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Arizona
Arizona – bekannt für atemberaubende Nationalparks und weitläufige Wüstenlandschaften, Bild: BCFC / shutterstock

Arizona: Der Grand Canyon und noch viel mehr

Atemberaubende Nationalparks, weitläufige Wüstenlandschaften, Canyons und zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten: Arizona ist berühmt für seine unglaubliche Vielfalt. In dem Bundesstaat im Südwesten der USA an der Grenze zu Mexiko ist ein unvergesslicher Urlaub garantiert. Der größte und bekannteste Anziehungspunkt in Arizona ist der Grand-Canyon-Nationalpark im Nordwesten des Bundesstaates.

Canyon-State Arizona: Der Grand Canyon als Touristenmagnet

Havasu Falls, USA
Die Havasu Falls im Grand Canyon, Bild: ronnybas frimages / shutterstock

Der gleichnamige Canyon inmitten des Nationalparks, der seit vielen Jahren zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt und zieht jedes Jahr viele Millionen von Touristen und Einheimischen an. Für den Besuch der riesigen Schlucht inmitten einer beeindruckenden Felsformation sollte man sich viel Zeit nehmen. Schließlich ist der gesamte Nationalpark fast 5000 Quadratkilometer groß und es gibt unheimlich viel zu entdecken. Den Park kann man entweder auf eigene Faust oder auch im Rahmen einer geführten Tour erkunden. Von einem etwa 2.000 Meter hohen Plateau und verschiedenen kleineren Aussichtspunkten aus kann man einen atemberaubenden Blick über den gesamten Park genießen.

Auf jeden Fall sollte man hier immer den Fotoapparat im Anschlag haben, um alle Eindrücke festhalten zu können. Wer es noch etwas spektakulärer mag, kann den Grand-Canyon-Nationalpark mit einer Bootstour auf dem mächtigen Colorado-River entdecken. Der Colorado River mündet in den riesigen Lake Mead. Der größte Stausee der USA, der vom beeindruckenden Hoover Dam aufgestaut wird, wird ebenfalls jährlich von Millionen Arizona-Touristen besucht. Neben dem Aushängeschild „Grand Canyon“ gibt es in Arizona übrigens noch viele weitere Canyons zu entdecken, was dem Bundesstaat auch den Beinamen „Canyon-State“ eingebracht hat.

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Auf den Spuren der Vergangenheit

Montezuma Castle
Montezuma Castle, Bild: Pamela Au / shutterstock

Doch Arizona hat als Bundesstaat mit den meisten sogenannten National Monuments noch viel mehr zu bieten als den Grand Canyon. So gehört das im 12. Jahrhundert erbaute Montezuma Castle in der Nähe von Flagstaff an der Grenze zu Utah unter anderem zu den am besten erhaltenen historischen Gebäuden in ganz Nordamerika. Nicht weit entfernt kann man sich im Navajo Nation Reservation, dem größten Indianerreservat der USA, auf die Spuren der Navajo-Indianer begeben. Inmitten des Reservates befindet sich auch das weltberühmte Monument Valley, das auf keiner Arizona-Tour fehlen darf.

Phoenix: Die Stadt der Museen

Innenstadt von Phoenix
Blick auf die Innenstadt von Phoenix, Bild: Sean Pavone / shutterstockl

Auch die Hauptstadt des Bundesstaates Arizona, Phoenix, ist immer eine Reise wert. Die 1,6-Millionen-Einwohner-Metropole ist gleichzeitig die größte Stadt und das kulturelle Zentrum Arizonas. Geprägt ist die Stadt, die sich etwa vier Autostunden vom Grand Canyon entfernt befindet, von einem spannenden Architektur-Mix aus Historie und Moderne. Um diesen auf sich wirken zu lassen, lohnt sich ein gemütlicher Bummel durch das Stadtzentrum. Nicht entgehen lassen sollte man sich in Phoenix vor allem das Phoenix Art Museum und das Musical Instrument Museum, die absoluten Highlights der unglaublich vielfältigen Museen-Landschaft der Stadt. Im Botanical Garden bekommt man außerdem einen tollen Einblick in die spannende Flora und Fauna des Bundesstaates. Ein absolutes Highlight vor allem für Familien mit Kindern ist der Big Surf Waterpark. Der Wasser-Freizeitpark lässt mit seinen zahlreichen Attraktionen im und am Wasser – von zahlreichen Rutschen, über ein riesiges Wellenbad bis hin zu Beachvolleyballplätzen – keine Wünsche offen.

Vielfältiges Paradies für Naturliebhaber

Neben den Liebhabern der amerikanischen Historie kommen in Arizona auch Naturliebhaber voll auf ihre Kosten – vor allem aufgrund der zahlreichen Nationalparks, die vor allem von Wüstenlandschaften und Canyons geprägt sind. Um diese zu entdecken, leihen sich viele Touristen vor Ort einen Mietwagen aus, um mit diesem den Bundesstaat auf eigene Faust zu erkunden. Die Tier- und Pflanzenwelt hat sich in den vergangenen Jahrhunderten an die hohen Temperaturen und die Trockenheit angepasst. Unter anderem ist die Vegetation geprägt von riesigen Kakteen. Bei einem Streifzug durch den Bundesstaat hat man gute Chancen, wilden Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum über den Weg zu laufen – unter anderem Maultierhirsche oder Gabelböcke. In den Wüstenregionen sollte man vor Schlagen oder Spinnen aufpassen. In den Bergen kann man mit etwas Glück sogar Pumas oder Bären entdecken. An der mexikanischen Grenze im Südwesten Arizonas befindet sich mit der Sonora-Wüste eine der größten und faszinierendsten Wüstenregionen der Welt.

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Beste Reisezeit für Arizona zwischen November und März

Das Klima in Arizona ist geprägt von hohen Temperaturen von teilweise deutlich mehr als 30 Grad Celsius, jeder Menge Sonne und Trockenheit. Die beste Zeit für eine Reise nach Arizona sind die Wintermonate zwischen November und März. Dann liegen die Temperaturen erwartungsgemäß bei angenehmen 20 bis 25 Grad Celsius. Mit Niederschlägen ist in dieser Zeit auch nur selten zu rechnen.