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Jökulsárlón in Island
Gletscher-Lagune Jökulsárlón, Bild: kasakphoto /shutterstock

Die schönsten Touren in Island

Island, das Land der Vulkane und Geysire, bietet viele Traumziele für Reisende. Wir haben einige herausgesucht. Die meisten Touren können als Tagesausflug ab der Hauptstadt Reykjavik beginnen.

Halbinsel Snæfellsnes

Diese Tagestour startet ab Reykjavik. Sie führt auf die traumhaft schöne Halbinsel Snæfellsnes, die mit atemberaubenden Landschaften, Vulkangipfeln, goldenen Stränden, Meeresklippen und glitzernden Fjorden bezaubert. Lohnenswert und im Programm enthalten sind Besuche in charmanten Fischerdörfern wie Arnarstapi, Grundarfjordur und Hellnar. Umgeben sind sie von spektakulären Bergen und Vulkankratern wie dem Ljósufjöll und dem Kirkjufell. Weitere Attraktionen sind der schwarze Sandstrand Djúpalónssandur, der majestätische Gletscher Snæfellsjökull, die Schwarze Kirche in Budir und die Robben vor dem Strand Ytri Tunga. Die Region war das Vorbild für die „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne.

Goldener Ring

Thingvellir Nationalpark Island
Der Thingvellir Nationalpark im Golden Circle, Bild: Catrina Genovese / shutterstock

Der Goldene Ring, international bekannter als Golden Circle (isländisch: Gullni hringurinn), führt Reisende zu drei berühmten Wahrzeichen:

  • Thing-Stätte Þingvellir (deutsch auch Thingvellir)
  • Großer Geysir
  • Wasserfall Gullfoss („goldener Wasserfall“, namensgebend für den Goldenen Ring)

Die Tour zum Goldenen Ring lässt kein Island-Reisender aus. Es gibt viele geführte Touren ab Reykjavik, doch auch die eigene Anreise mit dem Auto ist möglich. Die Faszination des Goldenen Rings erschließt sich aus grandiosen Naturschauspielen wie den dortigen Seen, Wasserfällen und Geysiren, aber auch durch das Wissen um die Ursache für die Naturgewalten: Dort im Südwesten Islands treffen die eurasische und die nordamerikanische Kontinentalplatte aufeinander, was zu ständigen geologischen Aktivitäten führt. Hautnah sind diese am Kraterrand des Kerið-Vulkans zu erleben.

Siehe auch  Reykjavík – Idealer Standpunkt für Islands Erkundung

Blue Lagoon (Bláa Lónið)

Das Thermalfreibad Blue Lagoon bezieht seine Wärme aus geothermischer Energie. Es befindet sich unweit von Reykjavik beim Flughafen Keflavik und ist so gut besucht, dass Tickets im Voraus gebucht werden müssen. Es ist allerdings zwar das berühmteste, aber nicht das einzige Thermalbad dieser Art: Erst kürzlich wurde ebenfalls in Reykjavik die Sky Lagoon eröffnet, weitere Optionen sind die Secret Lagoon und die Geothermalbäder in Laugarvatn Fontana. Baden in dem warmen bis heißen Wasser aus der Erde gehört auf einer Islandreise einfach dazu!

Südküste von Island

Islands Südküste Islands ist ein Highlight, das Sie nicht verpassen sollten. Von Reykjavik aus ist sie mit einem Tagesausflug zu erreichen. Auch hier gibt es einen schwarzen Sandstrand namens Reynisfjara, außerdem die berühmten Wasserfälle Skógafoss und Seljalandsfoss, das ursprüngliche Dorf Vik und den Sólheimajökull-Gletscher. Geführte Touren werden in Minibussen angeboten, was sehr vorteilhaft ist.

Gletscherlagune Jökulsárlón und Diamond Beach

Gleich neben der Gletscherlagune Jökulsárlón befindet sich der Diamond Beach, beide Orte sind absolut sehenswert. Sie sind allerdings so weit von der Hauptstadt Reykjavik entfernt, das es sich empfiehlt, die Tour dorthin auf zwei Tage zu verteilen. Die Jahreszeit spielt ebenfalls eine Rolle, denn isländische Sommertage sind wegen der geografischen Lage sehr lang, die Wintertage hingegen recht kurz. Eine Tour im Sommer ist also eher zu empfehlen. Mit ausreichend viel Zeit können Sie in dieser Region auch eine Eishöhle besuchen.

Walbeobachtung in Island

Blick auf Rejkjavik im Winter
Ein malerischer und beeindruckender Anblick auf Islands Hauptstadt, Bild: KeongDaGreat / shutterstock

An mehreren isländischen Orten lassen sich Wale beobachten, was ein unglaubliches Spektakel ist. Das ist unter anderem direkt in Reykjavik, im nordisländischen Husavik und noch an weiteren Stellen möglich. Da die meisten Reisenden in Reykjavik ankommen, ist dies für sie oft die erste Attraktion auf der Insel. Die beste Zeit für die Wale sind die Monate April bis September. Am besten sind sie in Husavik zu sehen, auch wenn die Walbeobachtungstour in Reykjavik wegen der Nähe zum Quartier die populärste ist. Angeboten werden Big Whale Safaris auf Booten, die sich mit Papageientaucher-Touren verbinden lassen. Letztere lassen sich auch separat buchen. Die Papageientaucher gibt es nur im Nordatlantik und im westlichen Nordpolarmeer. Die ausnehmend schönen Vögel gelten inzwischen als gefährdet.

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Schnorcheltouren in der Silfra-Spalte

Die Silfra-Spalte ist eine kilometerlange Verwerfung unter dem Meer. Zu sehen ist sie im Þingvellir-Nationalpark. Sie ist der Beleg dafür, dass die eurasische und die nordamerikanische Kontinentalplatte auseinanderdriften, denn die Spalte wächst jährlich um 7 mm. Ihr tiefster Punkt befindet sich derzeit in 63 m Tiefe unter dem Meeresspiegel. Neben ihrem Status als geologische Attraktion, deren Tiefe durch das kristallklare, hellblaue Wasser zu erahnen ist, gehört sie auch zu den weltweit beliebtesten Schnorchelgebieten.

Reiten auf Islandpferden

Die Islandpferde sind klein, aber hinsichtlich der Rassenzuordnung keine Ponys. Die Art hat sich auf Island so entwickelt. Auf den kleinen, friedlichen Pferden lässt es sich gut reiten, was eine beliebte Unternehmung für Touristen ist. Meistens führen die Reitausflüge über die sehenswerten Lavafelder. Jeder darf mitmachen, denn die Touren sind auf Personen mit keiner oder sehr wenig Reiterfahrung zugeschnitten. Auch Kinder kommen auf den kleinen Islandpferden gut zurecht.

Fazit

Island hat sehr viel zu bieten. Wir haben nur die schönsten Touren und Erlebnisse herausgesucht. Je nach der Dauer Ihres Urlaubs gibt es noch viel mehr zu sehen!