Pacific Coast Highway 101 in Oregon bei Port Orford und Humbug Mountain
Pacific Coast Highway 101 in Oregon bei Port Orford und Humbug Mountain, Bild: Manuela Durson / shutterstock

Oregon – Weltoffenes Naturparadies im Nordwesten der USA

Einst zogen die Pioniere auf dem legendären „Oregon Trail” Richtung Westen zum Pazifischen Nordwesten der USA. Ein beliebtes Ziel war Oregon. Kein Wunder! Der Bundesstaat fasziniert durch eine atemberaubende Natur, interessante Städte und eine ursprüngliche Küste. Eine einzigartige Mischung aus ursprünglicher Natur und urbanem Leben – ein wahres Paradies für Erholungs-Suchende und Abenteurer gleichermaßen.

Oregon bietet das ganze Jahr über optimale klimatische Bedingungen

Portland USA
Portland in den Abendstunden, Bild: TayHamPhotography / shutterstock

Der US-Bundesstaat Oregon befindet sich im Nordwesten der USA und grenzt an Kalifornien, Nevada und Idaho sowie Washington. Daneben verfügt Oregon über eine knapp 600 km lange Pazifik Küste. Der Bundesstaat ist mit einer Fläche von rund 255.000 km² der neuntgrößte Bundesstaat der USA. Mit etwas mehr als 4 Millionen Einwohnern ist Oregon eher spärlich besiedelt. Die Hauptstadt ist Salem und gehört neben Portland, Eugene, Gresham und Hilsboro zu den größten Städten Oregons. Der überwiegende Teil der Bevölkerung von Oregon lebt im Willamette Valley. Dieses liegt im Nordwesten Oregons. Hier befinden sich die Städte Portland, Salem und Eugene.

Das Klima ist von Region zu Region sehr verschieden. Der überwiegende Teil des Bundesstaates ist durch ein mildes Klima geprägt. Generell kann man sagen, dass Oregon für Wassersportler als auch für Wanderer das ganze Jahr über optimale Bedingungen bietet.

Oregon ist ein wahres Naturwunder

Oregon ist ein wirkliches Paradies für Naturliebhaber. Egal, ob naturbelassene Küsten, dichte Waldflächen, eine einzigartige und vielfältige Tierwelt sowie schneebedeckte Berge – Oregon ist übersät mit Naturwundern. Nicht selten treffen Wanderer auf Kojoten und Wölfe sowie auch Bären. Typisch für den Bundesstaat im Nordwesten sind auch der Nachlass vulkanischer Aktivitäten. Diese sind überall sichtbar und sind auf die früher so mächtigen Bergketten wie die Cascade Mountains oder die Oregon Coast Range zurückzuführen. Hat Oregon an der Westgrenze den Pazifischen Ozean, so ist der Bundesstaat landeinwärts in Richtung von Nord nach Süd von zwei Gebirgsketten geprägt – die Oregon Coast Range und das Kaskadengebirge. Dazwischen liegt das Willamette Valley, eine der fruchtbarsten Ebenen weltweit. Der Mount Hood ist mit 3425 Metern der höchste Berg von Oregon.

Hier kommen Wanderer voll auf ihre Kosten

Crater lake National Park
Crater lake Nationalpark, Bild: Nora Yusuf / shutterstock

Wie bereits erwähnt, ist Oregon ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Gleich mehrere atemberaubende Naturparks laden zum Entdecken ein. So wie der Crate Laker Nationalpark. Hier befindet sich der tiefste See der USA. Der See ist knapp 600 Meter tief. Entstanden ist dieser bei dem Vulkanausbruch des Mount Mazama vor über 7.000 Jahren. Wunderbar lässt sich der See mittels einer Bootstour erleben. So kann man auch den Old Man of the Lake sehen – ein Baumstamm, der mindestens seit dem 19. Jahrhundert aufrecht im Wasser treibt.

  • Ein herrliches Wandererlebnis befindet sich nahe der Stadt Bend. Hier erstreckt sich das dichte Waldgebiet des Deschutes National Forest. Bei einer Wanderung durch diese ursprüngliche Natur fühlt man sich in eine andere Welt katapultiert.
  • Ebenfalls ein Ausflug gefühlt in eine andere Welt sind die Painted Hills. Die verschiedenen Schichten entstanden vor Millionen von Jahren und erzeugten verschiedenartige Formen und Farben. Übrigens, das ist auch ein toller Ort für Fossiliensammler.
  • Kletterer kommen im Smith Rock State Park voll auf ihre Kosten. Hier entstand vor mehr als 20 Millionen Jahren ein markanter Felsen. Heute treffen sich hier Kletterfans aus aller Welt. Hat man erstmal den Felsen erklommen, so wird man mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Crooked River belohnt.
  • Im Columbia River Gorge National Scenic Area erfreuen sich Wassersportler an den vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen der Columbia River – der zweitgrößte Fluss Nordamerikas – bietet.

Doch Oregon ist mehr als nur ein Naturparadies

Doch der Bundesstaat im Nordwesten der USA ist nicht nur wegen seiner Naturschönheit so bekannt. Oregon steht auch für eine kosmopolitische Lebenseinstellung. So wie beispielsweise die Wirtschaftsmetropole Portland. Die sehr grüne Stadt lässt sich bequem zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Das Zentrum und die meisten Sehenswürdigkeiten sind am Westufer des Willamette River zu finden.

Portland ist auch bekannt als die Stadt der Rosen. Im International Rose Test Garden können mehr als 10.000 blühende Sträucher in herrlicher Pracht bewundert werden. Die historischen Viertel Pearl District, Skidmore und Yamhill Historic District lassen die Besucher in eine vergangene Zeit eintauchen. Auch ein Besuch in einer der zahlreichen lokalen Brauereien ist sehr sehenswert. Obwohl Portland eine recht große Stadt ist, ist diese auch sehr entspannt und die Einwohner sind sehr freundlich.

Oregon bietet Sehenswürdigkeiten für jeden Geschmack

Da Oregon zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet, fällt die Entscheidung oftmals nicht leicht. Beliebt sind neben den oben genannten Tipps beispielsweise auch der Wildlife Safarie Park in Winston, der Oregon Zoo, der Portland Japanese Garden, Silver Falls State Park oder auch die Pittock Mansion.

Oregon ist Vielseitigkeit pur: Egal, ob nun Wassersport an der Küste, Badeferien, Skispaß in den Bergen, Kulturvergnügen, Shoppingspaß oder einfach mal bei einem Bummel in grandioser Naturlandschaft die Seele baumeln lassen – Oregon bietet für jeden Geschmack das genau Richtige. In Oregon ist alles möglich