Entspannt am Flughafen ankommen
Mit der richtigen Planung entspannt in den Flieder steigen, Bild: PeopleImages.com - Yuri A / shutterstock

Über den Wolken – so sind sie gut vorbereitet

Egal, ob man sich auf eine Fernreise über viele Stunden begibt oder die zeitgünstige Variante des Reisens zu einem nicht so fernen Ziel wählt – die Reise mit dem Flugzeug will gut vorbereitet sein. Denn hebt der Flieger ab, ist es gut, an all das Persönliche gedacht zu haben, auch wenn man sich voll und ganz auf die begleitende Crew verlassen kann.

Was alles mit auf die Reise geht, sollte gut durchdacht werden

Die Anzahl der Gepäckstücke pro Person ist vorgegeben. Sie dürfen ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten. In Abhängigkeit der gebuchten Fluglinie und der Reiseklasse liegt das Gewicht eines Reisegepäcks zwischen 20 und 32 Kilogramm. Liegt es über dem erlaubten Gewicht, werden zusätzliche Gebühren erhoben. Es ist zu empfehlen, das Reisegepäck zu Hause zu wiegen. Damit beugt man Überraschungen vor.

Das Handgepäck sollte üblicherweise nicht größer als 55 x 40 x 20 Zentimeter und nicht schwerer als 8 Kilogramm sein. Es wird mit in die Kabine genommen und muss Platz in dem Fach über dem Sitz oder unter dem Sitz des Vordermanns haben.

In das Handgepäck kommt das Nötigste für unterwegs: Dokumente, Schlüssel, Portemonnaie, aber auch Medikamente, die täglich eingenommen werden müssen. Diese sollten Platz im Handgepäck finden, wobei die allgemeine Reiseapotheke in den Koffer gepackt wird. Sollte es einmal passieren, dass der Koffer auf Umwege und verspätet am Zielort ankommt, ist damit der Zugriff zu den täglichen Medikamenten gesichert.
In das Handgepäck gehören auch Medikamente, die vorsorglich bei eventuell bestehender Reiseunverträglichkeit oder gegebenenfalls zum Schutz der Ohren gegen mögliche Schmerzen zum Einsatz kommen müssen. Auch wenn in den Flugzeugen für einen optimalen Druckausgleich gesorgt ist, besteht bei sehr empfindlichen Personen die Gefahr von Schmerzen im Ohr bei den Start- und Landephasen des Flugzeuges. Es ist ratsam, für alle Fälle etwas dabei zu haben.

Besonders bei einer längeren Flugdauer kann die Zeit zwischen Start und Landung angenehm gestaltet werden. Der Platz am Fenster bietet, wenn man Glück hat, einen unvergleichlich faszinierenden Blick auf das Land. Trüben Wolken die Aussicht, ist es gut, etwas im Handgepäck zu finden, was keine Langeweile aufkommen lässt. Besonders bei mitreisenden Kindern sollte an eine altersentsprechende Beschäftigung gedacht werden, damit es für alle, auch für die unbekannten Mitreisenden ein angenehmer Aufenthalt im Flugzeug wird.

Es gibt verbotene Gegenstände, die gar nicht erst eingepackt werden sollten. Dazu gehören Scheren, Messer, spitze Gegenstände und Flüssigkeiten, die die Menge von 100 Milliliter übersteigen. Versiegelte Babynahrung ist davon ausgenommen. Wird das nicht beachtet, muss man sich ohne Wenn und Aber bei der Gepäckkontrolle davon verabschieden.

Bevor es losgeht

Es ist ratsam, sich vor der Reise zu informieren, ob für den Flug ein Vorabend Check-in in Anspruch genommen werden kann. Damit ist das Gepäck am Reisetag bereits in guten Händen, ohne dass man sich noch darum kümmern muss.

Auch dem oft stressig empfundenen Check-in in klassischer Form am Flughafen kann man vorbeugen. Je nach Airline gibt es folgende bequeme Möglichkeiten:

  • Mit dem automatischen Check-in kann man die Bordkarte 23 Stunden vor dem Flugbeginn auf das Handy erhalten.
  • Das Online-Check-in ermöglicht das bequeme Ausdrucken der Bordkarte zu Hause.
  • Die mobile Bordkarte kann man über das Smartphone bereits 30 Stunden vor Abflug erhalten.

Die Reise beginnt

Parken am Flughafen
Nach dem parken auf kurzem Weg zum Flieger, Bild: shablovskyistock / shutterstock

Mit der Fahrt zum Flughafen beginnt die Reise. Entweder man nimmt öffentliche Verkehrsmittel, das Flughafentaxi oder man reist entspannt mit dem eigenen Auto an und nutzt komfortable Parkmöglichkeiten am Flughafen. Manchmal übernehmen Freunde oder nahe Verwandte auch den Zubringerdienst. Auf jeden Fall ist das rechtzeitige Ankommen am Flughafen sicherzustellen. Wenn man sich bereits vor der Abfahrt zum Flughafen auf der Flughafen-Homepage über das aktuelle Abflugterminal informiert hat, kann man gleich an richtiger Stelle parken und muss in der Flughafenhalle nicht nach dem Terminal suchen.

Das Check-in

Wer das klassische Check-in am Schalter gewählt hat, sollte zwischen zwei bis drei Stunden vor Abflug in der Halle eingetroffen sein.

Auf der großen Anzeigetafel findet man den für den Flug entsprechenden Schalter zum Einchecken. Dort reiht man sich bei den Wartenden ein. Von den Flughafenmitarbeitern am Schalter erhält man unter Vorlage des Reisepasses oder Personalausweises und gegebenenfalls auch des Reisetickets die Bordkarte. Darauf sind die nötigen Informationen für das Gate und die Boarding-Zeit zu finden. Das Reisegepäck wird am Schalter auf ein Förderband gestellt und gewogen. Ist alles in Ordnung, erhält es einen Bagage-Tag und wird bereits auf die Reise geschickt.

Die Sicherheitskontrolle

Mit der Bordkarte und dem Handgepäck folgt man den Wegweisern zur Sicherheitskontrolle. Meist muss man sich dort wieder einreihen. Das Handgepäck, Jacken, Mäntel und etwaige metallische Gegenstände werden auf ein Förderband gelegt. Danach passiert man die Personenkontrolle per Körperscan, während die Tasche oder der Rucksack per Röntgenscan durchleuchtet wird

Signalisiert der Körperscan Metall, wird nochmals ein Scan per Hand durchgeführt. Ist nichts zu beanstanden, werden das Handgepäck und die abgelegten Sachen wieder aufgenommen.

Warten auf den Abflug

Eine Beschilderung führt zum Gate, an dem man bis zum Boarding Platz nimmt. Wird der Flug aufgerufen, gelangt man zum Flugzeug, zeigt dort noch einmal die Bordkarte vor, findet seinen Platz und die Reise kann losgehen.