Afrika
Der Krüger-Nationalpark, Bild: Thomas Retterath / shutterstock

Afrika – die größte Wüste und der längste aller Flüsse

Die kulturelle Vielfalt seiner Völker prägt den afrikanischen Kontinent. Die Wüste Sahara trennt den arabischen Norden von den von Hunger und Katastrophen heimgesuchten Ländern Zentral-Afrikas sowie den touristischen Hochburgen in Südafrika, Namibia, Tansania und Kenia. Dem römischen Feldherrn Scipio Africanus wird es zugeschrieben, als erster von „Africa“ gesprochen zu haben. Allerdings ist diese These umstritten. Der in der kolonialen Epoche ausgebeutete Kontinent, der über einen beträchtlichen Zeitraum insbesondere für Abenteurer und Entdecker interessant war, ist heute mit seinen in Flora und Fauna differierenden Regionen ein begehrtes Ziel für Urlauber. In Marokko sind es die Zeugnisse einer großen Vergangenheit, die die Besucher zu den prächtigen Königsstädten und zu den Gestaden des Atlantiks zieht. In Ägypten sind es die gigantischen Tempel des Todes aus der Periode der Pharaonen, die seit Jahrhunderten faszinieren, und südlich des Äquators strömen alljährlich etliche Millionen Touristen aus Europa und Übersee zu den großartigen Nationalparks mit ihren wilden Tieren. In Südafrika begegnen sie aber auch einem Staat, der nach langen Jahren der Unterdrückung zu sich selbst gefunden hat. Mit der Sahara verfügt Afrika über die weltweit größte aller Wüsten und mit dem Nil über den längsten aller Flüsse. Für 1,25 Milliarden Menschen ist dieser interessante Kontinent die Heimat.