
Malmö ist für viele Reisende zunächst nur die erste schwedische Stadt hinter der Öresundbrücke. Dabei lohnt sich ein eigener Aufenthalt. Historische Plätze und ein Renaissance-Schloss treffen auf ehemalige Werftanlagen, moderne Architektur und lange Wege am Meer. Und wer am Vormittag durch die Altstadt spaziert, kann wenige Stunden später am Strand liegen oder bereits mit dem Zug in Kopenhagen sein.
Malmö liegt ganz im Süden Schwedens in der Provinz Skåne und ist nach Stockholm und Göteborg die drittgrößte Stadt des Landes. Durch die direkte Verbindung nach Dänemark besitzt die Stadt eine besondere Lage: Kopenhagen ist so nah, dass viele Menschen täglich zwischen beiden Ländern pendeln. Gleichzeitig hat sich Malmö in den vergangenen Jahrzehnten selbst stark verändert. Besonders deutlich wird das im Västra Hamnen, wo auf ehemaligen Industrie- und Werftflächen heute eines der modernsten Viertel der Stadt liegt.
Für Besucher ist Malmö angenehm überschaubar. Hauptbahnhof, historische Altstadt und Hafen liegen nah beieinander. Auch weiter entfernte Ziele wie Ribersborg oder Västra Hamnen lassen sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
Lilla Torg – vom Handelsplatz zum Treffpunkt
Lilla Torg gehört zu den bekanntesten Plätzen im historischen Zentrum Malmös. Der kleine Platz entstand bereits in den 1590er-Jahren und diente ursprünglich dem lokalen Handel. Bäcker, Metzger, Fischhändler und andere Kaufleute verkauften hier ihre Waren.
Heute erinnert daran auf den ersten Blick nicht mehr viel. Statt Marktständen bestimmen Restaurants, Cafés und Außenterrassen das Bild. Besonders an warmen Sommerabenden gehört Lilla Torg zu den lebhaftesten Orten im Zentrum.
Sehenswert sind auch die historischen Gebäude rund um den Platz. Zu ihnen gehört der Hedmanska gården mit einem gut erhaltenen Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert. Dadurch lässt sich noch erahnen, wie Teile Malmös vor mehreren Jahrhunderten ausgesehen haben.
Wer Lilla Torg in Ruhe erleben möchte, sollte morgens vorbeikommen. Am Abend geht es dagegen weniger um Architektur als um die Atmosphäre zwischen Restaurants und Bars.
Stortorget – Malmös großer historischer Platz

Nur wenige Schritte von Lilla Torg entfernt öffnet sich der deutlich größere Stortorget. Der Platz entstand im 16. Jahrhundert und wurde zum politischen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der Stadt.
Zu den auffälligsten Gebäuden gehört das historische Rathaus an der Ostseite des Platzes. Seine heutige Fassade stammt allerdings aus einer späteren Epoche und zeigt, wie häufig historische Gebäude im Laufe der Jahrhunderte verändert wurden.
In der Mitte des Platzes steht das Reiterdenkmal für König Karl X. Gustav. Seine Bedeutung für Malmö ist eng mit der Geschichte Südschwedens verbunden: Skåne gehörte über Jahrhunderte zu Dänemark und kam erst im 17. Jahrhundert dauerhaft unter schwedische Herrschaft.
Stortorget und Lilla Torg lassen sich problemlos miteinander verbinden. Wer anschließend Richtung Hauptbahnhof weitergeht, erreicht innerhalb weniger Minuten den Kanal und weitere Teile des historischen Zentrums.
Sankt Petri – eine der ältesten Kirchen Malmös
In unmittelbarer Nähe befindet sich mit der Sankt-Petri-Kirche eines der bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerke der Stadt. Die Backsteinkirche entstand im 14. Jahrhundert und erinnert an die Zeit, als Malmö noch zum dänischen Königreich gehörte.
Das relativ schlichte Äußere sollte nicht davon abhalten, einen Blick hineinzuwerfen. Besonders interessant sind die historischen Wandmalereien und die reich ausgestattete Kaufmannskapelle.
Die Kirche lässt sich gut in einen Rundgang zwischen Hauptbahnhof, Stortorget und Lilla Torg einbauen und verdeutlicht, dass Malmö trotz seiner modernen Entwicklung eine lange Stadtgeschichte besitzt.
Malmöhus – Schloss, Festung und Museum
Westlich der Altstadt steht Malmöhus, eine mächtige Anlage, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht. Das heutige Erscheinungsbild wurde wesentlich im 16. Jahrhundert geprägt. Malmöhus gilt als älteste erhaltene Renaissanceburg Skandinaviens.
Die Anlage diente im Laufe der Zeit ganz unterschiedlichen Zwecken. Sie war königliche Festung, militärischer Stützpunkt und später Gefängnis. Heute gehören die Gebäude zu den Malmö Museer.
Dadurch lohnt sich der Besuch nicht nur wegen der Architektur. In den Ausstellungen geht es unter anderem um Stadtgeschichte, Naturkunde, Technik und die Entwicklung der Region Skåne. Wer sich alles ansehen möchte, sollte mehrere Stunden einplanen.
Direkt rund um Malmöhus befinden sich außerdem Grünanlagen und Wassergräben. Dadurch lässt sich der Museumsbesuch gut mit einem Spaziergang verbinden.
Slottsträdgården und Kungsparken
Hinter Malmöhus beginnt mit Slottsträdgården eine grüne Seite der Stadt. Der Garten wird ökologisch bewirtschaftet und verbindet Nutzpflanzen, Blumenbeete und Aufenthaltsbereiche miteinander.
Unmittelbar angrenzend liegt der Kungsparken. Große Bäume, Rasenflächen, Teiche und Wege machen ihn zu einer angenehmen Verbindung zwischen Schloss und Stadtzentrum.
Gerade an warmen Tagen bietet sich hier eine Pause an. Malmö besitzt mehrere größere Parks, die teilweise nahezu ineinander übergehen. Dadurch lässt sich die Innenstadt über längere Strecken abseits stark befahrener Straßen durchqueren.
Västra Hamnen – vom Werftgelände zum modernen Stadtquartier
Kaum ein Viertel zeigt die Veränderung Malmös so deutlich wie Västra Hamnen, der westliche Hafen. Über lange Zeit wurde das Gebiet von Hafenanlagen und insbesondere der Kockums-Werft geprägt. Schiffbau gehörte zu den wichtigsten Industriezweigen der Stadt.
Mit dem Niedergang der Werftindustrie verloren große Flächen ihre ursprüngliche Funktion. Seit Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Gebiet grundlegend umgestaltet. Wohnungen, Büros, Parks, Hochschulgebäude und öffentliche Räume entstanden unmittelbar am Öresund.
Ein wichtiger Schritt war die europäische Wohnungsmesse Bo01 im Jahr 2001. Sie beschäftigte sich intensiv mit nachhaltigem Städtebau und Energieversorgung. Teile des damaligen Ausstellungsgeländes bilden heute eines der interessantesten Wohnviertel Malmös.
Wer sich für Architektur und Stadtentwicklung interessiert, sollte Västra Hamnen deshalb nicht nur wegen des Turning Torso besuchen. Kleine Kanäle, unterschiedliche Gebäudekonzepte, Grünflächen und die direkte Lage am Wasser machen einen längeren Spaziergang interessant.
Turning Torso – Malmös modernes Wahrzeichen
Über Västra Hamnen erhebt sich der Turning Torso. Der vom spanisch-schweizerischen Architekten Santiago Calatrava entworfene Hochhausturm wurde 2005 fertiggestellt und ist 190 Meter hoch.
Seine 54 Stockwerke scheinen sich mit zunehmender Höhe gegeneinander zu verdrehen. Dadurch verändert sich das Erscheinungsbild je nach Blickwinkel erheblich.
Die Form des Gebäudes geht auf eine Skulptur Calatravas zurück, die einen sich drehenden menschlichen Körper darstellt. Der Turning Torso enthält überwiegend Wohnungen und ist deshalb keine klassische Aussichtsplattform, die Touristen jederzeit besichtigen können.
Am besten lässt sich das Gebäude bei einem Spaziergang durch Västra Hamnen betrachten. Vom Ufer oder vom Ribersborg-Strand ergeben sich besonders schöne Perspektiven.
Scaniabadet – mitten in der Stadt ins Meer springen
Nur wenige Schritte vom Turning Torso entfernt zeigt sich ein weiterer Vorteil des Västra Hamnen: Im Sommer wird direkt am Öresund gebadet.
Das Scaniabadet besteht nicht aus einem klassischen Sandstrand, sondern aus Holzdecks, Stegen und Zugängen ins Wasser. Für viele Einwohner gehört der Sprung ins Meer an warmen Tagen ganz selbstverständlich zum Stadtleben.
Wer selbst baden möchte, sollte bedenken, dass das Wasser selbst im Sommer deutlich frischer ist als am Mittelmeer. Dafür blickt man vom Ufer in Richtung Öresund und bei guter Sicht bis nach Dänemark.
Ribersborg – Malmös Stadtstrand
Wer lieber einen längeren Strand sucht, muss ebenfalls nicht weit fahren. Westlich des Zentrums erstreckt sich Ribersborgsstranden über mehrere Kilometer entlang des Öresunds. Die Einwohner nennen den Bereich häufig einfach „Ribban“.
Große Rasenflächen, Strandabschnitte und lange Wege machen Ribersborg zu einem beliebten Freizeitgebiet. Im Sommer wird gebadet, gegrillt, spaziert und Rad gefahren.
Vom Strand hat man außerdem einen besonders guten Blick auf zwei der modernen Wahrzeichen Malmös: den Turning Torso und die Öresundbrücke.
Ribersborg lässt sich gut mit Västra Hamnen verbinden. Wer gern läuft, kann vom historischen Zentrum zunächst Richtung Turning Torso und anschließend entlang des Wassers weiter zum Strand gehen.
Ribersborgs Kallbadhus – schwedische Badekultur am Meer
Am Ribersborg-Strand führt ein langer Steg hinaus zum historischen Ribersborgs Kallbadhus. Das Seebad wurde Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet und gehört zu den traditionsreichen Badeanstalten der Stadt.
Hier verbindet sich Saunakultur mit dem Baden im Öresund. Auch während der kalten Jahreszeit steigen Besucher nach dem Saunagang ins Meer.
Wer das aus Finnland oder Schweden bekannte Wechselspiel zwischen Hitze und kaltem Wasser einmal ausprobieren möchte, findet hier eine ausgesprochen schöne Kulisse. Regeln, Öffnungszeiten und Eintrittspreise sollte man vor dem Besuch aktuell prüfen.
Die Öresundbrücke – Verbindung zwischen Schweden und Dänemark
Kaum ein Bauwerk hat Malmö in den vergangenen Jahrzehnten so stark verändert wie die feste Verbindung über den Öresund. Seit dem 1. Juli 2000 sind Schweden und Dänemark hier direkt per Straße und Bahn miteinander verbunden.
Umgangssprachlich wird meist von der Öresundbrücke gesprochen. Tatsächlich besteht die gesamte Verbindung aus mehreren Teilen. Die eigentliche Brücke ist knapp 7,8 Kilometer lang. Daran schließen sich die künstlich angelegte Insel Peberholm und ein rund vier Kilometer langer Tunnel auf der dänischen Seite an. Insgesamt misst die feste Verbindung knapp 16 Kilometer.
Die Kombination aus Brücke und Tunnel war unter anderem notwendig, damit der Schiffsverkehr im Öresund und der Flugverkehr des nahe gelegenen Flughafens Kopenhagen nicht beeinträchtigt werden.
Mit dem Zug bekommt man vom technischen Aufbau allerdings erstaunlich wenig mit. Vom Hauptbahnhof Malmö fährt man Richtung Kopenhagen, überquert zunächst den Öresund und verschwindet später im Tunnel.
Von Malmö nach Kopenhagen
Die Nähe zu Kopenhagen ist einer der großen Vorteile eines Aufenthalts in Malmö. Regelmäßige Züge verbinden beide Innenstädte, sodass sich die dänische Hauptstadt problemlos als Tagesausflug einplanen lässt.
Das gilt natürlich auch in umgekehrter Richtung: Wer in Kopenhagen übernachtet, kann Malmö für einen Tag besuchen. Ich würde Malmö allerdings nicht ausschließlich als kurzen Anhängsel-Ausflug behandeln. Gerade am Abend, wenn die Tagesgäste verschwinden, lohnt sich ein eigener Aufenthalt.
Auch der Flughafen Kopenhagen-Kastrup liegt direkt an der Bahnstrecke zwischen beiden Städten. Für internationale Reisende ist er deshalb häufig sogar praktischer als ein kleinerer Flughafen auf schwedischer Seite.
Malmö Saluhall – essen in einer alten Güterhalle
Zwischen Hauptbahnhof und Västra Hamnen befindet sich die Malmö Saluhall. Die moderne Markthalle wurde in einem historischen Güterschuppen eingerichtet und verbindet das alte Backsteingebäude mit neuer Architektur.
Im Inneren befinden sich unterschiedliche Lebensmittelanbieter, kleine Restaurants, Bäckereien und Feinkoststände. Die Halle eignet sich gut für eine Mittagspause, wenn mehrere Personen unterschiedliche Dinge essen möchten.
Gerade kulinarisch spiegelt Malmö seine internationale Bevölkerung wider. Neben schwedischer Küche findet man Einflüsse aus dem Nahen Osten, vom Balkan, aus Asien und vielen anderen Regionen.
Möllevången – Malmös internationale Seite
Wer diese kulturelle Vielfalt stärker erleben möchte, sollte das Viertel Möllevången besuchen. Rund um den Möllevångstorget liegen Restaurants, kleinere Geschäfte, Lebensmittelhändler und Bars.
Die Atmosphäre unterscheidet sich deutlich von Lilla Torg oder Västra Hamnen. Möllevången ist weniger klassische Sehenswürdigkeit als ein lebendiges Stadtviertel.
Gerade beim Essen gehört es für mich zu den interessanteren Gegenden Malmös. Wer ausschließlich rund um Lilla Torg bleibt, bekommt von der internationalen Seite der Stadt deutlich weniger mit.
Moderna Museet Malmö
Kunstinteressierte finden mit dem Moderna Museet eine Außenstelle des bekannten Stockholmer Museums für moderne und zeitgenössische Kunst. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Elektrizitätswerk, das durch einen modernen Anbau ergänzt wurde.
Die Ausstellungen wechseln regelmäßig. Deshalb lohnt vor einem Besuch ein Blick auf das aktuelle Programm.
Das Museum liegt östlich des historischen Zentrums und lässt sich problemlos in einen Stadtrundgang einbauen.
Folkets Park – Volkspark mit langer Tradition
In der Nähe von Möllevången befindet sich der Folkets Park. Der Park entstand im 19. Jahrhundert aus der schwedischen Arbeiterbewegung und gehört zu den ältesten Volksparks des Landes.
Heute ist er vor allem Freizeit- und Veranstaltungsort. Spielplätze, Gastronomie, Veranstaltungen und Grünflächen machen ihn besonders für Familien interessant.
Damit zeigt Malmö erneut seinen Wandel: Historische Orte werden vielerorts weiterhin genutzt, statt ausschließlich als museale Sehenswürdigkeiten erhalten zu bleiben.
Malmö mit dem Fahrrad erkunden
Malmö ist ausgesprochen flach und verfügt über ein weit verzweigtes Netz an Radwegen. Das Fahrrad ist deshalb eine gute Alternative zu Bus und Fußweg.
Besonders angenehm ist eine Tour vom Zentrum über Västra Hamnen und Ribersborg entlang der Küste. Wer noch weiter fahren möchte, kann seine Strecke Richtung Limhamn verlängern.
Wind sollte man allerdings nicht unterschätzen. Durch die offene Lage am Öresund kann aus einer scheinbar gemütlichen Fahrradtour zumindest in eine Richtung ein durchaus sportliches Unterfangen werden.
Wie viel Zeit sollte man für Malmö einplanen?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen zwei Tage gut aus. Am ersten Tag lassen sich Altstadt, Lilla Torg, Malmöhus und die Parks miteinander verbinden. Der zweite Tag kann Västra Hamnen, Turning Torso und Ribersborg gehören.
Wer zusätzlich Museen besuchen, ausführlich essen gehen oder einige Stunden am Strand verbringen möchte, kann ohne Probleme drei Nächte bleiben.
Kopenhagen würde ich dabei nicht in einen ohnehin schon vollen Malmö-Tag hineinquetschen. Für die dänische Hauptstadt sollte man mindestens einen eigenen Tag reservieren.
Beste Reisezeit für Malmö
Mai bis September sind besonders angenehm. Die Tage sind lang, Parks und Außengastronomie werden intensiv genutzt und ein Aufenthalt lässt sich mit Strand und Fahrradtouren verbinden.
Juli und August sind die wärmsten Monate, wobei extreme Hitze deutlich seltener ist als in Südeuropa. Trotzdem können auch in Südschweden sehr warme Sommertage auftreten.
Frühjahr und früher Herbst eignen sich hervorragend für einen Städtetrip. Wer im Winter kommt, sollte dagegen mit kurzen Tagen, Wind und wechselhaftem Wetter rechnen. Dafür erlebt man Malmö deutlich ruhiger.
Unterwegs in Malmö
Für einen klassischen Stadtbesuch ist kein Auto notwendig. Der Hauptbahnhof liegt unmittelbar am historischen Zentrum und viele Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar.
Busse verbinden weiter entfernte Stadtteile, während sich das Fahrrad für Västra Hamnen und Ribersborg anbietet. Nach Kopenhagen fährt die Bahn direkt über die Öresundverbindung.
Wer mit dem eigenen Auto nach Schweden reist, sollte bedenken, dass die Überfahrt über die Öresundbrücke mautpflichtig ist. Für einen Tagesausflug nach Kopenhagen ist der Zug deshalb häufig unkomplizierter.
Malmö – mehr als die Stadt hinter der Brücke
Gerade die Gegensätze machen Malmö interessant. Rund um Lilla Torg stehen jahrhundertealte Häuser, wenige Kilometer entfernt erhebt sich mit dem Turning Torso eines der bekanntesten modernen Gebäude Skandinaviens. Ehemalige Werftflächen wurden zu Wohnvierteln, während mit Malmöhus ein Renaissance-Schloss an die lange dänisch-schwedische Geschichte erinnert.
Dazu kommt die Lage am Meer. Ribersborg, Västra Hamnen und die Öresundbrücke sorgen dafür, dass Wasser während eines Aufenthalts fast immer präsent ist.
Wer auf dem Weg von Kopenhagen weiter nach Schweden fährt, sollte Malmö deshalb nicht nur aus dem Zugfenster betrachten. Zwei Tage reichen bereits, um festzustellen, dass die Stadt weit mehr ist als der schwedische Endpunkt der Öresundbrücke.
Häufige Fragen zu Malmö
Wie viele Tage sollte man für Malmö einplanen?
Zwei Tage reichen gut aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Malmös kennenzulernen. Wer zusätzlich Västra Hamnen, Ribersborg, Museen und einen Ausflug nach Kopenhagen einplanen möchte, sollte eher drei Tage vorsehen.
Lohnt sich Malmö für einen Tagesausflug von Kopenhagen?
Ja. Malmö ist von Kopenhagen aus sehr schnell mit dem Zug über die Öresundverbindung erreichbar. Für einen ersten Eindruck mit Altstadt, Lilla Torg, Malmöhus und Västra Hamnen genügt ein Tagesausflug. Wer die Stadt entspannter erleben möchte, sollte mindestens eine Nacht bleiben.
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Malmö?
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören Lilla Torg, Stortorget, Malmöhus, Västra Hamnen, der Turning Torso und der Stadtstrand Ribersborg. Auch die Öresundbrücke prägt das Stadtbild und die Entwicklung Malmös stark.
Kann man in Malmö im Meer baden?
Ja. Besonders beliebt ist der lange Ribersborg-Strand westlich des Zentrums. Auch im Västra Hamnen gibt es Badebereiche wie das Scaniabadet mit Stegen und Zugängen direkt in den Öresund. Das Wasser bleibt allerdings auch im Sommer vergleichsweise frisch.
Braucht man in Malmö ein Auto?
Für einen klassischen Städtetrip ist kein Auto notwendig. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, weiter entfernte Ziele sind mit Bussen oder dem Fahrrad erreichbar. Auch nach Kopenhagen fährt man am einfachsten mit dem Zug.
Wann ist die beste Reisezeit für Malmö?
Die Monate Mai bis September eignen sich besonders gut für eine Städtereise. Dann sind die Tage lang und Parks, Strand und Außengastronomie lassen sich gut nutzen. Wer weniger Trubel bevorzugt, findet im Mai, Juni oder September häufig angenehmere Bedingungen als mitten im Hochsommer.

