Malerische Hügel mit Lorbeer- und Kiefernwäldern, spektakuläre Vulkanlandschaften, traumhafte Strände und historische Städte machen Teneriffa zu einem der vielseitigsten Reiseziele Europas. Die größte und bevölkerungsreichste der Kanarischen Inseln begeistert mit einem ganzjährig milden Klima, beeindruckender Natur und einer abwechslungsreichen Mischung aus Badeurlaub, Aktivtourismus und Kultur.
Während Sonnenanbeter und Wassersportler vor allem die Strände im Süden der Insel schätzen, entdecken Wanderer und Naturliebhaber im grünen Norden ursprüngliche Landschaften, tiefe Schluchten und dichte Wälder. Partyurlauber kommen rund um Playa de las Américas auf ihre Kosten, während traditionelle Orte wie La Orotava oder Garachico mit kolonialem Flair und kanarischer Gelassenheit begeistern.
Im Zentrum der Insel erhebt sich majestätisch der Pico del Teide – mit 3.715 Metern der höchste Berg Spaniens und Wahrzeichen Teneriffas. Rund um den gewaltigen Vulkan erstreckt sich eine nahezu surreal wirkende Mondlandschaft aus Lavafeldern und bizarren Felsformationen.
Malerische Naturkulissen und entspannte Strände
Teneriffa ist eine Insel vulkanischen Ursprungs – und genau diese geologische Geschichte prägt das Landschaftsbild bis heute. Besonders eindrucksvoll lässt sich dies in der Nähe des historischen Fischerdorfs Garachico erkennen. Dort entstanden durch einen schweren Vulkanausbruch im Jahr 1706 natürliche Lavabecken mit kristallklarem Meerwasser, die heute zu den beliebtesten Badeplätzen der Insel gehören.
Das Herzstück Teneriffas bildet der Nationalpark Teide, der seit 2007 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Die Landschaft wirkt mit ihren schwarzen Lavafeldern, erstarrten Magmaströmen und markanten Felsformationen beinahe außerirdisch. Viele Besucher nutzen die Seilbahn, um den Vulkan bequem zu erkunden. Ambitionierte Wanderer können mit Genehmigung sogar bis zum Gipfel aufsteigen und einen spektakulären Blick über die Kanaren genießen.
Auch die Küsten Teneriffas zeigen sich äußerst abwechslungsreich. Typisch für die Insel sind schwarze Lavastrände wie Playa Jardín oder Playa El Bollullo. Gleichzeitig gibt es helle Sandstrände wie Playa de las Teresitas nahe Santa Cruz, deren goldener Sand ursprünglich aus der Sahara stammt.
Die Unterwasserwelt rund um Teneriffa begeistert Taucher und Schnorchler gleichermaßen. Besonders bekannt ist das Wrack von Tabaiba – ein künstlich versenktes Schiff, das heute Heimat zahlreicher Fischarten ist. Vor der Südwestküste der Insel leben zudem ganzjährig Grindwale und Delfine, weshalb Bootsausflüge zur Wal- und Delfinbeobachtung zu den beliebtesten Aktivitäten gehören.
Wer beeindruckende Schluchten und ursprüngliche Natur erleben möchte, sollte die Bergregion rund um Masca besuchen. Das kleine Bergdorf liegt spektakulär zwischen steilen Felsen und gilt als eines der schönsten Dörfer Teneriffas. Von hier führen Wanderwege durch die berühmte Masca-Schlucht bis hinunter zum Atlantik.
Ein weiteres Naturhighlight ist die „Cueva del Viento“ nahe Icod de los Vinos. Das riesige Lavatunnelsystem zählt zu den längsten Vulkanhöhlen Europas und fasziniert mit bizarren Felsformationen und unterirdischen Lavakanälen.
Nahe Icod de los Vinos steht außerdem eines der bekanntesten Wahrzeichen Teneriffas: der legendäre Drachenbaum „Drago Milenario“. Der mehrere hundert Jahre alte Baum gilt als Symbol der Insel und rankt sich um zahlreiche Mythen und Legenden.
Kulturelle Sehenswürdigkeiten und historische Städte

Die bewegte Geschichte Teneriffas spiegelt sich in zahlreichen historischen Städten, Kirchen und kolonialen Bauwerken wider. Besonders sehenswert ist San Cristóbal de La Laguna, die ehemalige Inselhauptstadt. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und begeistert mit farbenfrohen Herrenhäusern, Kirchen, Innenhöfen und kleinen Gassen.
Auch La Orotava zählt zu den schönsten historischen Orten der Insel. Kopfsteinpflaster, kunstvoll verzierte Holzbalkone und prachtvolle Herrenhäuser erinnern an die koloniale Vergangenheit Teneriffas. Bekannt ist die Stadt außerdem für ihre traditionellen Fronleichnamsteppiche aus Blüten und vulkanischem Sand.
Ein bedeutendes religiöses Zentrum ist die Stadt Candelaria mit ihrer berühmten Basílica de Nuestra Señora de Candelaria. Die Schutzheilige der Kanarischen Inseln zieht jedes Jahr zahlreiche Pilger an.
Spannend sind auch die geheimnisvollen Pyramiden von Güímar. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, welchem Zweck die terrassenförmigen Steinbauten dienten. Das angeschlossene Museum informiert über archäologische Theorien und die Geschichte der Guanchen – der Ureinwohner Teneriffas.
Kulturinteressierte finden auf Teneriffa zahlreiche Museen. Im Museo de Naturaleza y Arqueología in Santa Cruz erfahren Besucher Wissenswertes über Vulkanismus, Tierwelt und die Geschichte der Guanchen. Moderne Kunst präsentiert dagegen das Tenerife Espacio de las Artes.
Technik- und Astronomiebegeisterte besuchen gerne das Museo de la Ciencia y el Cosmos. Interaktive Ausstellungen und ein Planetarium machen Wissenschaft hier besonders anschaulich.
Moderne Attraktionen und Freizeitmöglichkeiten
Teneriffa bietet eine enorme Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten für Familien, Aktivurlauber und Erholungssuchende. Zu den bekanntesten Attraktionen zählt der Siam Park in Costa Adeje. Der mehrfach ausgezeichnete Wasserpark begeistert mit spektakulären Wasserrutschen, künstlichen Stränden und einer aufwendig gestalteten thailändischen Architektur.
Ebenfalls beliebt ist der Loro Parque in Puerto de la Cruz. Ursprünglich als Papageienpark gegründet, beherbergt der Tierpark heute zahlreiche exotische Tierarten und gehört zu den bekanntesten Freizeitparks Europas.
Wassersportler zieht es vor allem nach El Médano. Der weitläufige Strand gilt als eines der besten Reviere Europas für Kitesurfer und Windsurfer. Durch die konstanten Winde herrschen hier ideale Bedingungen für Anfänger und Profis.
Wer Teneriffa im Februar besucht, sollte sich den berühmten Karneval von Santa Cruz nicht entgehen lassen. Die farbenfrohen Umzüge, fantasievollen Kostüme und lateinamerikanischen Rhythmen machen das Fest zu einem der größten Karnevale der Welt.
Auch Golfer finden auf Teneriffa hervorragende Bedingungen. Mehrere Golfplätze mit Meerblick und ganzjährig mildem Klima locken Spieler aus ganz Europa an.
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Kulinarik auf Teneriffa
Die kanarische Küche verbindet spanische, afrikanische und lateinamerikanische Einflüsse miteinander. Typisch für Teneriffa sind deftige Eintöpfe, fangfrischer Fisch und einfache, aber aromatische Zutaten.
Besonders bekannt sind die „Papas Arrugadas“ – kleine Salzkartoffeln mit würziger Mojo-Sauce. Dazu werden häufig gegrillter Fisch, Kaninchen oder Ziegenkäse serviert.
In den Küstenorten stehen zudem Meeresfrüchte, Oktopus und Tintenfisch auf vielen Speisekarten. Die traditionellen „Guachinches“ – einfache familiengeführte Lokale – gelten als Geheimtipp, um authentische kanarische Küche zu probieren.
Dank des vulkanischen Bodens entstehen auf Teneriffa außerdem hervorragende Weine. Besonders die Weinanbaugebiete Tacoronte-Acentejo und Valle de La Orotava sind für ihre charaktervollen Rot- und Weißweine bekannt.
Zum Dessert genießen viele Besucher Bienmesabe, eine süße Mandelspezialität, oder den kanarischen Honigrum „Ron Miel“.



















