Ravenna – Mosaike, Weltkulturerbe und italienisches Leben zwischen Bologna und Adria

Eine alte Backsteinkirche mit Bogenfenstern, die in der Abenddämmerung in warmes Licht getaucht ist. Von einem Baum auf der rechten Seite hängen rote Blätter herab. Im Vordergrund sind ein Kopfsteinpflasterweg und ein Eisenzaun zu sehen.
Ravenna, Italien an der historischen Basilika San Vitale am Abend, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Von außen wirken einige der berühmtesten Bauwerke Ravennas erstaunlich unscheinbar. Ein paar Schritte durch die Tür ändern diesen Eindruck schlagartig: Goldene Mosaike bedecken Wände und Kuppeln, Kaiser und Heilige blicken seit fast 1.500 Jahren auf ihre Besucher herab. Ravenna besitzt einige der bedeutendsten frühchristlichen Mosaike der Welt – und trotzdem geht es in der Stadt deutlich entspannter zu als in Florenz, Venedig oder Rom.

Ravenna liegt in der Emilia-Romagna, nur wenige Kilometer von der Adriaküste entfernt. Wer seinen Urlaub in dieser Region Italiens verbringt, kennt die Stadt vielleicht als mögliches Ausflugsziel von Rimini oder der Küste. Ravenna lediglich für zwei oder drei Stunden zu besuchen, wird ihr allerdings kaum gerecht.

Denn die Stadt war einmal eines der politischen Zentren Europas. Im Jahr 402 wurde Ravenna Residenz der weströmischen Kaiser. Später herrschte hier der Ostgotenkönig Theoderich, anschließend wurde die Stadt zu einem wichtigen Zentrum des Byzantinischen Reiches in Italien. Aus dieser Epoche stammen Bauwerke und Mosaike, die heute zu den außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Italiens gehören.

Warum Ravenna für seine Mosaike berühmt ist

Wer zum ersten Mal nach Ravenna kommt, könnte sich über die vergleichsweise schlichten Außenfassaden mancher Kirchen wundern. Gerade darin liegt ein besonderer Reiz. Hinter einfachen Backsteinmauern öffnen sich Innenräume, die mit leuchtenden Farben und aufwendigen Mosaiken ausgestattet sind.

Insgesamt acht frühchristliche Bauwerke Ravennas gehören zum UNESCO-Welterbe. Sie stammen aus dem 5. und 6. Jahrhundert und dokumentieren eine Zeit, in der sich in der Stadt römische, christliche, ostgotische und byzantinische Einflüsse begegneten.

Wer Ravenna besucht, muss deshalb nicht unbedingt ein ausgewiesener Kunstkenner sein. Viele der Mosaike wirken auch ohne kunsthistorisches Vorwissen. Besonders eindrucksvoll ist, wie intensiv Blau-, Grün- und Goldtöne nach mehr als einem Jahrtausend noch erscheinen.

Basilika San Vitale – Ravennas berühmteste Kirche

Die Basilica di San Vitale gehört zu den Bauwerken, die man bei einem ersten Aufenthalt auf keinen Fall auslassen sollte. Sie wurde im 6. Jahrhundert vollendet und unterscheidet sich bereits durch ihren achteckigen Grundriss von vielen klassischen italienischen Kirchen.

Der eigentliche Höhepunkt befindet sich im Bereich des Chores. Dort sind einige der berühmtesten Mosaike Ravennas erhalten. Besonders bekannt sind die Darstellungen des byzantinischen Kaisers Justinian und seiner Frau Theodora mit ihrem jeweiligen Gefolge.

Die Bilder waren weit mehr als bloßer Schmuck. Sie transportierten politische und religiöse Botschaften und demonstrierten den Herrschaftsanspruch des Byzantinischen Reiches. Fast 1.500 Jahre später gehören gerade diese Gesichter zu den bekanntesten Motiven Ravennas.

Für San Vitale sollte man sich Zeit nehmen. Wer lediglich durch die Kirche läuft, übersieht viele Details in den Mosaiken und in der Architektur.

Mausoleum der Galla Placidia – unter einem Sternenhimmel

Ein kleines, historisches Backsteingebäude mit Bogenfenstern und einem Ziegeldach steht auf einer Rasenfläche, im Schatten hoher Bäume und umgeben von einem gepflasterten Weg unter einem teilweise bewölkten Himmel.
Mausoleum der Galla Placidia, Bild: Nicola Pulham / shutterstock

Direkt neben San Vitale befindet sich ein deutlich kleineres Gebäude. Das Mausoleo di Galla Placidia gehört für viele Besucher trotzdem zu den eindrucksvollsten Orten der Stadt.

Nach dem Betreten braucht das Auge zunächst einen Moment, um sich an das gedämpfte Licht zu gewöhnen. Anschließend wird sichtbar, weshalb dieser kleine Innenraum so berühmt ist. Die Gewölbe sind mit tiefblauen Mosaiken bedeckt, auf denen goldene Sterne leuchten.

Ob Galla Placidia, Tochter des römischen Kaisers Theodosius I., tatsächlich hier bestattet wurde, ist nicht gesichert. Ihren Namen trägt das Gebäude dennoch bis heute.

Der Besuch lässt sich hervorragend mit San Vitale verbinden. Beide Sehenswürdigkeiten liegen unmittelbar nebeneinander.

Sant’Apollinare Nuovo

Die Basilica di Sant’Apollinare Nuovo entstand unter dem Ostgotenkönig Theoderich und diente ursprünglich als Palastkirche. Im langgestreckten Innenraum ziehen sich große Mosaikflächen oberhalb der Säulen entlang.

Besonders auffällig sind die Prozessionen von Märtyrern und Jungfrauen. Daneben zeigen die Mosaike unter anderem den Hafen von Classe und den Palast Theoderichs.

Interessant ist dabei nicht nur, was heute zu sehen ist. Nach der Übernahme Ravennas durch die Byzantiner wurden Teile der ursprünglichen Darstellungen verändert. Einige Figuren aus der Zeit der Ostgoten verschwanden aus den Bildern. An einzelnen Stellen lassen sich Spuren dieser Eingriffe noch erkennen.

Damit ist Sant’Apollinare Nuovo fast so etwas wie ein Geschichtsbuch aus Mosaiksteinen.

Neonische Taufkapelle

Historische Backsteinkirche mit einer großen grünen Kuppel und einem runden Turm, umgeben von sorgfältig geschnittenen Sträuchern und Bäumen unter strahlend blauem Himmel.
Neoniano Taufe neben der Kathedrale der Auferstehung Jesu Christi in der italienischen Stadt Ravenna, Bild: trabantos /the shutterstock

Das Battistero Neoniano ist ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes. Die Taufkapelle stammt in ihren Ursprüngen aus dem frühen 5. Jahrhundert und gehört zu den am besten erhaltenen frühchristlichen Baptisterien.

Im Zentrum der Kuppel ist die Taufe Christi dargestellt. Rundherum erscheinen die zwölf Apostel. Durch die achteckige Form des Raumes und die aufwendige Ausstattung entsteht trotz der überschaubaren Größe eine beeindruckende Wirkung.

Nur wenige Schritte entfernt liegen der Dom von Ravenna und das erzbischöfliche Museum. Dadurch lässt sich dieser Bereich problemlos in einen Rundgang durch das Zentrum integrieren.

Arianisches Baptisterium – ähnliche Motive, andere Geschichte

Dass Ravenna über zwei berühmte frühchristliche Taufkapellen verfügt, erzählt viel über die komplizierte religiöse Geschichte der Stadt.

Das Battistero degli Ariani entstand während der Herrschaft Theoderichs. Die Ostgoten bekannten sich überwiegend zum arianischen Christentum, während große Teile der römischen Bevölkerung dem katholischen Glauben folgten.

Auch hier zeigt das zentrale Kuppelmosaik die Taufe Christi. Wer zuvor das Neonische Baptisterium besucht hat, kann beide Darstellungen miteinander vergleichen und dabei Unterschiede in Stil und Symbolik entdecken.

Das Mausoleum Theoderichs

Ein wenig außerhalb des unmittelbaren Altstadtkerns steht das Mausoleum des Ostgotenkönigs Theoderich. Optisch könnte der Kontrast zu den farbenprächtigen Mosaiken kaum größer sein.

Das massive Grabmal besteht aus großen Blöcken istrischen Kalksteins. Besonders außergewöhnlich ist die gewaltige Dachkuppel, die aus einem einzigen Steinblock gefertigt wurde.

Theoderich ließ das Mausoleum zu Beginn des 6. Jahrhunderts errichten. Es ist eines der markantesten Zeugnisse der ostgotischen Epoche Ravennas und ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes.

Da das Mausoleum etwas abseits liegt, lässt sich der Besuch gut mit einer kleinen Fahrradtour verbinden.

Sant’Apollinare in Classe – ein Abstecher vor die Stadt

Etwa fünf Kilometer südlich des Zentrums steht die Basilica di Sant’Apollinare in Classe. Wer genügend Zeit hat, sollte sie unbedingt in das Programm aufnehmen.

Classe war in der Antike der bedeutende Hafen Ravennas. Das Meer liegt heute weiter entfernt, doch die mächtige Basilika erinnert noch immer an die frühere Bedeutung des Ortes.

Im Inneren fällt der Blick sofort auf das große Apsismosaik. Vor einem grünen Landschaftshintergrund mit Pflanzen, Bäumen und Tieren steht der Heilige Apollinaris. Darüber dominiert ein großes goldenes Kreuz die Darstellung.

Die Basilika wirkt durch ihre Lage außerhalb des dichten Stadtzentrums noch einmal völlig anders als San Vitale oder Sant’Apollinare Nuovo.

Dante Alighieri – warum der Dichter in Ravenna begraben liegt

Ravenna ist nicht nur mit spätrömischer und byzantinischer Geschichte verbunden. Auch einer der berühmtesten Schriftsteller Italiens verbrachte hier seine letzten Lebensjahre.

Dante Alighieri, Verfasser der „Göttlichen Komödie“, lebte nach seiner Verbannung aus Florenz unter anderem in Ravenna. 1321 starb er in der Stadt.

Sein Grab befindet sich unmittelbar neben der Basilica di San Francesco. Das kleine klassizistische Grabmal gehört heute zu den meistbesuchten Orten Ravennas.

Zwischen Ravenna und Florenz entwickelte sich um Dantes sterbliche Überreste übrigens eine jahrhundertelange Geschichte. Florenz wollte den berühmten Dichter später zurückholen. Die Franziskaner in Ravenna verhinderten dies jedoch und versteckten seine Gebeine zeitweise. Dante blieb deshalb bis heute in Ravenna.

Basilica di San Francesco – unter der Kirche schwimmen Fische

Wer Dantes Grab besucht, sollte auch einen Blick in die benachbarte Basilica di San Francesco werfen. Die Kirche ist äußerlich vergleichsweise zurückhaltend, besitzt aber eine ungewöhnliche Besonderheit.

Unterhalb des Altarraums befindet sich eine Krypta, deren Boden unter Wasser steht. Durch ein Fenster kann man hinunterblicken – und mit etwas Glück kleine Fische zwischen den historischen Mosaikfragmenten schwimmen sehen.

Der Grund dafür ist der hohe Grundwasserspiegel Ravennas. Die abgesunkene Krypta lässt sich dauerhaft nicht trocken halten. Aus einem baulichen Problem ist dadurch eine der kurioseren Sehenswürdigkeiten der Stadt entstanden.

Piazza del Popolo – das Wohnzimmer der Stadt

Nach mehreren Kirchen und Mosaiken ist die Piazza del Popolo ein guter Ort für eine Pause. Der zentrale Platz ist von historischen Gebäuden, Cafés und Geschäften umgeben.

Seine heutige Gestalt geht wesentlich auf die Zeit venezianischer Herrschaft im 15. Jahrhundert zurück. Zwei Säulen auf dem Platz erinnern noch daran.

Am späten Nachmittag zeigt sich hier eine ganz andere Seite Ravennas. Dann verschwinden Kunstgeschichte und UNESCO-Welterbe für einen Moment in den Hintergrund und der Platz wird zum Treffpunkt der Einwohner.

Genau diese Mischung tut Ravenna gut. Die Stadt wirkt trotz ihrer weltberühmten Kunstschätze nicht wie ein großes Freilichtmuseum.

Durch Ravenna mit dem Fahrrad

Ravenna eignet sich ausgesprochen gut für das Fahrrad. Das Zentrum ist flach und viele Ziele liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

Gerade für das Mausoleum Theoderichs oder Sant’Apollinare in Classe ist ein Fahrrad praktisch. Wer gerne etwas länger unterwegs ist, kann sogar in Richtung Adriaküste fahren.

Innerhalb des historischen Zentrums ist dagegen vieles problemlos zu Fuß erreichbar. San Vitale, Galla Placidia, Dantes Grab, Sant’Apollinare Nuovo und Piazza del Popolo lassen sich gut zu einem Rundgang verbinden.

Von Ravenna ans Meer

Eine Besonderheit Ravennas ist die Nähe zur Adria. Nach einem Tag zwischen Kirchen und Mosaiken kann man am nächsten Morgen am Strand liegen.

Zur Küste von Ravenna gehören mehrere Badeorte, die sich über einen langen Abschnitt der Adria verteilen. Marina di Ravenna und Punta Marina Terme liegen östlich der Stadt, weiter südlich folgen unter anderem Lido Adriano und Lido di Classe.

Wer Ravenna während eines Badeurlaubs besucht, kann das Prinzip natürlich umdrehen und für einen Tag vom Strand in die Stadt fahren. Gerade bei weniger perfektem Badewetter ist Ravenna eines der interessantesten Ausflugsziele an diesem Abschnitt der Adriaküste.

Mirabilandia – Ravenna mit Kindern

Nur wenige Kilometer südlich der Stadt befindet sich mit Mirabilandia einer der größten Freizeitparks Italiens. Damit lässt sich ein Kulturaufenthalt in Ravenna gut mit einem völlig anderen Programmpunkt kombinieren.

Vor allem Familien, die ihren Urlaub an der Adriaküste verbringen, können Ravenna, Strand und Freizeitpark auf diese Weise miteinander verbinden.

Für einen Besuch des Parks sollte allerdings ein eigener Tag eingeplant werden. Ihn noch nach einer Besichtigung der Innenstadt „mitzunehmen“, macht wenig Sinn.

Was isst man in Ravenna?

Ravenna liegt in der Emilia-Romagna – und damit in einer Region, die kulinarisch ohnehin einen hervorragenden Ruf besitzt. Dabei unterscheidet sich die Küche im östlichen Teil der Region teilweise von den bekannteren Spezialitäten rund um Bologna und Parma.

Typisch für die Romagna ist die Piadina, ein dünnes Fladenbrot, das warm serviert und beispielsweise mit Käse, Schinken oder Gemüse gefüllt wird. Für ein unkompliziertes Mittagessen während der Stadtbesichtigung ist sie ideal.

Auch hausgemachte Pasta spielt eine wichtige Rolle. Cappelletti, Strozzapreti und Passatelli gehören zu den Gerichten, denen man auf Speisekarten begegnen kann. Durch die Nähe zur Adriaküste sind außerdem Fisch und Meeresfrüchte verbreitet.

Am Abend lohnt es sich, nicht nur unmittelbar an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten nach einem Restaurant zu suchen. Ravenna besitzt ein relativ kompaktes Zentrum, sodass man schnell in Straßen gelangt, in denen deutlich weniger Reisegruppen unterwegs sind.

Ravenna oder Rimini?

Beide Städte liegen in derselben Region und lassen sich gut miteinander kombinieren, bieten aber völlig unterschiedliche Urlaubserlebnisse.

Rimini steht vor allem für seinen langen Adriastrand, Badeurlaub und ein ausgeprägtes touristisches Angebot. Ravenna ist dagegen das deutlich stärkere Ziel für Geschichte, Kunst und Kultur.

Wer mehrere Tage an der Adriaküste verbringt, muss sich deshalb eigentlich nicht entscheiden. Ein Tagesausflug nach Ravenna ist von Rimini aus problemlos möglich. Noch schöner ist es allerdings, mindestens eine Nacht in Ravenna zu bleiben und die Stadt am Abend zu erleben.

Wie viel Zeit sollte man für Ravenna einplanen?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sollte mindestens ein voller Tag eingeplant werden. Dabei lassen sich San Vitale, das Mausoleum der Galla Placidia, Sant’Apollinare Nuovo, Dantes Grab und das historische Zentrum gut miteinander verbinden.

Zwei Tage sind deutlich angenehmer. Dann bleibt auch Zeit für das Mausoleum Theoderichs, weitere UNESCO-Bauwerke und Sant’Apollinare in Classe.

Wer zusätzlich einen Ausflug an die Adriaküste unternehmen oder Ravenna mit Mirabilandia verbinden möchte, kann problemlos drei oder vier Nächte bleiben.

Beste Reisezeit für Ravenna

Für eine klassische Städtereise sind Frühling und Herbst besonders angenehm. Im April, Mai, September und Oktober lassen sich die Sehenswürdigkeiten meist bei angenehmen Temperaturen erkunden.

Im Juli und August kann es in der Emilia-Romagna heiß werden. Wer Ravenna während eines Badeurlaubs an der Adria besucht, sollte dann möglichst früh mit der Stadtbesichtigung beginnen. Die Mittagsstunden lassen sich gut in den Kirchen und Museen verbringen.

Der Winter hat ebenfalls seinen Reiz. Ravenna ist kein reines Sommerziel und viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich ohnehin in Innenräumen. Dafür muss man mit kürzeren Tagen und kühlem, teilweise feuchtem Wetter rechnen.

Anreise nach Ravenna

Ravenna besitzt einen Bahnhof nahe dem historischen Zentrum. Von dort sind viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar.

Mit der Bahn bestehen Verbindungen unter anderem in Richtung Bologna, Ferrara und Rimini. Wer eine Rundreise durch die Emilia-Romagna plant, kann Ravenna deshalb gut ohne Auto einbauen.

Mit dem Wagen ist die Stadt ebenfalls unkompliziert erreichbar. Innerhalb des historischen Zentrums braucht man das Auto allerdings kaum. Sinnvoller ist es, außerhalb der verkehrsberuhigten Bereiche zu parken und anschließend zu Fuß weiterzugehen.

Die wichtigsten Fragen zu Ravenna

Was muss man in Ravenna unbedingt gesehen haben?

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Basilika San Vitale, das Mausoleum der Galla Placidia, Sant’Apollinare Nuovo, das Neonische Baptisterium und Sant’Apollinare in Classe. Auch Dantes Grab und die Piazza del Popolo sollten bei einem ersten Besuch auf dem Programm stehen.

Warum sind die Mosaike von Ravenna so berühmt?

Die Mosaike stammen überwiegend aus dem 5. und 6. Jahrhundert und sind außergewöhnlich gut erhalten. Sie dokumentieren den Übergang von der spätrömischen zur frühchristlichen und byzantinischen Kunst. Acht frühchristliche Bauwerke der Stadt gehören zum UNESCO-Welterbe.

Wie viele Tage braucht man für Ravenna?

Ein voller Tag reicht für eine Auswahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Zwei Tage sind empfehlenswert, wenn man die UNESCO-Bauwerke ohne Zeitdruck besichtigen und auch Sant’Apollinare in Classe besuchen möchte.

Liegt Ravenna direkt am Meer?

Die Innenstadt liegt nicht unmittelbar an der Adriaküste. Die zu Ravenna gehörenden Badeorte befinden sich einige Kilometer östlich des Zentrums und sind mit dem Auto, Bus oder teilweise auch mit dem Fahrrad erreichbar.

Lohnt sich Ravenna als Ausflug von Rimini?

Ja. Ravenna ist von der Adriaküste aus ein hervorragendes Ziel für einen Tagesausflug. Wer sich intensiver für die Mosaike und die Geschichte der Stadt interessiert, sollte jedoch mindestens eine Übernachtung einplanen.

Kann man Ravenna zu Fuß erkunden?

Die meisten Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum liegen nah beieinander und sind gut zu Fuß erreichbar. Für das Mausoleum Theoderichs und insbesondere Sant’Apollinare in Classe ist ein Fahrrad, Bus oder Auto praktischer.

Welche UNESCO-Sehenswürdigkeiten gibt es in Ravenna?

Zum UNESCO-Welterbe gehören acht frühchristliche Bauwerke: San Vitale, das Mausoleum der Galla Placidia, Sant’Apollinare Nuovo, das Neonische und das Arianische Baptisterium, die Erzbischöfliche Kapelle, das Mausoleum Theoderichs und Sant’Apollinare in Classe.