Shirley Heights Antigua und Barbuda
Ein atemberaubender Blick auf Antigua: Shirley Heights, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Exotisches Flair der Karibik: Antigua und Barbuda

Der Wahl- und Werbeslogan des Inselstaates Antigua und Barbuda könnte auch als Programm für einen gelungenen Urlaub dienen: „Erlebe es, um es zu glauben“. Zweifellos ist es ein besonderes Erlebnis, einen der faszinierenden Sonnenuntergänge auf diesen sogenannten „Inseln über dem Winde“ zu erleben. Rosarot schimmern dort einige der insgesamt 365 Strände zwischen der Karibik und dem Atlantischen Ozean.

Etwa hunderttausend Menschen bevölkern Antigua und Barbuda, und wer sich der Lebenslust der Einheimischen nähern möchte, der sollte sich dort zu den Zeiten des Karnevals einfinden. An zehn sommerlichen Tagen und Nächten feiert ein ganzes Land und tanzt zu den karibischen Klängen. Größtenteils haben die Bewohner der beiden Inseln afrikanische Wurzeln, und deren Leichtigkeit des Seins überträgt sich sehr schnell auf ihre Gäste aus aller Welt.

Strand Antiqua
dyllischer tropischer Darkwood-Strand in Antigua-Insel in Karibischen Meeren mit weißem Sand, Türkisozeanwasser und blauem Himmel, Bild: BlueOrange Studio / shutterstock

Spaniens legendärer Seefahrer Christoph Kolumbus hat Antigua indirekt den Namen gegeben. Die sterblichen Überreste des Entdeckers befinden sich zwar an der Puerta de la Lonja in der riesigen Kathedrale von Sevilla. Doch zu Kolumbus Zeiten war dies noch eine kleine Kapelle mit dem Namen Santa Maria La Antigua. Daraus leitet sich der Name der schönen karibischen Insel ab.

Saint John ist Hauptstadt und Metropole zugleich. Dies ist eine lebendiger Umschlagplatz des Handels und für Urlauber am alten Hafen ein fotogenes Motiv. Im 18. Jahrhundert hatte die Stadt als Stützpunkt der königlichen Flotte Englands auf den Antillen eine große Bedeutung. Heute wird hier insbesondere Zucker, Rum und Baumwolle exportiert. Große Segelyachten sind in der Bucht von English Harbour und im Hafen von Falmouth zu bewundern.

British Fort James Antigua
British Fort James wurde gebaut, um St. John`s Harbour in Antigua und Barbuda in der Karibik zu bewachen, Bild: Lindasj22 /shutterstock

Wer auf den romantischen Inseln eine sportliche Herausforderung sucht, der findet sie bei einer „Zipline Tour“. Unter Anleitung und Aufsicht erfahrener Ranger bewegt man sich dort über Hängebrücken und wie einst der legendäre Tarzan von Baum zu Baum. Dies ist ein Genuss für alle, denen Höhenangst ein Fremdwort ist. Allerdings steht die große Palette des Wassersports auf Antigua und der kleinen Schwester Barbuda bei den Urlaubern besonders hoch im Kurs. Das Meer ist warm und die stilvollen und luxuriösen Hotelanlagen und Resorts befinden sich fast ausschließlich in Sichtweite der weißen Strände.

In den Restaurants gelangen die Früchte des Meeres auf die Tische, und der Magie der exotischen Nächte auf Antigua und Barbuda kann sich kaum jemand entziehen. Manche Hotels überzeugen mit einem interessanten Animationsprogramm, andere haben sich mit ihrem Wellnessbereich der Gesundheits- und Schönheitstherapie verschrieben. Fahrten ins Landesinnere führen unter anderem zu Betty’s Hope, der letzten noch funktionsfähigen Zuckerrohr-Windmühle in der Karibik.

Aktuelles / Reiseberichte

Reiseinformationen Antigua und Barbuda

Hauptstadt Saint John’s
Staatsform Konstitutionell-parlamentarische Monarchie
Währung Ostkaribischer Dollar (XCD)
Fläche ca. 442 km²
Antigua: 281 km²
Barbuda: 161 km²
Bevölkerung ca. 94.700 (Stand 2017)
Sprachen Englisch
Stromnetz 230 Volt und 60Hz
Telefonvorwahl +1 (268)
Zeitzone UTC -4

Flughafen: V.C Bird International Airport

Mit Condor ist es möglich direkt von Deutschland (Frankfurt) nach Antigua zu fliegen. Weitere Anreisemöglichkeiten aus Europa mit British Airways und Virgin Atlantic Airways (über London)

Auf Antigua und Barbuda herrscht tropisches Klima. Die Temperaturen erreichen im Monatsmittel Werte von 22 (Dezember bis Februar) bis 30 °C (Juni bis September). Der mittlere Jahresniederschlag beträgt 900 bis 1000 mm und ist somit für die Karibik eher trocken. Im Sommer (Juni bis November) besteht die Gefahr des Auftretens von tropischen Wirbelstürmen (Siehe Reisehinweise).

In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison. Die Stärke des Sturmes kann eine konkrete Gefährdung für die Insel bedeuten. In dieser Zeit sollten Touristen mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und und müssen die Hinweise zu Wirbelstürmen beachten.