Frühlingserwachen auf Spanisch: Warum Sevilla und Saragossa gerade jetzt eine Reise wert sind

Plaza de la Espana in Sevilla
Auf dem Plaza de la Espana in Sevilla finden regelmäßig große Konzerte statt, Bild: P. Jullien, Reisemagazin Online

Hand aufs Herz: Haben Sie im Februar auch genug vom ewigen Grau? Wenn in Deutschland der Winter gefühlt kein Ende nehmen will, passiert nur ein paar Flugstunden weiter südlich etwas Magisches. Spanien erwacht. Und zwar nicht erst im Mai, sondern genau jetzt.

Der Februar und der März sind auf der Iberischen Halbinsel so etwas wie ein gut gehütetes Geheimnis. Die Touristenmassen sind noch fern, das Licht ist unglaublich klar, und die Natur explodiert förmlich vor Lebensfreude. Wer genau dieses Gefühl sucht – diesen ersten, tiefen Atemzug Frühling –, für den gibt es zwei Ziele, die unterschiedlicher und faszinierender kaum sein könnten: das leidenschaftliche Sevilla im Süden und das stolze, oft unterschätzte Saragossa im Nordosten.

Kommen Sie mit auf eine kleine Reise zu duftenden Orangenblüten, stürmischen Festen und Orten, an denen Gastfreundschaft noch eine wirkliche Bedeutung hat.

Sevilla: Wenn die Luft nach Orangenblüten schmeckt

Es gibt diesen einen Moment, wenn man in Sevilla aus dem Flieger steigt oder den Bahnhof verlässt: Man riecht es sofort. Azahar. Dieser süße, schwere Duft der Orangenblüte hängt im Februar und März wie eine Wolke über der Stadt. Es ist das Parfum Sevillas, und es versetzt einen sofort in eine andere Stimmung.

Während wir zu Hause noch den Schal eng ziehen, sitzen die Sevillanos hier bei 18 oder 20 Grad schon in den Straßencafés. Die Stadt vibriert in diesen Monaten vor einer ganz speziellen Energie. Es ist die Vorfreude.

Ein Fest für die Sinne

Man spürt an jeder Ecke, dass etwas Großes bevorsteht. Auch wenn die berühmte Semana Santa (Karwoche) oft erst später stattfindet, beginnen die Vorbereitungen schon jetzt. Wenn Sie durch die Gassen von Santa Cruz schlendern, hören Sie vielleicht aus einem offenen Fenster eine Musikkapelle proben oder riechen frische „Torrijas“ – eine köstliche Süßspeise aus in Wein und Honig getränktem Brot, die es fast nur in der Fastenzeit gibt. Sie müssen das unbedingt probieren!

Und für alle, die ihre Laufschuhe im Gepäck haben: Der Februar ist der Monat des Zurich Maratón de Sevilla. Die ganze Stadt verwandelt sich in eine Sportarena. Die Strecke ist flach, schnell und führt an so ziemlich jeder Sehenswürdigkeit vorbei – von der Plaza de España bis zur Giralda. Die Stimmung am Straßenrand ist so ansteckend, dass man selbst als Zuschauer Gänsehaut bekommt.

Das Beste an dieser Jahreszeit ist aber die Ruhe beim Sightseeing. Haben Sie schon mal versucht, den Alcázar-Palast im August zu besuchen? Eine Hitzeschlacht. Im März hingegen können Sie entspannt durch die Gärten wandeln, die maurischen Kacheln bewundern und das Plätschern der Brunnen genießen, ohne sich durch Menschenmassen zu schieben.

Ein Rückzugsort am Fluss: ILUNION Alcora Sevilla

Nach einem Tag voller Tapas, Flamenco und Kultur braucht der Kopf eine Pause. Genau deshalb ist das ILUNION Alcora Sevilla so ein angenehmer Gegenpol zum Trubel der Innenstadt. Es liegt etwas außerhalb am Ufer des Guadalquivir und wirkt mit seiner riesigen Terrasse (wir sprechen hier von 3.000 m²!) fast wie ein Resort. Gerade im Frühling ist es herrlich, sich hier mit einem Buch in die Sonne zu setzen und einfach mal nichts zu tun. Es ist der ideale Ort für Familien oder Paare, die Sevilla erleben wollen, aber abends die Stille und Weitläufigkeit schätzen.

Saragossa: Der raue Charme des Nordostens

Basílica del Pilar, Saragossa
Basílica del Pilar in Saragossa, Bild: Iakov Filimonov / shutterstock

Wechseln wir die Szenerie. Saragossa ist anders. Es ist nicht das typische Postkarten-Spanien mit Flamenco-Kleid, sondern eine Stadt mit Ecken, Kanten und unglaublich viel Charakter. Hier weht der „Cierzo“, ein frischer Wind, der den Himmel so blau fegt, dass es fast in den Augen wehtut.

Strategisch perfekt zwischen Madrid und Barcelona gelegen, wird Saragossa oft übersehen – völlig zu Unrecht. Hier treffen 2.000 Jahre Geschichte aufeinander: römische Mauern, islamische Paläste und christliche Kathedralen.

Warum gerade im Februar und März?

Weil die Stadt dann den Einheimischen gehört. Besuchen Sie die Basílica del Pilar, dieses gigantische Wahrzeichen direkt am Ebro. Ein kleiner Geheimtipp: Fahren Sie mit dem Aufzug auf den Turm. Der Blick über die bunten Kuppeln und den Fluss, während einem der frische Frühlingswind um die Nase weht, ist unbezahlbar.

Kulinarisch sollten Sie sich im März unbedingt im Viertel El Tubo verlieren. Die engen Gassen sind vollgepackt mit Tapas-Bars. Probieren Sie den Ternasco (zartes Lammfleisch) – das wärmt an den noch kühlen Abenden wunderbar von innen.

Mittendrin statt nur dabei: ILUNION Romareda

Für Saragossa empfiehlt sich ein strategischer Ausgangspunkt. Das ILUNION Romareda liegt im Süden der Stadt, was genial ist, weil Sie direkt neben dem großen Stadtpark und dem Auditorium wohnen. Mit der Straßenbahn vor der Tür sind Sie in wenigen Minuten mitten im historischen Zentrum, haben aber nachts Ihre Ruhe. Es ist modern, hell und genau das, was man braucht, um sich nach einem langen Tag voller Entdeckungen fallen zu lassen.

Reisen mit Herz: Warum die Wahl des Hotels wichtig ist

Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Reisen verändert sich. Wir wollen nicht mehr nur „irgendwo“ schlafen. Wir wollen uns wohlfühlen und wissen, dass unser Aufenthalt einen positiven Fußabdruck hinterlässt.

Genau hier machen die ILUNION Hotels einen Unterschied, der wirklich berührt. Es ist nicht nur Marketing-Sprech, wenn wir sagen: Hier ist jeder willkommen.

1. Barrierefreiheit, die man spürt

Oft heißt „barrierefrei“ im Hotelkatalog nur, dass es eine Rampe am Eingang gibt. Bei ILUNION ist das anders. Beide Häuser – das Alcora in Sevilla und das Romareda in Saragossa – tragen das Zertifikat für universelle Zugänglichkeit (UNE 170001-2). Das spürt man im Detail: Viel Platz in den Zimmern, Bäder, die wirklich funktionieren, und Personal, das genau weiß, wie es unterstützen kann. Es ist ein Gefühl von Normalität und Freiheit, das für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Urlaub oft fehlt. Und auch ohne Einschränkung genießt man einfach den Komfort von durchdachtem Design.

2. Nachhaltigkeit aus Überzeugung

Es fühlt sich einfach besser an, in einem Bett zu schlafen, wenn man weiß, dass das Hotel Verantwortung übernimmt. Sei es durch Energieeffizienz oder Müllvermeidung (beide Hotels haben strenge Umweltzertifikate). Gerade in Spanien, wo Wasser und Energie kostbare Güter sind, ist das ein wichtiges Statement.

3. Endlich Urlaub mit dem Hund

Seien wir ehrlich: Der Hund gehört zur Familie. Ihn in eine Pension zu geben, bricht einem jedes Mal ein bisschen das Herz. Beide Hotels sind stolz darauf, „Pet Friendly“ zu sein. Hier wird der Vierbeiner nicht nur geduldet, sondern mit einem Willkommenspaket begrüßt.

Fazit: Koffer packen und los!

Spanien im Vorfrühling ist eine Einladung, das Leben wieder zu spüren. Ob Sie sich nun für den Duft der Orangenblüten in Sevilla entscheiden oder für den ehrlichen Charme von Saragossa – Sie werden mit aufgeladenen Batterien zurückkommen.

Machen Sie es sich einfach und buchen Sie dort, wo man Sie und Ihre Bedürfnisse versteht. Bei ILUNION Hotels trifft Komfort auf soziales Gewissen. Eine Kombination, die den Urlaub gleich noch ein bisschen entspannter macht.

Bis bald in Spanien!