für Buggy-Touren und Sandboarding eignen.
Costa Esmeralda: Mit ihren palmengesäumten Stränden und ruhigen Gewässern ist diese Region ideal für Familien und Naturliebhaber.
Strände von Boca del Río: Nur wenige Kilometer von Veracruz-Stadt entfernt, bietet Boca del Río eine hervorragende Infrastruktur und zahlreiche Restaurants, in denen Sie frische Meeresfrüchte genießen können.
Kulinarische Highlights
Die Küche von Veracruz ist ein Fest für die Sinne und spiegelt die Vielfalt der Region wider. Zu den typischen Gerichten gehören:
Huachinango a la Veracruzana: Ein Gericht aus Rotbarsch, zubereitet mit Tomaten, Oliven und Kapern.
Tamal de Elote: Ein süßer Maiskuchen, der perfekt als Snack oder Dessert geeignet ist.
Arroz a la Tumbada: Ein herzhaftes Reisgericht mit Meeresfrüchten.
Vergessen Sie nicht, den lokalen Kaffee zu probieren, der weltweit für seine hohe Qualität geschätzt wird.
Ausflüge und Aktivitäten
Neben den Sehenswürdigkeiten bietet Veracruz zahlreiche Möglichkeiten für unvergessliche Ausflüge:
Rafting im Filobobos-Fluss: Dieses Abenteuer ist perfekt für Adrenalinjunkies.
Wanderung zum Wasserfall Texolo: In der Nähe von Xico gelegen, ist dieser beeindruckende Wasserfall ein beliebtes Ziel für Naturfotografen.
Bootstour durch die Mangroven von La Mancha: Erkunden Sie die faszinierende Flora und Fauna dieser geschützten Region.
Um es gleich vorwegzunehmen: Noch vor ein paar Jahren galt Adelaide als verschlafenes Nest, in das sich nicht einmal ein Känguru verirrte. Das hat sich grundlegend geändert. Heute gilt die Hauptstadt von Südaustralien mit ihren 1,3 Millionen Einwohnern zu den Top-Ten-Städten der Welt. Das liegt nicht nur daran, dass sie am Saint-Vincent-Golf liegt, der für ein mediterranes Klima sorgt. Die Küstenstadt glänzt als Kultur- und Festivalstadt.
Zu den Highlights der Metropole gehört das Adelaide Fringe, das zweitgrößte Kunstfestival der Welt. Mehr als drei Wochen präsentieren sich rund 7000 Künstler aus sämtlichen Regionen der Erdkugel. Die Veranstaltungen finden in stillgelegten Hallen, Galerien, Theatern, Cafés, Parks, Hotels, Pubs, Kunstgalerien und in Seitenstraßen statt. Mit anderen Worten: überall. Das zweite populäre Kulturevent ist das Adelaide Festival of Art, das größte Kulturfest im asiatisch-pazifischen Raum. Oper, Theater, Tanz, klassische und zeitgenössische Musik, Literatur, Kabarett, Filme und Neue Medien. Herzstück der Veranstaltung ist das futuristisch anmutende Festival Center im Elder Park am Torrensriver.
40 000 Jahre Kunst
Ihren Ruf als Stadt der Kunst und Kultur verdankt Adelaide aber nicht nur diesen beiden Megaevents. Sondern auch der Art Gallery of South Australia, die 1881 gegründet wurde. Mit 38 000 Werken zählt sie zu den größten Kunstsammlungen Australiens. Die Exponate reichen von der römischen Antike bis in die Neuzeit. Besonders beeindruckend: die Kunst der Aborigines, die einen Zeitraum von 40 000 Jahren umfasst.
Ein Park im Kreis
Dass Kunst und Natur kaum voneinander zu trennen sind, zeigt sich im Parkring, der sich als grüner Gürtel um das gesamte historische Geschäftsviertel von Adelaide zieht. Er wurde im 19. Jahrhundert als Schutzwall angelegt und besteht heute aus 27 Parkanlagen. Insgesamt ist der Ring etwa 20 Quadratkilometer lang und teilweise bis zu 600 Meter breit. Auf dem Ring findet man den Botanischen Garten, wo alljährlich das WOMADelaide stattfindet mit Musikern und Tänzern aus der ganzen Welt.
Zu Fuß durch die Stadt
Die als Schachbrettmuster angelegte Innenstadt ist sehr übersichtlich und lässt sich zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Hier sollte man sich keinesfalls den Central Market entgehen lassen. Er ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten und ein Eldorado für Gourmets. Aber auch Kunst, Kleidung und allerlei Krimskrams verlocken zum Stöbern.
Bier, Wein und Schokolade
St. Peters Cathedral in Adelaide, Bild: myphotobank.com.au / shutterstock
Und noch drei Dinge sind ein absolutes Muss: eine Tour durch die Coopers Brewery, das National Wine Centre of Australia und Haigh’s Chocolates. Coopers ist ein kleines Familienunternehmen, das 1862 begann und dessen Bier heute die Nummer Eins in Australien ist. Empfehlenswert ist eine geführte Tour durch die Brauerei am Regency Park. Dort erfahren Sie alles über die Bierherstellung und am Ende wird das kühle Nass natürlich getestet. In der Nähe des Botanischen Gartens befindet sich das National Wine Centre of Australia. Schon der Anblick des Gebäudes, das wie der Teil eines Weinfasses aussieht, ist ein architektonischer Genuss. Auf dem Gelände befinden sich diverse Reihen von Weinreben mit unterschiedlichen Trauben. Innerhalb des Hauses gewährt eine interaktive Ausstellung Einblicke in die Weinherstellung. Am Ende der Besichtigungstour gibt es eine Weinprobe mit Weinen aus den verschiedenen Anbaugebieten Australiens. Für Naschkatzen bietet sich noch eine Schokoladentour an, in der Parkside bei Haigh’s Chocolates. Hier gibt es jede Menge Informationen über die Schokoladenherstellung und süße Kostproben.
Highlights in Adelaide
Mit der Straßenbahn zur Delfinbeobachtung
Neben Kunst und Kulinarik darf man natürlich nicht vergessen, dass Adelaide am Wasser liegt und mit herrlichen Stränden punkten kann. Einen langen weißen Sandstrand mit Freizeitpark, gemütlichen Bars und Restaurants findet man in Glenelg, einem Vorort von Adelaide. Auch Bootstouren zur Delfinbeobachtung finden von dort aus statt. Besonders charmant ist die Anreise: mit der einzigen noch aktiven Straßenbahn von Adelaide direkt zum Strand.
Das älteste Klipperschiff der Welt
Etwas nördlich der Hauptstadt liegt der malerische Hafen Port Adelaide. Dort finden sich auf kleinster Fläche reichlich Sehenswürdigkeiten, die vom Wasser auf die Schiene und schließlich in die Luft führen: das Maritime Museum, National Railway Museum und das South Australian Aviation Museum. Und dann steht da noch in ihrer ganzen Pracht die City of Adelaide, das größte Klipper-Vollschiff der Welt, in England gebaut, und am 7. Mai 1864 vom Stapel gelaufen.
Ein Automuseum in den Weinbergen
Wer vom Hafen aus seinen Blick Richtung Osten wandern lässt, landet in der sanften Hügellandschaft der Adelaide Hills. Ein Ausflug dorthin führt in pittoreske Dörfer, die fast verborgen inmitten von Weinbergen liegen. Irgendwann gelangt man in eine kleine Ortschaft namens Birdwood mit gerade einmal 891 Einwohnern. Und dort steht tatsächlich Australiens größtes Automuseum mit rund 400 Fahrzeugen vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute. Und keine zehn Minuten entfernt, liegt ein kleines Weingut, wo u.a. Sauvignon Blanc, Pinot Noir und zum Sparkling Blanc hergestellt werden. Besucher sind gerne gesehen.
Schwarzwälder Kirschtorte, Wurst und Brötchen
Ein weiteres lohnenswertes Ziel in den Adelaide Hills ist Hahndorf, südöstlich von Adelaide. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hier um eine deutsche Siedlung, gegründet 1839. Das deutsche Erbe lässt sich nicht leugnen, sondern kosten: deutsches Brot, Bienenstich und Schwarzwälder Kirschtorte bieten die Bäckereien. In den Fleischereien wartet eine enorme Auswahl an Wurstsorten, eher untypisch für Australien. Aber auch lokale Produkte aus den Adelaide Hills sind in kleinen Läden und Restaurants zu finden.
Fakten zu Adelaide
Strand von Adelaide, Bild: Mariangela Cruz / shutterstock
Die australische Stadt Adelaide ist 1826,9 Quadratkilometern und rund 1,3 Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Down Under. Adelaide wird auch als Festival City und als City of Churches bezeichnet und ist die Hauptstadt von South Australia. Die südaustralische Metropole besticht durch charismatisches Flair, kulturelle Vielfalt, wundervolle Sehenswürdigkeiten und eine facettenreiche Naturlandschaft.
Im Stadtzentrum leben gerade einmal rund 17500 Personen und somit können Urlauber die überschaubare Innenstadt auf dem Drahtesel oder zu Fuß erkunden. Rund um das Herz der Stadt befinden sich etwa 250 Bezirke, welche die Gesamtgröße dieser Metropole ausmacht.
Die Stadt der Festivals und Kirchen wartet mit einer interessanten Geschichte auf. Adelaide bietet zahlreiche wundervolle Parkanlagen, die zum Entspannen einladen und lockt Touristen aus aller Welt mit seiner kilometerlangen Küste an. Die Straßen sind nicht wie in anderen Metropolen stark überfüllt, die Bewohner sind lässig und die Atmosphäre ist laid back, also atmosphärisch und gemütlich.
Adelaide erscheint wesentlich kleiner als die fünftgrößte Stadt des Kontinentes eigentlich ist. In den letzten Jahren wurden viele Bemühungen unternommen, aus Adelaide eine attraktive, moderne und aufgeschlossene Metropole zu machen, welcher Touristen gerne einen Besuch abstatten.
Nachtleben
In South Australias Hauptstadt hat sich eine lebhafte Nightclub- und Pubszene entwickelt. In der Hindley Street und North Adelaide kommen Nachtschwärmer voll auf ihre Kosten. Touristen finden eine breite Palette an nationalen und internationalen Restaurants und es hat sich eine interessante Livemusik- und Kunstszene etabliert. Nachtschwärmer schätzen Adelaide aufgrund der vielseitigen Möglichkeiten, die Nacht zum Tag zu machen.
Multkulti
Adelaide ist eine aufgeschlossene Stadt mit multikulturellem Leben. Besucher können beispielsweise Chinatown besuchen und einen Einblick in die asiatische Kultur erhalten.
Glenelg
Sonnenanbeter, Backpacker und Surfer zieht es in den beliebten Vorort Glenelg.
Party-Metropole
In keinem anderen Bundesstaat in Australien wird mehr gefeiert als in South Australia. Im Festival State finden rund ums Jahr verschiedenste Festivals statt. Neben sportlichen Events und kulinarischen Veranstaltungen laden Großevents und Ausstellungen zu vergnüglichen Stunden ein.
Orientierung in Adelaide
Die schachbrettmusterartige Innenstadt ist übersichtlich und somit Touristen diese auch zu Fuß problemlos erkunden. In der Innenstadt befindet sich der Geschäftsbezirk, welcher von der West-, North-, South- und East Terrace begrenzt wird.
Das Herz des Zentrums stellt der Victoria Square dar. Dieser Platz ist der Knotenpunkt der öffentlichen Verkehrsmittel. Von hier aus gelangen Touristen mit Bussen oder Straßenbahnen zu zahlreichen touristischen Attraktionen.
Die City wird von den wundervoll angelegten Parklands und dem Fluss Torrens begrenzt. Dieser Fluss fließt auf der nördlichen Seite des Stadtkerns und trennt das Zentrum vom gehobenen Wohnviertel North Adelaide.
Im Norden locken der Botanische Garten und Zoo Naturliebhaber und Familien an. Die North Terrace ist der kulturelle Stadtteil, in welchem sich Galerien, Museen, das neue und alte Parlament ebenso wie andere Sehenswürdigkeiten aneinander reihen.
Nördlich grenzt an die Innenstadt die Rundle Street, welche für ihre breite Palette an Kinos, Buchläden, Boutiquen und Restaurants bekannt ist. In dieser Straße schlagen die Herzen von Shopping-Fans höher, da sich hier die wichtigste Einkaufsmeile von Adelaide befindet.
Im Westen verläuft die Rundle Street als Hindley Street weiter, die sich mit ihrem regen Nachtleben und den zahlreichen Bars, Clubs und Striplokalen einen Namen gemacht hat.
Empfehlungen für einen Aufenthalt in Adelaide
Shopping
Shopping-Fans und Schnäppchenjäger sollten sich den populären und bunten Central Markt keinesfalls entgehen lassen.
Picknick und Entspannung im Grünen
Wer lieber ein Picknick unternimmt, kann sich zu den Parklands begeben, die am River Torrens gelegen sind.
Kulturelle Highlights
Für Kulturinteressierte ist das South Australien Museum interessant. Kultur-Fans lernen hier die landestypische Kunst und Kultur kennen.
Natur- und Tierfreunde
Naturliebhaber können die kostenfreien Botanischen Gärten bewundern, die an der North Terrace gelegen sind. Die wundervolle Riverbank bietet sich für lange Spaziergänge an.
Ein lohnenswertes Ausflugsziel stellt der Mount Lofty dar. Touristen können mit etwas Glück frei lebende Koalas sehen und natürlich die traumhafte Aussicht auf die fünftgrößte Stadt Australiens genießen. In Adelaide sind Kontakte mit einheimischen Tieren vorprogrammiert, sei es in den zahlreichen Wildlife-Parks oder beim Schwimmen mit Delfinen.
Sonne, Strand und Meer
Wassersportler und Sonnenanbeter sind im Badevorort Glenelg richtig, während die idyllischen Adelaide Hills Naturfreunde und Sportler locken. Einen Besuch wert sind die schönen Strände Henley Beach und Brighton Jetty in Grange.
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Adelaide liegt malerisch eingebettet zwischen der Fleurieu Penisula im Norden, den dem St. Vincent Golf im Osten und den waldigen Adelaide Hills im Norden eingebettet.
Adelaide ist der ideale Ausgangspunkt, um das facettenreiche Umland und die wundervolle Naturlandschaft zu erkunden.
Weinliebhaber können die weltbekannten Weinbaugebiete McLaren Vale, Barossa Valley und McLaren besuchen.
Wetter und Klima in Adelaide
Das Wetter ist ziemlich durchwachsen und kann mit den Wetterbedingungen der mediterranen Klimazone verglichen werden. Die Sommer fallen mit bis zu 40 Grad Celsius sehr heiß und trocken aus.
Im Gegensatz dazu sind die durchschnittlichen Temperaturen im Winter mit rund 10 Grad Celsius ziemlich kühl. In den Wintermonaten regnet es häufig.
Aufgrund des angenehmen Klimas sind sogar im Juni und Juli, also im australischen Winter, Strandspaziergänge bei bis zu 18 Grad Celsius möglich.
Beste Reisezeit
Die schönsten Jahreszeiten sind der australische Herbst von März bis Mai ebenso wie der australische Frühling in den Monaten September, Oktober und November.
Anreise
Die schnellsten Flugverbindungen bringen Touristen aus Deutschland mit lediglich einem Zwischenstopp in gerade einmal 21 Stunden in die Festival City. Die besten Verbindungen bieten aktuell die Airlines Emirates, Qatar Airways und Qantas.
Übernachten
Im Zentrum von Adelaide befinden sich Unterkünfte in jeder Preisklasse.
Empfehlenswert ist eine Unterkunft an der North Terrace oder innerhalb des CBS, da alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Orte in nur wenigen Minuten Fußmarsch erreichbar sind.
Wenn der Name Ibiza fällt, dann denken die meisten Menschen an Hippies, Party und durchwachte Nächte. Dabei hat die drittgrößte Baleareninsel so viel mehr zu bieten als diese gängigen Klischees.
Einige der schönsten Orte Ibizas, die Sie bei einem Aufenthalt besuchen sollten, finden Sie im Folgenden.
Blick auf Santa Euralia, Bild: MarcoPachiega / shutterstock
Die im Südosten der Insel gelegene Stadt ist der wichtigste Urlaubsort dieser Region. Dennoch finden Urlauber dort nicht nur die typisch touristischen Gegebenheiten, sondern hier sind noch viele Einheimische ansässig, da dies ein natürlich gewachsener Ort ist, den es bereits vor den Touristenmassen aus aller Welt gab.
Auf dem Hügel der Stadt, dem Puig de Missa, findet sich die kleine Wehrkirche von Santa Euralia, zu der alle Wege des Städtchens führen.
Dieser Platz ist eine große Attraktion, denn der Blick vom Hügel hinunter auf die Stadt und die umliegende Umgebung ist atemberaubend schön. Insgesamt herrscht hier das Flair einer gemütlichen südländischen Kleinstadt.
Cala Llonga – der perfekte Familienstrand!
Cala Llonga, Bild: Javitouh / shutterstock
Etwa sechs Kilometer von Santa Euralia entfernt findet sich Cala Llonga, ein hübscher Ferienort, welcher besonders mit seinem kinderfreundlichen Strand punkten kann. Der Übergang vom Strand ins Meer ist lang und flach und somit perfekt für die Kleinen geeignet, die hier sogar noch einen eigenen Spielplatz vorfinden.
Die lange Wasserrutsche direkt in die kristallklaren Fluten des Mittelmeeres werden auch die größeren Urlauber begeistern und wer mehr Aktion möchte, kann sich mit einem Tretboot hinaus in die Bucht und aus Meer begeben. Außerdem kann von hier aus eine wunderschöne Wanderung in die Berge rechtsseitig der Bucht unternommen werden.
Insgesamt ein beliebter und dennoch im Vergleich recht ruhiger Ort insbesondere für Familien mit Kindern.
Mirador del Savinar – den perfekten Sonnenuntergang genießen!
Der Mirador del Savinar ist der absolute Sonnenuntergangsspot auf Ibiza, denn an kaum einem anderen Platz auf der Insel ist dieser spektakulärer und besser zu bewundern als an diesem südwestlich gelegenen Zipfel von Ibiza. Doch nicht nur der Sonnenuntergang lohnt einen Besuch dieses Ortes, auch der Blick auf die gesamte Küste und die Felseninseln Es Vedrà und Es Venadrell ist einfach unvergesslich.
Von der Aussichtsplattform aus geht der Weg ein Stück nach oben zum Torre del Savinar, einem alten Wachturm gegen Piraten aus dem Jahr 1763.
So konnte die Umgebung bei Gefahr rechtzeitig gewarnt werden und dient heute den sonnenhungrigen Touristen als pittoreskes Fotomotiv.
Ibiza Stadt – das Mekka für Kulturfreunde!
Ibiza Stadt, Bild: Mariusz Stanosz / shutterstock
Die größte Stadt der Insel bietet neben den typischen Merkmalen größerer Städte auch die besten Gelegenheiten, sein Geld unter die Leute zu bringen.
In der wunderschönen Altstadt, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, befindet sich neben kleinen süßen Gässchen und vielen Sehenswürdigkeiten auch die alte Stadtmauer.
Es lohnt sich, diese zu Fuß entlang zu schlendern, denn so werden Sie keine Aussicht und kein Kulturdenkmal verpassen. Der grandiose Blick von der Stadtmauer über die gesamte Stadt wird zusätzlich eine bleibende Erinnerung darstellen.
Und hier finden sich auch viele Möglichkeiten, Souvenirs, Bekleidung und Kunsthandwerk zu erwerben und sich einen Teil des Lebensgefühls der spanischen Insel mit nach Hause zu nehmen.
Für einen Aufenthalt in Ibiza Stadt, auch Eivissa genannt, lohnt es sich, einen gesamten Tag oder länger einzuplanen.
Punta Arabi – der bekannteste Hippie Markt der Insel!
Quasi ein Muss für Urlauber auf Ibiza ist der Besuch eines Hippiemarktes. Auch wenn dort nicht mehr dasselbe Flair herrscht wie in den wilden 60er und 70er-Jahren ist die Atmosphäre dieser legendären Zeit doch noch deutlich zu spüren.
Der Hippie-Markt Punta Arabi in Es Canar, Bild: Artesia Wells / shutterstock
Der bekannteste Markt ist der Punta Arabi, der mittwochs in Es Canar stattfindet.
Ob Schmuck, Kleidung, Tücher, Kerzen oder Lederwaren, alles, was diese Zeit geprägt hat, ist hier zu erwerben und das besondere Feeling tut sein Übriges, um sich direkt in die damalige Zeit versetzt zu fühlen.
Und nach dem Markt setzen Sie sich mit einem kühlen Getränk an den Playa Cala Martina und lassen das Erlebte Revue passieren.
Ses Salines Ibiza Natural Park – Flamingos in natura bewundern!
Dieses Naturschutzgebiet ist eine absolute Augenweide und bietet die Möglichkeit, Flamingos in freier Natur zu bewundern und zu beobachten.
Sie sind dort ganzjährig zu sehen, um einen wirklich guten Eindruck zu bekommen, sollte allerdings ein Teleobjektiv oder ein Fernglas mit im Gepäck sein.
Insgesamt sind über 201 Vogelarten zu bestaunen und auch die Landschaft mit Felsenküsten, Stränden, Bergmassiven und Wäldern bietet viel Abwechslung für das Auge.
Ses Salines ist außerdem eines der bedeutendsten Salzabbaugebiete im Mittelmeerraum und inmitten dieses Gebietes liegt das heute verlassene Dorf Sant Francesc, welches damals den Arbeitern Wohnstatt war und heute besichtigt werden kann.
Ibiza ist eine Insel voller Überraschungen und ist weitaus mehr als die kleine Schwester der größeren Insel Mallorca.